Unsere Auszubildenden Kaufleute im E-Commerce aus dem zweiten Lehrjahr verbrachten im Mai diesen Jahres eine ganz besondere Zeit auf Malta. Sie unternahmen gemeinsam mit weiteren Schüler*innen der Berufsschule Lichtenfels eine Englisch-Sprachreise. Von den Hintergründen berichten sie euch in diesem Interview.

Hallo Esther, Anna-Lena, Tizia und Simon! Vor nicht allzu langer Zeit habt ihr im Zuge einer Sprachreise Malta besucht. Könnt ihr zum Anfang kurz erklären, wie es hierzu kam und in welchem Zeitraum ihr auf Malta wart?

Esther: Im Zeitraum vom 8. Mai bis zum 21. Mai 2022 waren wir für zwei Wochen zusammen mit weiteren Schüler*innen der Berufsschule Lichtenfels auf Malta, um dort in einer Sprachschule unsere Englisch-Kenntnisse aufzufrischen bzw. zu verbessern.

Tizia: Genau, wir durchlebten sozusagen einen relativ normalen Schulalltag: vormittags fanden wir uns bis in den frühen Nachmittag in der Schule wieder. Den restlichen Tag hatten wir größtenteils Freizeit und konnten unsere Abende selbstständig gestalten.

Anna-Lena: Letztendlich kam es auf Initiative einer unserer Lehrerinnen überhaupt erst zu dieser Reise. In unserer Schule werden solche Programme schon seit längerem für verschiedenen Länder organisiert und angeboten. Dass eine Sprachreise nach Malta stattfindet, war jedoch das erste Mal. Lehrer*innen unserer Schule hatten dort selbst auch schon berufliche Sprach-Fortbildungen und daraus entstand dann die Idee, eine solche Reise nach Malta auch mit uns Schüler*innen zu absolvieren.

 

Eure Sprachreise war Teil eines ERASMUS-Programms. Könnt ihr erläutern, inwiefern ihr durch das europäische Förderungsprogramm während eurer Reise unterstützt wurdet?

Simon: Die Unterstützung war hier größtenteils in finanzieller Hinsicht. Unsere Kosten für das Hotel, die Sprachschule sowie die Flüge wurden komplett durch das ERASMUS-Programm übernommen. Außerdem waren vor Ort die Kosten für das Frühstück und das optional wählbare Abendessen bereits gedeckt. Neben dem finanziellen Aspekt gab es auch fernab von der Sprachschule zusätzliche Programmpunkte, die in unserem Programm inbegriffen und somit für uns kostenlos waren. So unternahmen wir zwei Wochenendausflüge – einmal in die Stadt Mdina sowie außerdem in die Landeshauptstadt Valletta. Unter der Woche unternahmen wir noch einen Tagestrip auf die benachbarte Insel Gozo. Natürlich war unsere Malta-Reise jedoch nicht komplett kostenlos – so galt es vorab eine Selbstbeteiligung zu überweisen und auch sonstige Verpflegung oder Ausflüge mussten aus eigener Tasche bezahlt werden.

Esther: Beim Thema Unterstützung möchte ich auch BAUR kurz erwähnen. Da wir während unserer 14-tägigen Reise eigentlich nur eine Woche in der Berufsschule gewesen wären, hätten wir uns für die zweite Woche Urlaub nehmen müssen. Unsere Ausbildungsleiter Max & Elli entschieden sich jedoch dazu, uns für diese besondere Sprachreise freizustellen. An dieser Stelle, vielen Dank dafür!

 

Ihr habt bereits erwähnt, dass eure Lichtenfelser Berufsschule den Anstoß für diese Reise gab. Waren Schüler*innen verschiedener Ausbildungsberufe vertreten oder war das Angebot nur für E-Commerce-Auszubildende vorgesehen?

