Liebe Leser unseres Jobs-Blogs,

heute stellen wir Ihnen einen sehr interessanten Fachbereich in unserem Tochterunternehmen, der BFS Baur Fulfillment Solutions vor.

Das BFS-Zahlungsmanagement bietet kundenindividuell alle fachspezifischen Dienstleistungen zur Absicherung des Order-to-Cash Prozesses der von BFS betreuten Mandanten an. Der Fachbereich gliedert sich thematisch in Risikomanagement, Forderungsmanagement und übergreifende Zahlungsmanagement Services.

Wir haben über diesen Bereich mit Herrn Rolf Erich Huber gesprochen:

 

Lieber Herr Huber, bitte erzählen Sie doch etwas über sich.

Mein Name ist Rolf Huber, ich bin 45 Jahre alt und komme gebürtig aus Witten im schönen Ruhrgebiet.

Ich habe im Dezember 2011 die Leitung des Zahlungsmanagements bei der BFS in Altenkunstadt übernommen. Seither wohne ich auch mit meiner Frau und unseren zwei Kindern hier. Nach unserem ersten Jahr in Oberfranken fühlen wir uns alle hier sehr wohl und sind begeistert von der freundlichen Aufnahme durch die Arbeitskollegen und natürlich auch die neuen Nachbarn.

In meiner kaufmännischen Laufbahn war ich bisher in verschiedenen Führungspositionen tätig. Diese reichen von Vertrieb und Marketing über Management Beratung bis hin zu Finanzen. Alles in allem bin ich jetzt seit 10 Jahren speziell im Finanz- und Kreditmanagementbereich tätig.

Auch geographisch bin ich beruflich schon ein wenig herumgekommen. So habe ich unter anderem fünf Jahre in Südostasien verbracht und in meiner letzten Position, als Leiter des europäischen Kreditmanagements eines großen amerikanischen Hausgeräteherstellers, in Norditalien gearbeitet. Während meiner internationalen Einsätze habe ich eine ganze Reihe unterschiedlicher Unternehmenskulturen und Menschen kennengelernt. Das hat mich besonders geprägt.

 

Wie sieht Ihr Aufgabenbereich aktuell aus?

Es ist, wie gesagt, unsere Aufgabe den  Order-to-Cash Prozess unserer Mandanten weitestgehend abzusichern. Daher habe ich auch organisatorisch meinen Aufgabenbereich entlang dieser Prozesskette gestaltet.

So kümmern sich mein Team und ich im Risikomanagement unter anderem um die Bonitätsprüfung der bestellenden Endkunden, um deren verfügbares Kreditlimit und die geeigneten Zahlarten.

Nach der Rechnungserstellung tragen wir im Forderungsmanagement dafür Sorge, dass das Kundenkonto aller Besteller gepflegt ist. Hier gilt es nicht nur Zahlungseingänge, Rücklieferungen und Bonusprogramme korrekt zu verarbeiten, sondern auch säumige Besteller anzumahnen und gegebenenfalls Inkassomaßnahmen einzuleiten.

Schließlich führen wir in meinem Bereich auch bilanzielle Abschlusstätigkeiten durch, d. h. wir stellen bereits komplette Teile der Monats- und Jahresabschlüsse unserer Mandanten fertig zur Verfügung.

Dazu gehört natürlich auch ein sehr enger Kontakt und regelmäßige Treffen mit unseren Mandanten. Hier gilt es dann z. B. auch proaktive Verbesserungsvorschläge zu machen oder auf deren Unternehmensstrategien  einzugehen.

 

Sie haben in Ihrer Zeit bei der BFS schon einiges erlebt, was denken Sie, ist typisch für die BFS und ihre Mitarbeiter?

In der BFS herrscht eine bemerkenswerte Flexibilität und Dynamik. Da wir nur wenig direkten Einfluss auf die Entwicklung unserer Mandanten haben, müssen wir jederzeit schnell und flexibel auf Änderungen reagieren. So gehen wir  auch immer stärker proaktiv in den Dialog um unsere Mandanten zusätzlich zu unterstützen. Typisch ist ebenfalls die produktive  Zusammenarbeit zwischen der BFS und den Kollegen bei BAUR. So  definierten wir unsere Unternehmenswerte  „offene Kommunikation“ und „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ nicht nur, sondern wir leben sie auch – jeden Tag.

