Christins Praktikum in der Organisationsentwicklung neigt sich langsam dem Ende zu. Gemeinsam mit uns möchte sie jetzt auf ihre Erfahrungen der letzten sechs Monate zurückblicken.

 

Hallo 🙂 Ich bin Christin Greifenstein, 26 Jahre alt und komme aus der Nähe von Kronach. Vor 10 Jahren war ich im ersten Ausbildungsjahr zur Drogistin bei dm-drogerie markt in Coburg (Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht). Nach meiner Ausbildung habe ich noch ein paar Monate dort gearbeitet. Allerdings habe ich schnell gemerkt: Ne, das ist es noch nicht – das ist nicht der Job, den ich mein Leben lang machen möchte.

Deswegen habe ich mich entschieden, mein Fachabitur nachzuholen und habe anschließend, im Jahr 2015, ein Studium der Betriebswirtschaftswirtschaftslehre an der Hochschule Coburg begonnen. Dort habe ich dann vor allem Personal und Organisationsmanagement vertieft und in dem Rahmen auch schon erste theoretische Berührungspunkte mit Change-Management und Organisationsentwicklung gehabt. 2019 habe ich auch noch ein Masterstudium angehängt. Die ganzen theoretischen Module meines Masterstudiums habe ich bereits im letzten Semester abgeschlossen, wollte aber vor meiner Masterarbeit gerne noch Praxiserfahrung im Bereich Organisationsentwicklung sammeln.

 

Warum die BAUR-Gruppe?

Durch mein Studium hat mich insbesondere der Bereich Change-Management interessiert. Deswegen habe ich einfach mal geschaut, welche Praktikumsangebote es in diese Richtung so gibt. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich schon immer mal in der BAUR-Gruppe arbeiten und die Kultur des Unternehmens kennenlernen wollte. Ich persönlich spüre eine extreme Heimatverbundenheit in Bezug auf das Unternehmen. Als ich z.B. an meinem ersten Praktikumstag zur Tür reinkam und überall fränkischen Smalltalk auf den Gängen hörte (obwohl viele Kolleg*innen ja derzeit im Anywhere Office arbeiten), ging mir schon ein bisschen das Herz auf. Deshalb habe ich mich für ein Praktikum in der BAUR-Gruppe entschieden.

 

Meine Aufgaben und Projekte während des Praktikums:

Meine Aufgaben in der Organisationsentwicklung sind, dass ich viele Workshops und Termine vorbereite, indem ich z.B. die Organisation übernehme, Einladungen verschicke, die benötigten Unterlagen erstelle und die Co-Moderation bzw. die Moderation für die Veranstaltungen übernehme. Weiterhin arbeitete ich mit dem Agile Center der BAUR-Gruppe zusammen oder unterstützte bei dem IT-Großprojekt New Horizon.

Außerdem war ich auch an sehr vielen verschiedenen Projekten beteiligt, wie z.B. dem digitalen Frühjahrsputz oder im Projekt Work 4.0, bei dem ich als Projektmitglied unseren neuen Podcast „alles bleibt anders – der Work 4.0-Podcast der BAUR-Gruppe“ mit aufgebaut und entwickelt habe.

Ansonsten habe ich noch bei der Konzeptentwicklung von „Work 4.0 Collaboration Werkstätten“ mitgewirkt. Dabei haben wir uns hauptsächlich überlegt, wie wir nach Corona zusammenarbeiten wollen – Vereinbarkeit von Homeoffice und Bürozeiten, wie kann hybrides Arbeiten funktionieren, wie wollen die jeweiligen Teams sich aufstellen und so weiter. Mit diesen Fragen im Hinterkopf haben wir ein Workshop-Konzept entwickelt. Das geht demnächst auch in die Testphase und dann hoffen wir zeitnah diese „Collaboration Werkstätten“ für die Teams anbieten zu können.

 

Mein typischer Arbeitsalltag:

Mein Arbeitstag beginnt eigentlich immer mit einem Daily mit meinem Team. Da haben wir uns seit Kurzem umorientiert und überlegt, wie wir unsere tägliche Besprechung anders gestalten können. Daher benutzen wir dafür jetzt eine Methode aus dem agilen Projektmanagement – die Scrum Methode. Mithilfe des Tools Microsoft Planner schreiben wir unsere ganzen Aufgaben auf Kärtchen und organisieren diese in zwei-wöchigen Sprints. Nach den zwei Wochen machen wir ein kleines Review zum vergangenen Sprint, reflektieren unsere Zusammenarbeit in einer kleinen Retrospektive und machen dann ein erneutes Sprintplanning. Diese Umstrukturierung unserer Dailys hat sich als extrem wertvoll herausgestellt, da wir einen guten Überblick darüber haben, was die Kolleg*innen so machen, wie aktuell die Auslastung ist und wie komplex die Aufgaben sind.

Naja, und nach dem Daily sind die Kalender in der Regel auch schon sehr voll. Der Tag ist also ziemlich abhängig von den ganzen Terminen und Meetings, was jeden Tag anders und spannend macht.

 

Meine Highlights während des Praktikums:

Was ich sehr cool fand war, dass sich mein Team in meiner Onboarding Phase die Zeit genommen hat, das ganze Basiswissen und die Methoden, welche in der Organisationsentwicklung wichtig sind, mit mir zu besprechen. In dem Rahmen wurden mir auch die Teamziele aufgezeigt und wie die Führung in der BAUR-Gruppe hinsichtlich der Führungsleitlinien funktioniert. So hatte man diese während der zahlreichen Aufgaben im Kopf und konnte sie entsprechend anwenden.

Ansonsten fand ich es super, dass ich immer spannende Aufgaben hatte, die mich auch persönlich interessiert haben. Meine Meinung wurde immer durch mein Team eingeholt und wertgeschätzt. Besonders gefreut habe ich mich immer, wenn ein Lob über die Teamsfunktion geschickt wurde.

 

Meine größte Herausforderung:

Die größte Herausforderung während meines Praktikums war auf jeden Fall, in dem Terminplaner von Sophia (meiner Abteilungsleiterin) freie Termine zu finden und diese dann gegebenenfalls auch noch mit anderen abzustimmen. Das war schon immer eine große Suche. 😀

 

Meine Pläne für die Zukunft:

Aktuell suche ich eine Masteranden-Stelle bzw. einen Kooperationspartner für meine Masterarbeit, die ich im Anschluss schreiben werde. Das Praktikum hat mich nur bestärkt, dass ich in die Richtung Organisationsentwicklung und Change-Management gehen möchte. In Zukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, mich als „Agile Coach“ weiterzuentwickeln und möchte mich auf jeden Fall weiter mit dem Thema New Work beschäftigen.

 

Das rate ich anderen, die sich für die Organisationsentwicklung interessieren:

Ich denke, dass der Bereich Organisationsentwicklung in jedem Unternehmen anders ist, aber auf jeden Fall sehr vielfältig. Dabei kommt es insbesondere auf die Unternehmenskultur an, u.a wie Feedback im Unternehmen gelebt wird. Da sollte man sich bei der Suche nach einem Praktikum schon Gedanken drum machen – und deshalb kann ich ein Praktikum in der BAUR-Gruppe auch nur empfehlen.

 

Danke nochmal an mein tolles Team! Ich werde euch und meine remote Zeit in der BAUR-Gruppe in sehr guter Erinnerung behalten.

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