Heute möchten wir euch Steffi vorstellen. Sie und ihre Kolleg*innen versorgen uns in der Kantine der BAUR-Gruppe täglich mit leckeren, frischen Gerichten. Wie es ihr und ihrem Team in Zeiten von Corona geht und auf welche saisonalen Gerichte wir uns freuen können, erfahrt ihr jetzt.

 

Ein paar Fakten zu Stefanie

Hi zusammen, ich bin Stefanie Hofmann und bin 39 Jahre alt. Seit 5 Jahren arbeite ich hier am Standort Weismain als Köchin und bin super happy hier. Das ist meine Familie, „Küche ist Familie“. Ich lieb‘ alle meine Kolleg*innen und meine Gäste. Ich kenne viele persönlich und dadurch auch ihre Eigenheiten und Vorlieben – und mir macht’s einfach ganz großen Spaß.

Was sind deine genauen Aufgaben bzw. wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

Der fängt in der Früh mit der Vorbereitung der Zwischenverpflegung an. Ganz neu ist jetzt zum Beispiel das Porridge, das vorbereitet werden muss. Aber auch die Speisen für den nächsten Tag werden vorproduziert und es wird dafür gesorgt, dass draußen an der Essensausgabe alles schick ist. Und danach ist die Gästebespaßung so mein Hauptjob.

Gerade beim Kontakt mit den Gästen gibt es einige Veränderungen in Zeiten von Corona. Gibt es noch weitere Einschränkungen?

Ja klar. Es sind deutlich weniger Gäste da, weil viele noch im Anywhere Office sind. Wir arbeiten nur mit der halben Mannschaft, die andere Hälfte muss aufgrund von Kurzarbeit leider aussetzen. Und das Mitarbeiterrestaurant in Burgkunstadt ist ganz geschlossen, weil es sich leider nicht rentiert hat. Wir tragen in der Küche auch immer Handschuhe, müssen eine Temperaturkontrolle machen und Listen führen, wer wann mit wem zusammengearbeitet hat. Also ein bisschen Bürokratie mehr und leider weniger Gäste.

Gibt es trotz dieser Einschränkungen auch positive Veränderungen durch die Krise?

Man hat mehr Zeit. Vielleicht nicht während der halben Stunde Mittagsausgabe, aber vorher bleibt einfach mehr Zeit, die man nutzen kann, um neue Sachen zu kreieren, wie z.B. das Porridge oder die Salate im Glas oder eben das Food-Shooting mit den BAUR Studios, das wir letzte Woche machen konnten. Da sind dann die Produkte, die wir im Verkauf haben, wie z.B. die Zwischenverpflegungsangebote, die Currywurst oder die Pasta aus eigener Herstellung noch ein bisschen aufgehübscht und fotografiert worden. Das hat super viel Spaß gemacht und war mal was ganz anderes. Dafür hat man sonst nie Zeit und das Fotostudio hatte auch gerade einen kleinen Puffer und dann haben wir die Chance genutzt.

Du hast es ja schon kurz angesprochen, dass einiges neu im Speiseplan ist, wie z.B. das Porridge oder die Salate im Glas. Wie bist du denn auf die neuen Ideen gekommen?

Ich nenn das persönlich, sorry für den Küchenchargon, „Brainfuck“. Das fällt dir dann einfach ein, wenn man dann mehr Zeit hat. Und ein großer Aspekt ist natürlich auch, dass wir aufgrund von Corona keine Selbstbedienungstheke mehr haben, an der sich die Leute ihren Salat selbst zusammenstellen konnten. Viele essen gerne Salat, aber dürfen ihn nicht mehr selbst zusammenstellen. Und dann muss man sich was einfallen lassen – und so ist dann z.B. die Idee für die Salate im Glas entstanden. Dann haben wir überlegt, was wir noch alles im Glas anbieten können und so kam dann noch das Porridge oder auch Kaiserschmarren im Glas. Also man kann eigentlich so ziemlich alles im Glas anbieten.

 

 

Wenn du sagst, man kann so ziemlich alles im Glas anbieten, auf was können wir uns dann zukünftig noch freuen?

Ich hab zum Beispiel schon gebratene asiatische Nudeln im Glas ausprobiert oder allgemein verschiedene Pasta-Kreationen. Oder zu dieser Jahreszeit könnte ich mir auch eine tolle Suppe, z.B. eine Kürbissuppe im Glas, gut vorstellen.

Das hebt euer Mitarbeiterrestaurant schon deutlich von anderen Kantinen ab. Gibt es noch weitere Aspekte, die euch besonders machen?

Ja, ich muss auch dazu sagen, dass ich das nur so machen kann, da mein neuer Chef, Stefan Müller, mich auch stetig neue Ideen ausprobieren und umsetzen lässt. Wenn man eingeschränkt wird von der Führung, ist sowas natürlich nicht möglich, aber ich darf mich wirklich ausleben. Das ist wirklich toll.

Was ich hier auch besonders schätze, ist die Nähe zu unseren Gästen. Die Gäste können z.B. dabei zusehen, wie ihr Essen frisch zubereitet wird. Und mittlerweile kennt man sie so ziemlich alle und man weiß, wer was gern mag. Diese Arbeit am Gast gefällt mir besonders gut, das ist genau mein Ding.

 

Auf welche saisonalen Gerichte können wir uns denn in den nächsten Monaten freuen?

Jetzt im Herbst gibt es einige tolle saisonale Gerichte. Ich könnte mir Gerichte mit Kürbis, Pilzen oder auch ein Wildgericht in dieser Jahreszeit sehr gut vorstellen. Vielleicht auch die ein oder andere Süßspeise mehr, z.B. Milchreis mit Zucker und Zimt oder Schupfnudeln mit Mohn. Jetzt ist einfach die Zeit für die etwas deftigeren Gerichte. Der Sommer ist rum und jetzt können wir ruhig ein bisschen schlemmen. 😀

Vielen Dank an Stefanie und ihre Kolleg*innen, die täglich für uns ihr Bestes geben! Wir freuen uns schon auf die vielen leckeren Gerichte!

Wenn euch jetzt schon das Wasser im Munde zusammen läuft, dann schwingt euch an den Herd und testet unsere leckeren Herbst-Gerichte. Guten Appetit! 🙂

 

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