Weiter geht es heute mit einem ehemaligen Praktikanten, der im Anschluss an sein Praktikum auch seine Abschlussarbeit bei BAUR geschrieben hat. Dabei hat er sowohl Einblicke in das Umwelt- und CR-Management erhalten als auch selbst zum Thema der digitalen unternehmerischen Nachhaltigkeit bei uns gearbeitet und geforscht. Heute gibt er uns – im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsserie einen kleinen Einblick in seinen Tätigkeits- und Forschungsbereich.

 

Nachhaltigkeit

 

In welchen Bereich hast du gearbeitet und was waren denn deine Tätigkeitsfelder?

In den ersten beiden Monaten habe ich im Rahmen meines Praktikums im Umwelt- und Abfallmanagement gearbeitet. Dort konnte ich abwechslungsreiche Einblicke in die verschiedensten Facetten der unternehmerischen Nachhaltigkeit gewinnen. So habe ich einerseits erste Erfahrungen mit dem organisatorischen und operativen Ablauf von internen und externen Audits machen können. Andererseits bei der inhaltlichen Gestaltung und Durchführung des Nachhaltigkeitstags am Gymnasium in Burgkunstadt aktiv mitarbeiten dürfen. Bereits zu dieser Zeit wurde deutlich, dass das der verantwortungsvolle Umgang mit der Digitalisierung und Automatisierung in den kommenden Jahren eine wichtige Aufgabe bei BAUR sein wird.

Ganz im Sinne der Aussage Prof. Dr. Michael Ottos: „Wir geben soziale und ökologische Verantwortung nicht an der Garderobe der Digitalisierung und Globalisierung ab,“ begann ich mich also auch mit dem Zusammenspiel der unternehmerischen Verantwortung und der Digitalisierung. In den folgenden zwei Monaten hatte ich dann die Chance dieses Thema unter dem Titel der Corporate Digital Responsibility (etwa „digitale unternehmerische Verantwortung“) auch im Rahmen meiner Abschlussarbeit zu vertiefen.

 

 

An welcher Uni bist du und wie ist das Thema deiner Bachelorarbeit?

An der Universität Bayreuth studiere ich Philosophy & Economics. Also einen interdisziplinären Studiengang, welcher sich mit der analytischen Philosophie, der Volkswirtschaftslehre und ihren Verzahnungsthemenfeldern befasst. Im Rahmen dieses Studiums habe ich mich relativ schnell auf das Themenfeld der Wirtschafts- und Unternehmensethik konzentriert. Schnell zeichnete sich dabei ab, dass ich in diesem Themenfeld auch meine Bachelorarbeit schreiben wollen würde. Eine Stellenausschreibung der BAUR-Gruppe für eine Abschlussarbeit zur digitalen Verantwortung bot dann die perfekte Möglichkeit die philosophischen Fragestellungen der Verantwortung sowie die volkswirtschaftlichen Fragestellungen der Corporate Governance und Corporate Responsibility mit einander zu verknüpfen.

 

 

Und wieso hast du dir die BAUR-Gruppe für deine Bachelorarbeit ausgesucht?

Als Student der Uni Bayreuth begegnet man der BAUR-Gruppe regelmäßig im Rahmen von Karrieremessen oder Vorträgen. Während meines Studiums ist mir die BAUR-Gruppe also immer wieder als verantwortungsbewusstes und regionales Unternehmen aufgefallen. Als ich dann erfahren habe, dass sie eine Abschlussarbeit rund um die digitale unternehmerische Verantwortung ausgeschrieben hat, lag der Schritt zur Bewerbung nicht weit! Auch im anschließenden Bewerbungsgespräch habe ich mich wohl gefühlt und das Geschäftsklima hat mir gefallen.

 

 

Könntest du uns dein Thema einmal näher beschreiben?

Die Corporate Digital Responsibility ist als Fortführung der Corporate Responsibility und der Corporate Social Responsibility zu verstehen. Und erweitert diese explizit durch die besondere Berücksichtigung der Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Im Rahmen meiner Abschlussarbeit habe ich mich auf Basis der bestehenden theoretischen Ausarbeitungen mit den konkreten Folgen der Digitalisierung und Automatisierung für die verschiedenen Anspruchsgruppen der BAUR-Gruppe befasst. Mein Fokus dabei lag auf den Mitarbeitern, den Kunden und der Region.

 

 

Das klingt total interessant, wie sahen denn die Ergebnisse bei der Arbeit aus? Wie schlägt sich die BAUR-Gruppe? 🙂 

Corporate Digital Responsibility ist noch ein sehr dynamisches Feld. Dadurch gilt es aus meiner Sicht, dass Thema sowohl in der Theorie als auch in der Praxis weiterhin zu verfolgen. Aus wissenschaftlicher Perspektive bietet die digitale unternehmerische Verantwortung einen sehr guten Andockpunkt zur Literatur der „Responsible Leadership“. Diese Schnittstelle könnte einen interessanten Schnittpunkt mit klassischen BWL-Themen aufgreifen. Was zu einer Internationalisierung der Wirtschafts- und Unternehmensethik außerhalb des deutschsprachen Raumes beitragen kann. Aus praktischer Perspektive konnte ich feststellen, dass BAUR seinen Ruf als innovatives und verantwortungsvolles Unternehmen durch die Wahrnehmung der digitalen Verantwortung (mit einem Fokus auf ihre Mitarbeiter, ihre Kunden und die Region) festigen könnte.

 

 

Erzähl uns doch mal, wieso du dir das Thema ausgesucht hast, ist dir Nachhaltigkeit wichtig?

Weil die Kombination aus Wirtschafts- und Unternehmensethik in Kombination mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung da war! Auch beruflich kann ich mir sehr gut vorstellen, diese beiden Themengebiete miteinander zu verbinden. Dementsprechend hat das Thema CDR meine Studieninhalte und meine Interessen im Bereich der nachhaltigen Digitalisierung einfach perfekt zusammengebracht.

 

 

Ist für dich klargeworden, ob du in dem Bereich der Nachhaltigkeit auch arbeiten möchtest, oder in welchem Bereichen du dich in der Zukunft auch sehen würdest?

Absolut, keine Frage! Mich persönlich reizen dabei insbesondere die Schnittstellen zur Digitalisierung und disruptiven Technologien sowie die Ausgestaltung der Unternehmenssteuerung zur bestmöglichen Operationalisierung der unternehmerischen Verantwortung. Entsprechend möchte ich mich auch in Zukunft mit der Wirtschafts- und Unternehmensethik, der Corporate Governance und der Digitalisierung befassen.

 

Ich wünsche dir auf jeden Fall für deine Zukunft alles Gute und ganz viel Erfolg!

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