16. Sep 2019
Mit Legobausteinen den Begriff „Agilität“ verstehen? Ja, das geht! Und wie gut das funktioniert, haben uns Timo und Denise in der agilen Basiswissenschulung gezeigt.
Die Teams bei empiriecom arbeiten agil. Aber nicht alle wissen, was das eigentlich heißt, deshalb wird diese Schulung regelmäßig angeboten. Teilnehmen darf jeder, den das Thema interessiert und der gerne mehr darüber erfahren möchte. Wir waren circa 15 Personen und ich war wirklich erstaunt wer alles dabei war, denn bei der Vorstellungsrunde sollte jeder von uns kurz ein paar Sätze zu sich sagen. Und es war alles dabei, vom Betriebsrat über Software-Entwickler bis hin zu Praktikanten. Also bunt gemischt, wie die Legosteine. 🙂
Nach der Vorstellungsrunde folgte auch schon der theoretische Teil. Langweilig? Ganz und gar nicht! Wir waren sehr fasziniert davon, was alles dahintersteckt. Timo erklärte uns, dass man sich von der klassischen Denkweise distanzieren muss, um den Ansatz der Agilität zu verstehen. Durch die Visualisierung beider Methoden, also der Klassischen und der Agilen, wurde uns der Unterschied noch einmal deutlich aufgezeigt.
DIE AGILE METHODE IST DANN GEFRAGT, WENN DER KUNDE NOCH KEINE KLARE VORSTELLUNG VON DEM ENDPRODUKT HAT. ODER AUCH WENN ES UM EIN PROBLEM GEHT, FÜR DAS ES NOCH KEINE LÖSUNG GIBT. DER VORTEIL SOLCH EINER AGILEN ARBEITSWEISE IST, DASS MAN BESONDERS SCHNELL AUF VERÄNDERUNGEN DER KUNDENWÜNSCHE EINGEHEN KANN UND SICH DEM ZIEL IN KLEINEN SCHRITTEN NÄHERT.
Das hat die Schulung wohl abgerundet. Nachdem Timo uns theoretisch über die agile Arbeitsweise informiert hat, waren wir mit dem Bau der Lego-City an der Reihe. Anfangs haben wir uns alle gefragt, wie das jetzt funktionieren soll. Wo fängt man an, um eine Stadt zu bauen? Wie sollen wir vorgehen? Aber diese Fragen haben wir im Zuge der vier Iterationen selbst herausfinden können.
Das Szenario: Der Kunde möchte eine Lego-Stadt. Allerdings weiß er selbst nicht genau wie diese aussehen soll. Es steht nur fest, was sie ungefähr enthalten soll: eine Straße, einen Kindergarten, eine Brücke, Bäume und noch einiges mehr. Dabei sollten wir beachten, dass nicht nur der Spaß für die Kinder des Kunden garantiert, sondern auch die Verkehrserziehung vermittelt werden soll.
Wir sollten uns zunächst in drei verschiedene Teams aufteilen. Jedes Team hat einen bestimmten Aufgabenbereich bekommen: Spaß, Landschaft oder Infrastruktur. Zusätzlich gab es einen Product Owner, in unserem Fall hat Denise dessen Rolle übernommen. Weißt du noch was der Product Owner macht und wofür er zuständig ist? Falls nicht, kannst du das alles bei unserem letzten Beitrag noch einmal genau nachlesen. Kurz gesagt erhält er alle Anforderungen des Kunden, bereitet diese für das Team auf und priorisiert sie.
Nun bekamen wir ein paar Minuten Zeit uns innerhalb der Gruppe abzusprechen, welche der Vorgaben wir bauen wollen. Diese Phase wird Sprint Planning genannt. Wir haben uns genau angeschaut auf was der Kunde viel Wert legt und was mit Lego umzusetzen ist. Kurzerhand entschieden wir uns für den Elefanten. Innerhalb von vier Minuten sollten wir diesen bauen und ihn am Ende der Zeit unserem Product Owner Denise vorstellen.
Dies ist der Review-Termin. Denise hat unsere Werke kritisch gemustert. Zum Glück hat ihr unser Elefant gefallen, sodass wir uns eine neue Anforderung schnappen konnten.
Insgesamt gab es vier Phasen, auch Iterationen genannt. Als wir mit der Lego-City und unseren Sprints fertig waren, haben wir Besuch von unseren „Auftraggebern“ bekommen. Denn schließlich muss es ja nicht uns gefallen, sondern ihnen. Sie haben die Lego-City genau unter die Lupe genommen und sie schlussendlich auch abgenommen. Juhu, die Arbeit hat sich gelohnt und der Kunde und dessen Kinder sind glücklich! 🙂
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