Esther: Grundsätzlich bestand die Möglichkeit für alle Schüler*innen der Berufsschule, an diesem Programm teilzunehmen. Jedoch wurde in den Klassen der E-Commerce-Azubis und der Industriekaufleute im Unterricht direkte Werbung für diese Sprachreise gemacht, sodass viele der Teilnehmer*innen auch aus diesen Klassen kamen. Daneben waren aber z.B. auch Fachlagerist*innen oder IT’ler vertreten. Insgesamt waren wir eine bunt durchgemischte Reisegruppe von 35 jungen Auszubildenden verschiedener Ausbildungsberufe.

 

Beschreibt bitte euren Alltag innerhalb der Sprachschule.

Anna-Lena: Der Sprachkurs an sich war ein reiner Englisch-Kurs. Um das Sprachniveau von allen Personen zu ermitteln, mussten wir zu Beginn erst einmal einen kleinen Test absolvieren. Anhand dieses Tests wurden wir dann in verschiedene Kurse aufgeteilt, sodass man in der Gruppe nur auf Teilnehmer*innen traf, die ungefähr auf demselben sprachlichen Level waren, wie man selbst. Der Unterricht der einzelnen Gruppen war dann auch sehr individuell. Ich persönlich war zum Beispiel zusammen mit Esther in einem Kurs. In unserem Kurs ging es hauptsächlich darum, die Sprache anzuwenden, weshalb wir eigentlich fast durchgängig nur auf Englisch geredet haben. Zwischendrin gab es auch mal kleine Übungen zur Grammatik, aber der Schwerpunkt lag bei uns ganz klar darauf, Unterhaltungen zu führen und die Sprache im Alltag anzuwenden.

Tizia: Ich war zusammen mit Simon in einem Kurs. Der Unterschied bei uns war, dass wir uns eher an dem Englisch-Buch orientierten, welches wir vor Ort bekommen haben. Demnach war unser Unterricht sehr strukturiert und beinhaltete auch mehr Übungen, wie beispielsweise zur Grammatik. Am frühen Nachmittag waren wir dann alle noch in verschiedene Speaking-Lessons aufgeteilt, in denen es dann auch wieder in erster Linie um das Anwenden der englischen Sprache ging.

Simon: Was man beim Thema Sprachschule auch hervorheben muss, ist die Internationalität der Teilnehmer*innen. In unserem Kurs waren Südkoreaner, Japaner, Italiener und Franzosen, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Dies förderte natürlich auch nochmals die englische Kommunikation, da wir uns nur in dieser Sprache miteinander verständigen konnten. Hieraus entstanden dann auch immer sehr interessante Gespräche über die verschiedenen kulturellen Gepflogenheiten, was für mich persönlich ein weiteres Highlight dieser Sprachreise darstellte.

 

Wie habt ihr fernab von Sprachschule und den Programmpunkten des Förderungsprogramms eure Freizeit gestaltet?

Esther: Nach Schulschluss verbrachten wir unsere Nachmittage meistens am oder im Wasser. Zur Auswahl standen hier der Hotel-Pool oder aber das Meer, das wir nach einem circa zehnminütigen Spaziergang erreichten. Am Abend trafen wir uns dann regelmäßig mit den restlichen Personen aus unserer Berufsschule, um gemeinsam in einer größeren Gruppe essen zu gehen.

Anna-Lena: Zusammen mit weiteren Schüler*innen haben wir außerdem einen selbstorganisierten Ausflug unternommen, den wir privat gebucht haben. Hier ging es per Hop-on Hop-Off Bootstour zu einem wirklich traumhaften Strandabschnitt – der Blue Lagoon.

Tizia: Ansonsten spielte sich unsere Freizeit überwiegend in St. Julian´s ab – der Stadt, in der auch unser Hotel lag. Mit Hotel-Pool, Strand & Meer sowie vielen Restaurants und einigen sehr guten Bars wurde uns nie langweilig und wir konnten fernab von der Sprachschule einige schöne Sommertage genießen.

Hier noch ein paar Fotoimpressionen der Reise:

Ich hoffe, wir konnten euch einen spannenden Einblick in die Sprachreise unserer Kaufleute im E-Commerce geben. Danke an euch vier für das spannende Interview! Bist auch du an einer Ausbildung im Bereich E-Commerce interessiert? Dann schau doch gerne mal bei unseren aktuellen Stellenausschreibungen vorbei:

 

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