Als baur.de online ging, war Karin schon 11 Jahre lang ein festes Teammitglied der BAUR-Logistik. Was sie in ihren inzwischen 31 Jahren erlebt hat, erzählt sie euch im folgendem zweiten Interview unserer Jubiläums-Reihe.

Liebe Karin,

 

in Deiner Zeit bei BAUR hast Du sicher die ein oder andere witzige Situation erlebt. Möchtest Du zum Einstieg eine davon mit uns teilen?

Mir ist gleich zu Beginn etwas ziemlich Witziges passiert: Als ich am zweiten Arbeitstag zu meinem Arbeitsplatz gehen wollte, habe ich mich so verlaufen, dass ich meine Abteilung nicht mehr finden konnte. Ich habe natürlich nach dem Weg gefragt, leider wusste ich aber den Namen meines Vorgesetzten nicht. Deshalb hat man mich dann zu dem damals zuständigen Lagerleiter gebracht. Er konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Ich später auch nicht, in diesem Moment wäre ich aber am liebsten im Boden versunken.

 

Was hat sich während Deiner Zeit bei BAUR in Deinem beruflichen Leben verändert?

Angefangen habe ich vor 31 Jahren als Aushilfe für sechs Wochen. Dann bin ich zum Kommissionieren angelernt worden – unter der Kommissionierung versteht man das Zusammenstellen der einzelnen Artikel aus dem gesamten Lager für verschiedene Kundenaufträge. Danach habe ich alles rund um das Aufräumen der Retouren gelernt. Der nächste Schritt war dann das Zurückpacken der Lieferantenretouren. Nach sieben Jahren wurde ich fest angestellt. Die blauen Wannen durfte ich auch bearbeiten. Im Gegensatz zu den gelben Wannen, die zur Kommissionierung verwendet werden, sind diese für die Lagerung von retournierter Ware da, die anschließend in die Retourenstelle geschickt wird. Die SOE-Bearbeitung (Sonderentnahme bei der Kommissionierung) mit dem mobilen Datenterminal (MDT) habe ich auch gelernt. Die Kommissionierung wurde auf die BDE-Erfassung umgestellt, bei welcher die Zustands- und Ergebnisdaten automatisch verarbeitet werden. In meiner Zeit hier habe ich also ständig neue Abläufe gelernt.

 

Was hat sich in der Logistik aufgrund der Einführung des Online-Shops verändert?

Am meisten haben sich die Arbeitszeiten verändert. Als ich vor 31 Jahren angefangen habe, wurde von 7:00 Uhr bis 16:15 Uhr, freitags nur bis 13:00 Uhr gearbeitet. Samstags wurde nur ausnahmsweise und dann auch nur fünf Stunden lang gearbeitet.

Jetzt arbeiten wir schichtweise und haben ein Rolltag- System: Von Montag bis Samstag haben wir einen freien Tag, dieser „rotiert“, also verändert sich von Woche zu Woche.

 

Was ist Dein Highlight der letzten 20 Jahre?

Mein persönlicher Höhepunkt war die Beförderung zur Stellenleiterin der Sonderkommissionierung, also der SOE.

Danke für das Interview, Karin! 🙂
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