Eindrücke festhalten – in kaum einem anderen Beruf wird das so groß geschrieben wie beim Beruf des Fotografen. Bei BAUR geht es hier vor allem darum, die Produkte aus dem Onlineshop ins richtige Licht zu rücken. Dem Kunden vor dem PC die Schuhe aus allen Perspektiven zu zeigen, den Charme des gemütlichen Wohnzimmers, das Sie im Onlineshop finden, rüberzubringen oder für das Blitzlichtgewitter zu sorgen, wenn das Model die neuesten Trends für die kommende Saison vorführt, das ist das Gebiet unserer Fotografen.

Fotografieren ist jedoch mehr, als nur einen Knopf an der Kamera zu drücken. Dazu gehört genauso die Kulisse herzurichten, das Licht einzustellen, die Kameraeinstellungen zu überprüfen und zu bearbeiten, Pläne für das Shooting aufzustellen oder die Aufnahmen im Nachgang mit Hilfe des Computers zu bearbeiten.

Wer hier aber nur an die klassischen Standbilder denkt, dem sei gesagt, dass die Fotografie noch viel mehr zu bieten hat. „Das Aufgabengebiet wird technischer. Kameras werden immer kleiner und hochtechnologisiert und es gibt immer mehr Überschneidungen zum Film. Beispielsweise werden zunehmend Videos, Animationen und 3D-Technikelemente benutzt. Dadurch verändert sich auch die Arbeit des Fotografen. Zum Beispiel kann man bei Filmaufnahmen nicht mehr nachretuschieren, was beim Standbild hingegen kein Problem ist. Der Trend zu bewegten Bildern hält auch Einzug in die Berufsschulen, wo unsere Azubis beispielsweise Projekte durchführen, in denen Animationstechniken benutzt werden. Ich finde es toll, dass das in die Ausbildung integriert wird“, so Klaus Pülhorn, Fotograf unseres Fotostudios.

Und was braucht man, um ein guter Fotograf zu sein? Fotografin Angelina Bauer weiß die Antwort:

„Man sollte ein Auge für Ästhetik und ein Gespür für die Wirkung von Licht haben. Außerdem sollte man unbedingt Interesse für den technischen Aspekt der Fotografie mitbringen. Es gibt einige Schüler, die sich bei uns bereits mit einer ersten Mappe bewerben. Die muss natürlich nicht perfekt sein. Aber daran kann man sehr gut erkennen, wer Potenzial hat und großes Interesse für die Fotografie mitbringt. Darüber hinaus sollte man flexibel sein – sowohl räumlich als auch zeitlich. Es gibt hin und wieder Fotoshootings, die lange dauern oder an einem Samstag stattfinden. Außerdem findet viel ‚on location‘ statt, das heißt man muss zum Aufnahmeort reisen – auch wenn das wie bei mir neulich zum Beispiel Russland ist.“

Wen die Arbeit in der Fotografie interessiert, der sei darauf hingewiesen, dass wir Sie im März mit hinter die Kulissen der Trendvorschau nehmen. Also: Schauen Sie doch wieder rein. 🙂

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