Unsere duale Studentin Maria Stegner war Anfang des Jahres für ein Auslandssemester in Kanada. Über ihren ersten Monat dort hatte sie bereits in einem vergangenen Blogbeitrag berichtet. Heute gibt sie euch noch mal einen kurzen Rückblick über ihre Zeit fernab von der Heimat und nennt euch ihre persönlichen Highlights in Kanada.

Nach nunmehr vier Monaten im Ausland sitze ich nun wieder in der oberfränkischen Heimat in meinem Büro und denke wehmütig an die bisher beste Zeit in meinem Leben zurück. Bereits zu Beginn dieser aufregenden Reise gab ich euch via Wochentagebuch Einblicke in meinen ersten Monat in Kanada. Wer diese Anfangszeit noch einmal nachlesen will, kann dies gerne hier tun.

Wie war meine Zeit in Kanada?

Wie schnell die Zeit sich wandelt: Anfang des Jahres fiel es mir sehr schwer, „Goodbye Deutschland“ zu sagen, doch Ende April wollte ich gar nicht mehr nach Deutschland zurück. Ich hätte meinen Aufenthalt am liebsten um nochmals vier Monate verlängert. Zwar hatte ich sehr viel Studienarbeit am Durham College zu tun – von presentations, term projects und assignments, bis hin zu sales meetings – dennoch hatte ich genügend Zeit, um Kanada zu erkunden. Mein Auslandssemester gab mir nicht nur die Möglichkeit, meine Englischkenntnisse zu verbessern, sondern mich auch beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

Grundsätzlich ging es in meinem Studiengang „Entrepreneurship and Small Business“ darum, ein eigenes Business aufzubauen. Von der ersten Planung bis zur finalen Umsetzung mussten wir alles selbst organisieren und vorbereiten. An sich ist das Studium in Kanada viel praxisorientierter und nicht so sehr von reiner Theorie geprägt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Meine Professor*innen und Kommiliton*innen waren alle durchweg sehr aufgeschlossen und hilfsbereit, was mir die Zeit am Collage noch mal erleichtert hat!

In meinem dortigen Wohnort Oshawa war leider nicht sehr viel geboten, weshalb dort das Angebot für Unternehmungen eher gering war. Glücklicherweise war die Großstadt Toronto nicht weit entfernt, sodass ich des Öfteren dort unterwegs war. Die Stadt bietet unendlich viele Möglichkeiten und Attraktionen. Eine Reise nach Toronto kann ich Euch allen nur empfehlen, es lohnt sich auf jeden Fall. Ihr müsst Euch allerdings im Klaren sein, dass es in Kanada sehr teuer ist. Sowohl Lebensmittel, Wohnungen und Benzin als auch Restaurantbesuche und Alkohol sind im Vergleich zu Deutschland sehr hochpreisig. Ein Trinkgeld in Höhe von 15 bis 20 Prozent ist hier außerdem in der Norm. Auf einer Kanada-Rundreise solltet Ihr Euch davon jedoch nicht abschrecken lassen und der Stadt Toronto unbedingt einen Besuch abstatten.

Dinge, die Maria Euch empfehlen kann:

Toronto:

  • Toronto Island (mit der Fähre ab Toronto)
  • Canadian National Tower
  • Kensington Market
  • China Town, Little Italy, Greektown
  • Yonge-Dundas Square
  • King & Queens Street
  • The Distillery District
  • Ripley’s Aquarium

Oshawa:

  • Lakeview Park Oshawa
  • Nebs Fun World Playcentre (Bowling, Go Kart, 4D Kino)
  • Schneespaziergänge

Essen und Trinken:

  • Pancakes
  • Ahornsirup
  • Beaver Tails
  • Poutine
  • Tim Hortons Donuts/ Tim Bits
  • Bagel zum Frühstück
  • Biere von lokalen Brauereien
  • Root Beer
  • Ketchup Chips

Weiteres:

  • Einen Besuch im Walmart
  • Eislaufen
  • Kaffee trinken und spazieren gehen in Whitby
  • Niagara-Fälle & Tour hinter die Fälle & Schmetterlingshaus
  • Besichtigung der Stadt Niagara & Niagara on the Lake

Liebe Maria, vielen Dank für den Bericht über deine spannende Zeit in Kanada und die vielen nützlichen Reisetipps. Ich bin mir sicher, da ist für jeden etwas dabei. Solltest auch du dich für ein duales Studium in der BAUR-Gruppe interessieren, dann schau doch gerne einmal hier vorbei!

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