Hallo Oliver,

herzlichen Glückwunsch, du hast in diesen Tagen dein 3 jähriges Jubiläum in der BAUR-Gruppe. Vor fast genau 3 Jahren hast du bei empiriecom als I.C.S. Förderstudent begonnen.  Seitdem ist wahrscheinlich viel passiert.

Wann hast du das I.C.S Programm und dein Studium abgeschlossen?

Letztes Jahr im März ist das Programm ausgelaufen. Meine Bachelorarbeit habe ich im April verteidigt und damit dann auch mein Studium abgeschlossen. Bei empiriecom ging es im Anschluss an das I.C.S.-Programm nahtlos weiter.

 

In welches Team bist du dann gekommen und was waren deine Aufgaben?

Während der Praxisphasen in meinem Studium habe ich  drei Teams kennengelernt: UCD (User Centered Design), octobo (also SEO) und das Mobile-Team. Im Team Mobile gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine passende Stelle für mich. Daher habe ich im UCD angefangen. Da habe ich mich auch sehr wohlgefühlt. Es war schon das, was ich mir vorgestellt hatte: Konzeption, Betreuung, Durchführung und Analyse von Tests und Uselabs. Zudem war ich der Ansprechpartner beim Thema Mousetracking.

 

Soweit ich weiß, bist du nicht mehr im UCD. Wie ging es für dich weiter?

Seit Mai diesen Jahres bin ich jetzt im PDD-Team (Product Development und Devices) und innerhalb des Teams der Ansprechpartner für das Thema App. Mein Titel ist „Product Lead Mobile App“ – wahnsinnig sperrig oder!? Also auf Deutsch quasi „Irgendwas mit Handys“. Ich unterstütze  auch bei allen Dingen rund um das Thema Mobile-Shop.  Im Moment bin ich aber natürlich 100% mit der App beschäftigt, die Ende des Jahres live gehen soll. Gemeinsam mit einer Berliner Agentur haben wir die App konzipiert, Design und Funktionalitäten festgelegt und sind jetzt soweit, dass sie tatsächlich programmiert werden kann. Die Konzeption war besonders spannend, weil wir unsere Kundin ganz stark in den Entwicklungsprozess mit eingebunden haben. In Uselabs haben wir uns immer wieder Feedback geholt, die App dahingehend verbessert und erneute Tests angesetzt um herauszufinden ob es in die richtige Richtung geht.  Dabei bin ich auch ganz schön rum gekommen in den letzten Monaten. Ich war öfter in Nürnberg zu den Uselabs, aber auch mal in Berlin um mit unserer Agentur zu brainstormen.

 

Und grad im Moment arbeitest du auch an der App während du mir meine Fragen beantwortest? Oder was machst du an deinem Handy?  

Ja, ich teste die App ständig. Ich möchte möglichst viele Fehler finden. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber jede Software – egal wie gut sie ist – hat noch Fehler. Daher freue ich mich immer wahnsinnig, wenn ich einen Fehler finde – vor unseren Kunden. Dazu gebe ich ständig Bestellungen auf, setze Filter oder teste die Suche-Funktion.

 

Hat dich das Thema „App“ bzw. Mobile schon immer interessiert oder bist du erst durch die Arbeit an der BAUR-App dazu gekommen?

Nein, ich habe schon vor meinem Studium eine Ausbildung bei einem Telekommunikations-dienstleister gemacht. Und auch meine Bachelorarbeit habe ich schon in diese Richtung geschrieben: „Erfolgsfaktoren einer Shopping-App für einen Online-Retailer aus Markt und Expertensicht.“Man kann sagen, dass mich das Thema schon immer sehr interessiert hat und ich mich gerne damit befasse.

 

Wie bewertest du deinen Werdegang rückblickend? Würdest du alles wieder genauso machen?

Ja, ich glaube ich würde es wieder genauso machen. Im Studium habe ich oft gedacht, dass es schön gewesen wäre, wenn ich gleich nach der Schule angefangen hätte zu studieren. Aber jetzt rückblickend kann ich sagen, dass mir die Ausbildung auch sehr viel gebracht hat.

 

Wo wärst du heute wenn du dich nicht für das I.C.S Modell und für BAUR entschieden hättest?

Ich wäre ein öder SAP-Berater im Anzug, der bei einem Kunden sitzt und über irgendwelche Prozesse faselt. Also bin ich schon ganz froh, dass ich damals den E-Commerce Schwerpunkt gewählt und so für das I.C.S-Programm in Frage gekommen bin und letztendlich bei empiriecom starten konnte.

 

Was sind deine Pläne für die Zukunft? Wohin soll es gehen?

Bei empiriecom bin ich jetzt ja tatsächlich schon ein alter Hase. Ich fühle mich aber richtig wohl hier und sehe auch meine Zukunft zunächst mal hier im Unternehmen. Natürlich weiß ich nicht wo es mich in 15 Jahren hin verschlägt… vielleicht gibt es dann noch ein anderes Unternehmen in Franken, dass so viel mit mobile macht wie die BAUR Gruppe. Das Thema Mobile ist eben mein Metier und in Zukunft wird das Thema ja noch wichtiger werden. Also bin ich in diesem Bereich auf jeden Fall gut aufgehoben.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.