Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu und der Herbst steht schon in den Startlöchern. Jetzt ist wieder Zeit für lange Spaziergänge durch das bunte Herbstlaub, mehr Gemütlichkeit und tolle saisonale Gerichte.

 

Wie ihr ja bestimmt schon wisst, legen wir in der BAUR-Gruppe großen Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb versuchen wir stetig, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit und Bewusstsein zu widmen. In unserem Blobeitrag „Nachhaltiger Leben“ haben wir euch bereits ein paar Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zusammengefasst. So könnt ihr zum Beispiel einen Beitrag für die Umwelt leisten, indem ihr regional einkaufen geht. Denn damit tut ihr nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern unterstützt auch die einheimische Landwirtschaft.

Nicht nur regional einkaufen, sondern auch saisonal

Lebensmittel, die regional angebaut werden, haben meist kurze Transportwege. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die CO²-Bilanz aus, sondern auch auf den Preis. Denn heimische Lebensmittel sind oftmals günstiger als Importware. Allerdings ist nicht nur die Regionalität der Lebensmittel wichtig, sondern auch die Saisonalität. Durch den Kauf von saisonalen Lebensmitteln kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden, weil z.B. auf eine gekühlte Lagerung verzichtet werden kann. Und wir profitieren zusätzlich von der Frische der heimischen Lebensmittel, die mit intensivem Geschmack und Aroma punkten.

Deshalb haben wir euch hier eine Auswahl verschiedener Obst- und Gemüsesorten zusammengestellt, die im Herbst Saison haben und die ihr unbedingt in eurem Speiseplan berücksichtigen solltet:

  • Obstsorten
  • Äpfel
  • Birnen
  • Brombeeren
  • Hagebutten
  • Pflaumen
  • Quitten
  • Tafeltrauben
  • Gemüsesorten
  • Feldsalat
  • Fenchel
  • Kartoffeln
  • Kürbis
  • Möhren
  • Spinat
  • Wirsing

 

Unsere liebsten Herbst-Gerichte:

Wie im letzten Beitrag versprochen, haben wir für euch ein paar unserer liebsten Herbst-Gerichte gesammelt, um euch die saisonalen, heimischen Highlights noch ein bisschen smackhafter zu machen:

Pasta mit Mangold und Ricotta

Pasta mit Mangold und Ricotta

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 Gramm Nudeln (z.B. Tagliatelle)
  • 250 Gramm Mangold
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 2 Zweige Thymian
  • 3 EL Pinienkerne
  • 1 EL Rosinen (optional)
  • 450 Milliliter Gemüsebrühe
  • 100 Gramm Ricotta

Zubereitung:

  1. Mangold putzen, abspülen und in kleinere Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Mangold und 3 EL Wasser dazugeben und etwa 3 Minuten gar dünsten.
  2. Thymian abspülen, trocken tupfen und die Blättchen abzupfen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten, herausnehmen, mit Thymian und den Rosinen mischen.
  3. Nudeln und Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen, unter Rühren etwa 10 Minuten nach Packungsanweisung bissfest kochen. Mangold, Thymian, Rosinen und Pinienkerne unterrühren. Die Pasta auf Tellern anrichten und den Ricotta in kleinen Flöckchen darauf verteilen. Sofort servieren.

Gnocchi mit Kürbis und Spinat

Gnocchi mit Kürbis und Spinat

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 300g Gnocchi
  • 150-200g Hokkaido Kürbis
  • 2 Handvoll Spinat (frisch)
  • ½ kleine Zwiebel
  • Sahne nach Bedarf (optional)
  • Etwas Rapsöl

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Den Kürbis entkernen und klein würfeln, den Spinat waschen und in Streifen schneiden. Das Öl in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel anschwitzen.
  2. Den Kürbis dazu geben, alles mit 200ml Wasser aufgießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Aufkochen und dann 12-15 Minuten köcheln lassen bis der Kürbis fast gar ist. Bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen.
  3. Die Gnocchi und den Spinat dazu geben und alles noch 3-4 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss alles ein letztes Mal mit Pfeffer und Salz abschmecken. Für noch mehr Cremigkeit könnt ihr am Ende auch noch ein bisschen Sahne einrühren.

