Unsere Auszubildenden als Kaufleute im E-Commerce konnten kurz vor ihrem Abschluss endlich eine Klassenfahrt organisieren. Durch die Corona-Pandemie mussten solche Veranstaltungen in der Vergangenheit leider entfallen. Umso größer war natürlich die Freude, als feststand, dass in diesem Jahr eine Klassenfahrt möglich ist. In diesem Interview berichten unsere Azubis über ihre Reise nach Berlin, ihren Besuch im Bundestag und geben euch nebenbei ein paar spannende Einblicke in die Ausbildung der Kaufleute im E-Commerce.

Hallo Ihr drei, möchtet ihr euch bitte einmal kurz vorstellen?

Selina: Das machen wir gerne! Ich bin Selina, 23 Jahre alt und habe vor Kurzem meine Ausbildung zur Kauffrau im E–Commerce hier in der BAUR–Gruppe erfolgreich abgeschlossen.

Sebastian: Hey, ich bin Sebastian, 24 Jahre alt und habe ebenfalls gerade meine Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce erfolgreich absolviert.

Leonie: Hallo zusammen, ich bin Leonie Forkel, 21 Jahre alt und seit 2019 Auszubildende in der BAUR-Gruppe als Kauffrau im E-Commerce. Wie Sebastian und Selina bereits erwähnt haben, haben wir vor ein paar Wochen unsere Ausbildung erfolgreich beendet.

 

Was lernt man in einer Ausbildung zur*m Kauffrau*mann im E-Commerce und in welchen Bereichen könnt ihr später einmal arbeiten?

Selina: Als Kaufleute im E–Commerce lernen wir alles rund um den Online–Handel sowie die Vermarktung der Produkte auf verschiedenen Plattformen mithilfe von verschiedenen Tools. Nach der Ausbildung stehen uns sehr viele Türen offen, da die Ausbildung sehr vielfältig ist und sehr viele Richtungen bietet, in die man sich entwickeln kann.

Leonie: Ja, das stimmt, wir entwickeln in den drei Jahren Ausbildungszeit wirklich ein gutes Verständnis für den Online-Handel und bekommen einen intensiven Einblick im gesamten Haus, wenn es um die Bereiche Shop & Content und Customer & Sales geht. Da fast jede Abteilung Berührungspunkte mit dem Thema Online-Handel hat, sind unsere Einsatzmöglichkeiten in der BAUR-Gruppe dementsprechend vielfältig und groß.

 

Vor kurzer Zeit habt ihr mit eurer Berufsschulklasse eine Klassenfahrt nach Berlin unternommen, wie ist es dazu gekommen?

Selina: Aufgrund der pandemischen Lage mussten Klassenfahrten und Ausflüge in der Vergangenheit leider pausieren. Da beides in diesem Jahr aber wieder möglich ist, war sofort klar, dass wir diese Chance auch nutzen möchten. Alle waren sofort Feuer und Flamme! Da wir dieses Jahr auch unseren Abschluss gemacht haben, war das noch mal eine schöne Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen.

Sebastian: Genau und für Berlin haben wir uns auch sehr schnell entschieden. Weil wir nur 3 Tage verreisen konnten, musste die Klassenfahrt in Deutschland stattfinden und sollte nicht allzu weit entfernt sein. Berlin war also perfekt, da uns hier auch sehr viele Sehenswürdigkeiten geboten wurden.

Selina: Die Fahrt haben wir Schüler*innen auch selbst geplant, um unseren Klassenlehrer zu entlasten. Das war natürlich perfekt für uns, da wir so genau das planen und unternehmen konnten, worauf wir am meisten Lust hatten. So kam es auch zu unserem Besuch im Bundestag.

 

Wie Selina gerade kurz erwähnt hat, habt ihr während eurer Klassenfahrt einen Tag im Bundestag verbracht, wie war dieser gestaltet?

Sebastian: Der Tag hat mit einem Mittagessen im Bundestag begonnen. Danach konnten wir an einer Plenumssitzung teilnehmen und diese mitverfolgen. Hierbei wurden zum Beispiel einige Umweltthemen oder die Frage, ob gleichgeschlechtliche Ehen Kinder bekommen dürfen, debattiert.

Selina: Danach war eine Fragestunde mit Emmi Zeulner geplant. Leider war sie an diesem Tag spontan verhindert, sodass zwei ihrer Mitarbeiter*innen unsere Fragen beantwortet haben. Da Emmi Zeulner selbst aus unserer Region stammt und sich hier auch aktiv engagiert, war diese Fragestunde wirklich sehr interessant.

