Und weiter geht´s mit unserer Mini-Serie zu den Hospitationen unser Kolleginnen und Kollegen innerhalb der otto-group. Ihr habt die anderen Beiträge verpasst? Dann hierlang zum Teil 1 und Teil 2 🙂

Unsere Kollegin Svenja berichtet über ihre Erfahrungen bei dem Start-Up „About You“.

Ich heiße Svenja, bin 26 Jahre alt und komme aus Burgkunstadt. Hier ist meine Heimat. Die Samstage mit meinen Großeltern in der Kaufwelt verbringen oder Mamas neue Kataloge durchblättern: BAUR – war für uns schon immer etwas Besonderes. Deshalb stand für mich fest: Meine Ausbildung möchte ich definitiv hier machen. Seitdem bin ich bei BAUR geblieben und arbeite inzwischen als Texterin in der Abteilung Marke & Kreation.

Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es wohl in anderen Unternehmen aussieht. Habe ich was verpasst? Das kann ich nur herausfinden, indem ich gehe … falsch! Als die Hospitationen ins Leben gerufen wurden, wusste ich: Das ist die Gelegenheit, auf die ich gewartet habe!

Wenn ich schon die Möglichkeit habe, in einem anderen Unternehmen der Otto Group mitzuarbeiten, dann eines, das anders ist als BAUR. Weniger traditionell, sondern noch ganz jung. Warum dann nicht gleich ABOUT YOU? Fragen kostet ja nichts. Also habe ich einfach dort angerufen.

Und siehe da: Obwohl noch niemand vorher angefragt hatte und das Thema dementsprechend neu für die Kollegen war, hatte ich ein paar Tage später schon die Zusage. Dreieinhalb Wochen Hamburg.

Das moderne Büro liegt mitten in der Innenstadt. Wie schnell sich hier alles verändert und wächst, merke ich schon am ersten Tag. Über 20 Kollegen wurden neu eingestellt. Ich bin schwer beeindruckt, aus welchen bekannten Firmen und unterschiedlichen Ländern die Bewerber hier nach Hamburg ausschwärmen. Alle sprechen sehr gut Deutsch – bis auf einen Kollegen aus Südamerika. Aber das ist gar kein Problem. Ganz spontan findet die komplette Willkommens-Veranstaltung auf Englisch statt. So versteht jeder etwas. Ich finde es toll, wie selbstverständlich und uneitel sich alle darauf einlassen – vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer. Tarek Müller nimmt sich persönlich Zeit, alle Neuen vom ABOUT YOU-Spirit zu begeistern. Mit Dreadlocks, Jeans und Chucks: nicht gerade das typische Bild eines Geschäftsführers. Aber genau damit verkörpert er selbst, wie unkonventionell, offen und wenig oberflächlich hier alles ist.

 

In meiner Abteilung, dem Brand & Advertising-Team werde ich herzlich mit einer Umarmung begrüßt. Mein Platz ist mit Konfetti, Luftschlangen und einem Schild geschmückt, auf dem groß „ABOUT SVENJA“ steht. Die scheinen sich ja wirklich auf mich gefreut zu haben. Die fest installierten PCs, die ich von BAUR kenne, gibt es hier nicht. Zum Arbeiten bekomme ich ein Macbook. Das ist super praktisch, weil ich es in jede Besprechung mitnehmen und immer auf alle Systeme zugreifen kann. Ich bin überrascht, wie offen mit Informationen umgegangen wird. Ganz selbstverständlich darf ich an allen möglichen Projekten mitarbeiten. Schon nach kurzer Zeit soll ich meine Texte sogar direkt ins Content-Management-System schreiben. Da ist alles innerhalb von Sekunden online sichtbar. Ohne doppelte und dreifache Prüfung. Die kennen mich doch gar nicht. Und trotzdem bekomme ich so viel Vertrauen und Verantwortung. Ein tolles Gefühl!

Mit der Zeit fühle ich mich immer freier. Ich fange an, mich mehr zu trauen. Einfach ich zu sein. Ich mache mir keine Gedanken, ob das, was ich sage auch gut ankommt. Kein Vorschlag ist zu lächerlich oder riskant. Oft entstehen die besten Ideen aus genau solchen Ansätzen. Und am Ende des Tages braucht man einfach den Mut, mal etwas anders zu machen. Manchmal gewinnt man und manchmal lernt man.

Die dreieinhalb Wochen vergehen wahnsinnig schnell. Ich wurde aufgenommen, als würde ich fest zur Mannschaft gehören. In kürzester Zeit habe ich so viel gelernt und jede Menge Eindrücke gesammelt. Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll. Und trotzdem: Ich freue mich auf Zuhause. Und auch auf meine Kollegen. Denn BAUR ist für mich immer noch etwas Besonderes. Dieses Gefühl kann man niemandem beschreiben, der es nicht selbst kennt. Tolle Kollegen gibt es auch woanders, aber das hier ist für mich ein Stück Familie.

 

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