Kürbissuppe mit Kartoffeln und Möhren

Kürbissuppe mit Kartoffeln und Möhren

Zutaten für 4 Portionen:

  • 750 g Hokkaido-Kürbis
  • 2 Möhren
  • 1 Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 2 El Öl
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 200 g Sahne (optional)
  •  Salz
  • bunter Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Kürbis zerteilen, entkernen, schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Möhren, Kartoffel, Zwiebel, Suppengrün waschen, schälen, klein schneiden, Gemüsebrühe aufkochen.
  2. Kartoffel, Möhren, Zwiebel im Öl anrösten, Suppengrün hinzufügen und ca. 5 Min. dünsten. Dann Gemüsebrühe angießen, Kürbis hinzufügen und ca. 20 Min. bei geringer Hitze garen.
  3. Suppe fein pürieren, Sahne zufügen (optional), Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Nach Wunsch mit Petersilie, Schnittlauch, Kürbiskernen oder ein paar Spritzern Kürbiskernöl garniert servieren.

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Honig

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Honig

Zutaten für 2 Portionen:

Für den Teig:

  • 400g Mehl
  • 4 EL Öl
  • 250 ml Wasser
  • 2 TL Salz

Für den Belag:

  • 200g Ziegenkäse
  • 200g sauere Sahne oder Schmand
  • 1 Birne (optional)
  • 1 Prise Salz
  • Rosmarin
  • Honig

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl, Öl, Wasser und Salz zu einem geschmeidigen, nicht mehr klebenden Teig verarbeiten, evtl. noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig dünn auf einem gefetteten Backblech ausrollen.
  2. Die saure Sahne oder den Schmand leicht salzen und auf den Teig geben. Die Zwiebeln in sehr dünne Ringe schneiden und auf dem Teig verteilen. Den Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls auf den Teig legen. Optional: Die Birne schälen, das Kerngehäuse entfernen und die Birne in dünne Spalten schneiden und auf dem Teig verteilen. Anschließend die Rosmarinblättchen darüber streuen, bei getrocknetem Rosmarin vorsichtiger dosieren.
  3. Den Flammkuchen auf höchster Stufe 15 – 20 Minuten backen, bis der Rand schön braun ist und der Käse anfängt zu zerlaufen. Nach dem Backen den flüssigen Honig mit einem Löffel in dünnem Strahl über den Käse geben oder separat dazu reichen. Sofort heiß servieren.

Hagebuttenmarmelade

Hagebuttenmarmelade

Zutaten für vier Gläser:

  • 1 kg Hagebutten
  • 1 l Wasser
  • 500 g Gelierzucker (Sorte 2:1)
  • 1 TL Zimt
  • nach Belieben: zwei Gewürznelken
  • 4 alte Marmeladengläser mit Schraubverschluss

Zubereitung:

  1. Hagebutten gründlich mit kaltem Wasser abspülen und die Stiele und Blüten mit den Fingern entfernen. Die Marmeladengläser am besten mit heißem Wasser ausspülen.
  2. Einen großen Topf mit einem Liter Wasser füllen, die Hagebutten hineingeben und ungefähr eine Stunde lang weich kochen, bis sie eine musartige Konsistenz haben.
  3. Wenn die Früchte weich und abgekühlt sind, können sie püriert werden. Anschließend die Früchte durch ein Sieb streichen, sodass die Kerne und sonstige grobe Bestandteile herausgefiltert werden.
  4. Das reine Mus kommt dann wieder in einen großen Topf. Den Gelierzucker, Zimt und nach Belieben die Gewürznelken hinzugeben und die Mischung für 3-5 Minuten unter ständigem Rühren auf der heißesten Stufe aufkochen lassen.
  5. Die heiße Marmelade in die Schraubgläser füllen und sie für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Fertig!

 

Viel Spaß beim Nachkochen und genießt den Herbst! 🙂

 

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