Unsere Ausbildungsabteilung hat sich etwas ganz Besonderes überlegt, um Schüler*innen auch während Corona mit unserem Unternehmen zusammenzubringen:

Das BAUR-Gruppe 360° Programm!

 

Corona hat das (Arbeits-)leben für uns alle ziemlich verändert. Um den Schüler*innen trotzdem einen umfassenden Rundumblick in die BAUR-Gruppe ermöglichen zu können, bieten wir nun eine virtuelle Alternative an. Dabei stellen wir unser Unternehmen (als erster Schuhversandhändler Deutschlands) mit der Reise unserer Tommy Hilfiger Stiefelette „Kathi“ vor und erklären, welche spannenden Aufgaben es in den Abteilungen zu entdecken bzw. zu erledigen gibt. Vom Einkauf, der Fotografie, bis hin zur Logistik – alles ist dabei. Das komplette Programm findet ihr noch einmal im folgenden Bild:

Wir haben zudem bei Nicole nachgefragt, um mehr über dieses spannende Konzept herauszufinden. Nicole ist duale Studentin bei uns im Unternehmen und Teil des Entwicklerteams der BAUR-Gruppe 360° Veranstaltung.

 

Wie seid ihr auf die Idee des BAUR-Gruppe 360° Konzepts gekommen?

Normalerweise nehmen wir immer an vielen Ausbildungsmessen teil, führen Bewerbertrainings durch oder betreuen Schülerpraktikant*innen bei uns im Unternehmen. Durch Corona ist das natürlich leider alles weggefallen, was uns schon sehr weh tat. Daraufhin hat sich Elli (Personalreferentin Ausbildung), die auch die Vorreiterin für dieses Projekt war, viel mit den Lehrer*innen verschiedener Schulen ausgetauscht und nach Alternativideen gesucht, wie man die Schüler*innen doch noch mit unserem Unternehmen zusammenbringen kann. So ist die Idee entstanden, ihnen einen virtuellen Rundumblick in die BAUR-Gruppe zu geben. Ich finde, dass es eine sehr coole Lösung geworden ist, die die einzelnen Abteilungen unseres Unternehmens sehr veranschaulicht und ich denke auch, dass wir damit als Unternehmen herausstechen.

An wen speziell richtet sich das Konzept?

Es richtet sich an alle Schüler*innen, die gerade in der Berufsfindungsphase sind – also z.B. die Q11, da man in dem Jahr auch viele Berufs- und Studienseminare hat. Aber auch Lehrer*innen von 9. Klassen würde ich fragen, ob sie mit ihren Schüler*innen nicht einmal virtuell bei uns ins Unternehmen reinschnuppern wollen. Generell kann man das ganze Konzept auch an jüngere Klassenstufen anpassen, wenn es gefragt wird. Allerdings sind zukünftige Arbeitgeber für jüngere Schüler*innen eher noch nicht so relevant, weshalb das Programm vielleicht auch uninteressanter für sie sein kann.

Wie viele BAUR-Gruppe 360° Veranstaltungen hattet ihr bisher schon und wie liefen sie ungefähr ab?

Die Premiere der 360° Veranstaltung ist jetzt gut 3 Wochen her, also existiert das Programm noch gar nicht sehr lange. Es hat knapp 3 Stunden gedauert, in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Das klingt einerseits lang, aber andererseits haben wir Pausen, Quizze und Videos mit eingebaut, um es interessant für die Schüler*innen zu gestalten. Für den Umfang an Stoff, den wir da vermitteln, vergeht die Zeit daher sehr schnell. Im Vorfeld haben sich Max (Leiter Ausbildung) und Elli natürlich auch mit den Lehrer*innen abgestimmt und sind das Programm grob durchgegangen, sodass auch individuell auf die einzelnen Klassen eingegangen werden kann. Im März findet das Programm dann das zweite Mal statt.

Was war für euch die größte Herausforderung bei der ersten Veranstaltung?