 

Wie sehen Sie die künftige Entwicklung Ihres doch noch recht jungen Bereiches?

Wir werden die Dienstleistungen für unsere Mandanten weiter ausbauen. Mandanten kommen mit speziellen Wünschen zu uns, welche wir dann entsprechend erfüllen, aber wir gehen auch gezielt auf sie zu und treten als Berater und gleichberechtigter sowie geschätzter Partner auf, welcher technologische Kriterien und Neuheiten  aufzeigt. Desweiteren werden wir uns innerhalb der BFS als drittes Dienstleistungssegment stärker  positionieren bzw. fokussieren und qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu nach wie vor marktgerechten Preisen anbieten.

 

Welche Hauptziele möchten Sie erreichen?

Neben dem Ausbau der Bedeutung des Zahlungsmanagements für die BFS ist es mein Ziel in naher Zukunft durch erstklassige fachliche Kooperation die Entscheidungsprozesse bei Mandanten aktiv mitzugestalten und somit als gleichberechtigter und geschätzter Partner wahrgenommen zu werden.

 

Momentan suchen Sie auch einige neue Kollegen in Ihrem Bereich, welche spannenden Aufgaben warten auf diese?

Das Zahlungsmanagement hat letztendlich den Bedarf, sich in zwei fachlichen Themen weiter zu verstärken: im Risikomanagement und im Prozessmanagement für die Auftragsverarbeitung.

Die gesuchten Kreditmanager tragen  die fachliche Verantwortung für die korrekte Einrichtung und die reibungslose Abwicklung der Prozesse im Risikomanagement. Das heißt, alle vorhin beschriebenen Maßnahmen, die vor Rechnungsstellung und Lieferung erfolgen.

Der/die Prozessmanager sollen  sicherstellen, dass bei der BFS eingehende Aufträge der Mandanten prozessual korrekt weiterbearbeitet werden können. Hierzu ist über unseren und andere beteiligte Fachbereiche – wie Kundenbetreuung, Logistik und IT – hinweg, eine Abstimmung und nachhaltige  Bearbeitung zu realisieren. Zahlungsmanagement ist in diesem Sinne der „Process Owner“ der BFS Auftragsbearbeitung.

 

Und wie sieht Ihr neuer „Wunschkollege“(m/w) aus?

Der neue Kollege (m/w) sollte einschlägige Erfahrung im gesuchten Fachgebiet, Kreativität in der Umsetzung, eine flexible Prozessgestaltung und Spaß in der Zusammenarbeit mit internen und externen Ansprechpartnern haben. Die Bereitschaft und der Wille, Verantwortung zu übernehmen, sind ebenfalls sehr wichtig, da beide Tätigkeiten natürlich  einen direkten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Qualität der Arbeit der BFS haben.

Um die Position des Kreditmanagers ausfüllen zu können, sollte der Kandidat fachliche Erfahrungen in der Bonitätsprüfung, in Ratingsystemen und im Scoring mitbringen. Mehrjährige  Erfahrung im B2C Bereich und im Onlineversandhandel würden das Profil vervollständigen.

Der Wunschkandidat für das Prozessmanagement bringt sowohl einen Teil praktische Erfahrung in der Auftragsabwicklung und zusätzliches Grundwissen im Bereich IT, Shopsysteme und Datenbanken mit.

 

Gibt es etwas, was Sie all Ihren Kollegen schon immer sagen wollten, aber bisher noch nicht getan haben?

Selbst nach einem Jahr in der Organisation finde ich es nach wie vor beeindruckend, wie offen in der Regel die Kommunikation über alle Abteilungen hinaus gelebt wird. Die Kollegen denken nicht nur an ihren eigenen Arbeitsbereich, sondern auch an die Prozessbeteiligten vor oder nach der eigenen Tätigkeit.

Hierfür vielen Dank und weiter so, getreu dem Motto: „Es geht immer noch besser!“

 

Vielen Dank für das freundliche und sehr informative Gespräch.

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.