Weiterbildungstag 2018

Anlässlich zum Coburger Weiterbildungstag 2018 hat unsere Personalentwicklerin Evelina anhand einiger Interview-Fragen das Verhalten in Bezug auf Weiterbildung in der BAUR-Gruppe reflektiert. Als langjähriger Kooperationspartner für Sprachkurse hat die ASCO diesen Artikel mit vielen anderen interessanten Beiträgen auf ihrer Homepage veröffentlicht.

 

Welche Rolle spielt Weiterbildung für die BAUR-Gruppe?

Berufliche sowie persönliche Weiterbildung nimmt bei uns, einem Tochterunternehmen der OTTO-Group, einen hohen Stellenwert ein. In unserer eigenen Akademie der BAUR-Gruppe bieten wir verschiedenste Seminare, Fortbildungen, Entwicklungsprogramme, E-Learnings, Bücher, Wissenstransfer-Veranstaltungen von Kollegen für Kollegen und natürlich das Angebot für individuell abgestimmte Weiterbildung an. Dabei versuchen wir, den Bedürfnissen unserer Kolleginnen und Kollegen gerecht zu werden, indem wir Wünsche und aktuelle Trendthemen, wie beispielsweise Digitalisierung, in der fortlaufenden Planung unseres Weiterbildungsprogrammes zu berücksichtigen.

In der heutigen Zeit, wie auch in der Zukunft, wird mit Hinblick auf Agilität eine individuelle Personalentwicklung, die vom Mitarbeitenden selbst ausgeht, enorm wichtig. Damit nehmen wir immer mehr eine beratende und begleitende Rolle ein.

 

Was sind die entscheidenden Kriterien für eine erfolgreiche Weiterbildung?

Um Weiterbildung in Zukunft noch erfolgreicher zu gestalten, sind wir gerade dabei, unsere Systeme und Prozesse zu optimieren. Die Schwerpunkte dieser orientieren sich an sechs aufeinanderfolgende Schritte. Zuerst geht es darum, den Bedarf genau zu analysieren und sich allgemein Gedanken darüber zu machen, woher ein Bedarf kommen kann. Dies kann von Mitarbeitenden selbst kommen, von Führungskräften, durch Auswertungen von Personalkennzahlen oder Interviews/Umfragen/Feedback. Daran schließt eine Zieldefinierung, die sowohl das Lernziel als auch die nächsten Schritte beinhalten sollte. Dies kann beispielsweise in einem Analysegespräch mit dem Mitarbeitenden bzw. der Führungskraft einer Abteilung behandelt werden, bevor es zum Schritt der Gestaltung und Konzeption mit dem Trainer übergeht. Nach der tatsächlichen Durchführung folgen noch zwei Schritte, die für eine erfolgreiche Weiterbildung besonders wichtig sind, aber instrumentell oft noch nicht breit aufgestellt sind. Das ist zum einen die Erfolgskontrolle und zum anderen die Transfersicherung. Eine wichtige Rolle hierbei spielt der Umgang mit und das Geben und Nehmen von Feedback. Des Weiteren kann der Transfer zum Unternehmen durch Mentoring und ein gutes Wissensmanagement gewährt werden.

Für die Umsetzung vorteilhaft sind natürlich die kurzen Wege in der Region – so ist es kein Problem beispielsweise für die Sprachkurse auf die ASCO aus Coburg zurückzugreifen.

 

Was spricht aus Deiner Sicht für berufliche Weiterbildung?

Für berufliche Weiterbildung sprechen immer mehr Gründe. Durch die Digitalisierung können sich Informationen und Neuerungen innerhalb weniger Sekunden verbreiten und durch den steigenden technologischen Fortschritt werden Arbeitsprozesse vereinfacht und somit schneller. Das hat Auswirkungen auf viele verschiedenen Berufsfelder, sodass eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Veränderungsbereitschaft für die eigene Tätigkeit notwendig ist.

Außerdem spricht meiner Meinung nach für eine berufliche Weiterbildung auch das lebenslange Lernen, was für jeden einzelnen Menschen wichtig ist. Unbewusst bildet man sich im Alltag ständig weiter, wieso dann nicht auch bewusst? Für die eigene Gehirn-Fitness sowie für das Selbstwertgefühl ist es sehr empfehlenswert, sich hin und wieder vor neue Herausforderungen zu stellen.

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