Sebastian: Das stimmt! Eine Stunde war schon fast zu knapp für unsere ganzen Fragen. Wir haben zum Beispiel erfahren, dass Emmi Zeulner viel vor Ort in Kulmbach, Bamberg und Lichtenfels tätig ist. Hierbei ist ihr aufgefallen, dass es einige Probleme und Mängel beim Bau und der Einrichtung von Schulen und Kitas gibt. Deswegen ist sie im Bauausschuss aktiv und möchte hier einiges verändern. Allgemein sollen Bildungseinrichtungen modernisiert und erneuert werden. Auch die Digitalisierung spielt bei ihren Änderungsvorschlägen eine wichtige Rolle.

Leonie: Zum Ausklang waren wir dann noch in der Kuppel des Bundestags und haben ein paar Klassenfotos zur Erinnerung geschossen. Abschließend war unser Aufenthalt auch schon beendet.

 

Was konntet ihr von eurem Aufenthalt im Bundestag mitnehmen oder lernen?

Sebastian: Dass man sich auch schon im jungen Alter aktiv in der Politik engagieren kann. Unabhängig vom eigenen Berufsbild oder dem Bildungsweg kann man, soweit man möchte, Einfluss nehmen.

Leonie: Außerdem sollte man redegewandt und überzeugend sein. Dann hat man in der Politik wahrscheinlich gute Chancen.

 

Habt ihr berühmte Politiker*innen gesehen oder gesprochen?

Selina: Leider nicht. Natürlich waren bei der Plenumssitzung viele Politiker*innen anwesend, aber davon war uns niemand direkt bekannt. Da Emmi Zeulner an diesem Tag leider auch verhindert war, haben wir keine bekannten Politiker*innen persönlich kennengelernt.

 

Was habt ihr bei der Klassenfahrt neben der Besichtigung des Bundestages noch unternommen?

Selina: An unserem ersten Tag haben wir eine Bootsfahrt gemacht. Danach sind wir in ein georgisches Restaurant essen gegangen und waren abschließend mit der Parallelklasse in einer Bar.

Leonie: Außerdem waren wir in der Mall of Berlin. In der Mall gibt es eine Rutsche, die von ganz oben bis nach unten führt. Den Spaß haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen!

Sebastian: Am zweiten Tag war der Vormittag zur freien Verfügung, am Nachmittag waren wir dann im Bundestag. Abends haben wir alle gemeinsam einen Spieleabend veranstaltet und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Leonie: Und an unserem letzten Tag haben wir eine Rätseltour durch Berlin unternommen. Diese Tour kann man sich so ähnlich wie ein Exit Game vorstellen. Man durchläuft verschiedene Stationen quer durch Berlin. Hierbei muss man Rätsel beantworten und sieht nebenbei noch viele Sehenswürdigkeiten.

Sebastian: Durch die Rätseltour entdeckt man auch mal Orte, die man sich so vielleicht gar nicht angesehen hätte. Ich kann das jedem*r nur empfehlen.

 

Um abschließend noch mal auf eure Ausbildung einzugehen, würdet ihr unseren Leser*innen eine Ausbildung als Kaufleute im E-Commerce weiterempfehlen?

Sebastian: Ich kann die Ausbildung definitiv empfehlen. Man hat für die Zukunft extrem viele Möglichkeiten und Bereiche offen, in denen man arbeiten könnte.

Selina: Da hast du recht, außerdem hat die Ausbildung ein sehr großes Zukunftspotenzial. Die Bereiche E-Commerce und Online-Handel werden immer weiter wachsen, darauf ist die Ausbildung perfekt zugeschnitten.

Leonie: Da kann ich den beiden nur zustimmen. Ich könnte bei uns in vielen Abteilungen arbeiten und wäre richtig aufgehoben. Außerdem steht diese Ausbildung durch den Online-Handel förmlich für die BAUR-Gruppe!

Vielen Dank Selina, Leonie und Sebastian, dass ihr euch die Zeit für das Interview trotz bevorstehenden Abschlussprüfungen genommen habt. Ich hoffe, wir konnten euch so einen kleinen Einblick in die Ausbildung unserer Kaufleute im E-Commerce geben. Bist du noch auf der Suche nach einer Ausbildung in genau diesem Bereich? Dann schau gerne hier vorbei!

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