Alle wollen ins Home Office … oder etwa doch nicht?!

 

Home-Office, oder wie es in der BAUR-Gruppe heißt: „Anywhere Office“, klingt erst mal nach jeder Menge Freiheit und Freizeit. Kein nerviger Anfahrtsweg, stattdessen nochmal im Bett rumdrehen und die Snooze-Taste des Weckers ein weiteres Mal drücken. Nach dem Aufstehen dann in eine bequeme Jogginghose statt einem steifen Businessdress steigen und der Bad Hair Day ist letztendlich auch nicht so schlimm – sieht ja eh keiner!

 

Das Arbeitsleben in Zeiten von Corona

Zugegeben, die Arbeit von Zuhause hat schon ihre Vorteile, aber was passiert eigentlich, wenn die Option Anywhere Office vom „Kann“ zu einem „Muss“ wird? Schuld hieran ist, wie soll es anders sein, COVID-19. Corona hat unsere gewohnten Abläufe verändert und auch auf das Arbeitsumfeld in der BAUR-Gruppe hat die Pandemie weitreichende Auswirkungen. Alle Mitarbeiter mit Büroarbeitsplätzen wurden zu ihrem eigenen Schutz dazu angehalten, ihren Arbeitsplatz (so weit wie möglich) nach Hause zu verlegen. Wurde das Anywhere Office in unserem Unternehmen bisher – je nach Abteilung – mehr oder weniger intensiv genutzt, waren es nun über 1.500 Mitarbeiter, die von jetzt auf gleich (größtenteils) von den eigenen vier Wänden aus arbeiten und sich den Veränderungen, die die Arbeit von Zuhause aus mit sich bringt, stellen mussten.

 

Und wie geht es den Mitarbeiter*innen?

Nicht jeder tickt gleich: was für den einen eine tolle Art des Arbeitens ist, stellt den Anderen wiederum vor neue Herausforderungen. Deshalb war es uns wichtig in Erfahrung zu bringen, wie sich die Mitarbeiter*innen mit der Situation „Arbeiten im Anywhere Office“ fühlen und ob es gegebenenfalls Punkte gibt, welche man aus Sicht der Kollegen*innen noch optimieren könnte, damit die Arbeit von zu Hause aus (noch) besser funktioniert. Per Online-Umfrage haben uns die Mitarbeiter*innen hierzu Feedback gegeben und uns zurückgemeldet, dass wir uns bereits auf einem guten Weg befinden! Wichtigstes Hilfsmittel, um trotz räumlicher Trennung mit den Kollegen*innen in Kontakt zu bleiben, ist die Anwendung Teams von Microsoft 365. Glücklicherweise hatten wir dies frühzeitig im Unternehmen eingeführt und konnten nun in Corona-Zeiten auf dieses wichtige Tool zurückgreifen.

 

Die Vorteile des Anywhere Office

Als die größten Vorteile werden die Punkte Flexibilität in Hinblick auf die Work-Life-Balance und die Zeitersparnis aufgrund der wegfallenden Fahrten zum Arbeitsplatz genannt. Auch das störungsfreie Arbeiten ist für viele Kollegen*innen, die sonst im Großraumbüro tätig sind, ein toller Nebeneffekt. Dank der Möglichkeit, Laptop, Bildschirme und Co aus dem Büro mit nach Hause zu nehmen, wird auch das Thema technische Ausstattung größtenteils unproblematisch gesehen. (Wobei man an dieser Stelle sagen muss, dass der Anblick der leergefegten Flächen, wo sonst belebte Bürobereiche waren, schon etwas surreal war 😉).

 

Also in Summe alles super?

Nicht ganz, denn eines vermissen die Mitarbeiter laut eigener Aussage zu Hause wirklich sehr: ihre Kollegen*innen! Sei es für den direkten Austausch zu fachlichen Themen oder für den kleinen Kaffeeklatsch in der Büroküche – das persönliche Miteinander kann auch das beste Online-Tool nicht ganz ersetzen.

Und genau dieser Punkt stimmt uns natürlich auch froh, denn es zeigt, dass die Kollegen*innen nicht etwa als Personen gesehen werden, mit denen man „zwangsläufig“ ein Büro teilt, sondern als Menschen, die man schätzt und auch gerne um sich hat. Folglich freuen sich die Mitarbeiter*innen der BAUR-Gruppe auch sehr auf den Zeitpunkt, wenn aus dem Anywhere Office „Muss“ wieder ein „Kann“ wird und letztendlich jede Abteilung selbst entscheiden kann, wie sie das Thema mobiles Arbeiten für die Zeit nach Corona gestalten möchte.

 

 

 

 

 

 

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