Die größte Herausforderung war wirklich, die Schüler*innen dazu zu bringen, ihre Kamera anzumachen. Wir teilen den Lehrer*innen deswegen vorher schon mit, dass sie die Schüler*innen vorwarnen sollen, ihre Kamera während der Veranstaltung einzuschalten. Dann machen sie das in der Regel auch.

Ansonsten haben wir sehr viele Videos mit in das Programm eingebaut, um die einzelnen Stationen unseres Musterschuhs „Kathi“ zu zeigen. Die Herausforderung hier ist, dass die Internetverbindung hält und dass es nicht ruckelt, was gerade bei Videos ja manchmal schwieriger ist. Aber insbesondere für Schüler*innen ist es ja auch cooler, nicht nur Gerede zu haben, sondern sich auch mal ein Video anschauen zu können. Außerdem haben wir den Vorteil, dass nicht immer alle Azubis an dem Tag Zeit haben müssen, was ja durch die Berufsschule und Urlaub auch nicht immer möglich ist. So sind wir einfach flexibler.

Führt ihr die Veranstaltung immer im Klassenverband durch?

Bisher war es schon im Klassenverband gedacht, z.B. in Kooperation mit Gymnasien und Fachoberschulen. Gerade wenn man eine Gruppenübung oder ein interaktives Spielchen einbauen will, ist es für die Teilnehmer*innen schon einfacher, wenn sie sich untereinander kennen.  Am 17.03.2021 führen wir das Programm allerdings im Rahmen der Woche der Ausbildung 2021 auch unabhängig vom Klassenverband durch. Das heißt, jede*r interessierte Schüler*in kann sich dafür anmelden. Für die Zukunft kann ich mir daher auch vorstellen, dass wir auch öfter vom Klassenverband unabhängige Termine anbieten werden.

Und was kostet das Programm?

Es kostet nichts, außer dass wir zusammen mit den Lehrer*innen den Termin ausmachen müssen und sie uns quasi ihre Zeit schenken. Da stellt sich natürlich die Frage: Warum machen wir das? Aber wir sehen es einfach als Alternative zu den Ausbildungsmarketingmaßnahmen, die wir sonst haben. Irgendwann, in 1-2 Jahren, werden Bewerbungen von diesen Schüler*innen kommen. Durch solche Veranstaltungen können sie direkt einen persönlichen Bezug zum Unternehmen herstellen und haben auch schonmal die Gesichter von Max oder Elli gesehen. Das bleibt dann hängen.

Gibt es einen bestimmten Part, der dir besonders an dem BAUR-Gruppe 360° Programm gefällt?

Wenn ich mich jetzt in die Schüler*innen hineinversetzen müsste, fände ich insbesondere den Punkt Fotostudio interessant. Irgendwie vergisst man immer, dass die Artikel auch fotografiert werden müssen und ich finde es in dem Video total beeindruckend, wie groß unser Fotostudio ist.

Auch den Part Werbung finde ich super. Die Schüler*innen dürfen hier einen Schuh selber malen und uns zuschicken. Der beste Schuh wird dann digital umgesetzt. Das finde ich voll cool, weil Schüler*innen, die sich sehr viel Mühe geben, auch die Ergebnisse sehen. Außerdem sieht man einfach mal, was unsere Mediengestalter*innen so draufhaben.

Was außerdem sehr gut ist, ist, dass die Schüler*innen hauptsächlich mit Azubis und den Verantwortlichen aus der Ausbildungsabteilung reden. Man spricht also nicht mit Abteilungsleiter*innen und Chefs, sondern mit Leuten, die vielleicht noch nicht so viel älter sind und sich super in die Schüler*innen hineinversetzen können.

Danke, Nicole, für diese spannenden Einblicke in das Konzept. Wir finden es toll, was ihr da entwickelt habt!

Wenn auch ihr die BAUR-Gruppe gerne im Rahmen dieser Veranstaltung kennenlernen wollt, schreibt uns einfach eine Nachricht. Deine Ansprechpartner*innen findest du hier.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.