Das Studio

Als ich zum ersten Mal das BAUR-Fotostudio betreten habe, bin ich von meinem bekannten Büroalltag in eine völlig andere Welt eingetaucht – und habe mich darin auch direkt verlaufen ;-). Das ist auf einer Gesamtfläche von 9.000 qm auch kein Wunder. Das BAUR-Fotostudio ist damit etwa so groß wie 35 Tennisplätze und zählt zu den größten Fotostudios Deutschlands. Der Großteil der Fläche besteht dabei aus reiner Fotofläche, die sich über drei Stockwerke verteilt. Und auf einem dieser Stockwerke hatte ich ein ziemlich witziges Erlebnis, das ich euch nicht vorenthalten möchte:

Eigentlich war ich auf dem Weg zum Fotostudio 2, wo ich eine Mitarbeiterliste abgeben wollte. Ich hatte mich auf der zweiten Etage verirrt und zum Glück begegnete mir eine nette Mitarbeiterin im Treppenhaus, die ich nach dem Weg fragen konnte. „Ah – ich weiß schon wo du hinwillst! Ich bin Sonja! Komm einfach mit – hier verläuft man sich schnell!“, rief sie mir entgegen. Ich war kurz verwundert aber gleichzeitig auch erleichtert, nicht mehr allein durch die großen Gänge irren zu müssen und folgte der netten Dame ohne Widerrede. Der Weg führte uns vorbei an einer runden Bodenplatte, auf der eine Wohnlandschaft drapiert wurde, an großen Studioleuchten und plötzlich befand ich mich inmitten einer großen Halle, in der ein langer Laufsteg aufgebaut war. „Wir warten schon auf dich“, sagte Sonja – und erst jetzt wurde mir bewusst, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handelte. Wir mussten beide loslachen, als ich die Excel-Liste hochhielt und die Situation aufklärte.

Sonja brachte mich dann ins Fotostudio 2 und war auch bereit, mir einiges über das umfangreiche und innovative Leistungsspektrum der „Foto- und Werbeagentur Weismain“ zu verraten. Denn was ich bis dato nicht wusste: die Fotografie der BAUR-Gruppe bietet seine umfangreichen Leistungen auch für externe Kunden jeglicher Art an: von klassischen Produktbildern im Webauftritt über inspirierende Fotostorys for Social Media bis hin zum Werbespot im TV – es gibt scheinbar keinen Kanal, der nicht bedient werden kann. Ich bin begeistert von den vielen Möglichkeiten, die das Fotostudio zu bieten hat. Sonja zeigt mir auf unserer Tour durch das Fotostudio auch sogenannte „Kojen“. Das sind flexible Flächen mit absenkbaren Decken, die sich mit Hilfe von beweglichen Wänden, Fenstern und Böden im Handumdrehen in täuschend echte Wohnräume verwandeln lassen. Eine weitere Besonderheit stellte für mich auch das Tageslichtstudio dar. Die großzügigen Glasfronten fluten den Raum mit Sonnenlicht und sorgen bei Shootings für eine natürliche, einladende Atmosphäre, verrät mir Sonja.

Ich fragte mich, wo all die abgelichteten Gegenstände eigentlich herkommen und auch darauf hatte Sonja eine Antwort: „Das zeig ich dir!“. Neben den zahlreichen Flächen, die zum Fotografieren und Filmen zur Verfügung stehen, beherbergt das Studio auch einen riesigen Fundus an Requisiten. Nun befanden wir uns in einem riesigen Hochregallager, das neben einer Vielzahl an Vasen, Bilderrahmen, Kissen und Stühlen so ziemlich alles beinhaltet, womit man eine Wohnung gemütlich einrichten kann. Und was sich selbst hier nicht findet, wird ganz einfach in der hauseigenen Schreinerei hergestellt – oder mithilfe modernster CGI-Technik virtuell konstruiert, verrät Sonja. Das war ein tolles Erlebnis, kann ich euch sagen. Ich wäre gerne noch länger geblieben aber ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich schleunigst wieder zurück an meinen Schreibtisch im Hochschulmarketing muss. Die JobsBlog-Beiträge schreiben sich ja nicht alleine – aber nun habe ich tolle Inspirationen gewonnen, worüber ich berichten kann :-).

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