Letzte Woche begannen die Sommerferien bei uns in Bayern und für viele Kolleg*innen der BAUR-Gruppe heißt es normalerweise: Ab in den Urlaub! Da das Wegfahren sich momentan jedoch eher als schwierig erweist und wir unsere freie Zeit zu Hause verbringen, zeigen wir euch in diesem Beitrag, wie ihr mit speziellen Leckereien aus anderen Ländern das Urlaubsgefühl nach Hause holen könnt. 🍹

Italien 🇮🇹

Vorspeise: Antipasti

Zutaten für das Blech:
  • 1 Aubergine
  • 2 Zucchini
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Möhren
  •  500g Pilze
  • 1 rote Paprika
Zutaten für die Soße:
  • 250g Olivenöl
  • 2 EL Balsamico – Creme
  • 5-6 Knoblauch
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Rosmarin getrocknet
  • eine halbe Zitrone
  • 1 EL Honig
  • 1 kleine Chilischote
Zubereitung für 1 Blech:
  • Backoffen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze stellen.
  • Alle Zutaten einfach in 0,5cm dicke Scheiben schneiden.
  • Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
  • Nun die Soße mit einem Pinsel großzügig über das Gemüse verteilen.
  • Nach 15 Minuten schaltet ihr bitte den Ofen aus und lasst das Gemüse noch genau 1 Stunde im Ofen. So gart das Gemüse nach und wird butterweich.
Zubereitung der Soße:
  • Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken.
  • Knoblauch und alle anderen Zutaten in eine hohe Schüssel geben und mit dem Zauberstab richtig durch pürieren, damit ihr später keine Knoblauchstücke im Mund habt.
  • Diese Marinade füllt ihr bitte in ein verschraubtes Glas oder Tupperdose. Nach 24 Stunden ist eure Marinade fertig.

Hauptspeise: Pizza

Zutaten für den Teig:
  • 5g Salz
  • 500g Hartweizenmehl
  • 10g frische Hefe
  • 325ml lauwarmes Wasser
Zutaten für den Belag:
  • Tomaten Passata
  • etwas gutes Olivenöl
  • etwas geriebener Parmesan
  • 1 Kugel Mozzarella
  • frische Basilikum Blätter
  • Salz & Pfeffer
Zubereitung:
  • 10g Hefe in einem kleinen Schälchen mit etwas von dem 325ml lauwarmen Wasser auflösen.
  • 500g Mehl mit den 5g Salz in einer Schale gut vermischen und das restliche Wasser zugeben. Anschließend die aufgelöste Hefe dazu und alles zu einem Teig vermengen.
  • Den Teig aus der Schale auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und für ca. 10 Minuten kneten. Dann zurück in die Schale, mit einem feuchten Küchenhandtuch überdecken und 30 Minuten aufgehen lassen.
  • Den Ofen auf 250 Grad (oder was maximal möglich ist) Ober/Unterhitze richtig gut vorheizen.
  • Den aufgegangenen Teig zweiteilen, zu zwei Kugeln formen und beide nochmals 30 Minuten unter einem feuchten Küchenhandtuch gehen lassen.
  • Währenddessen die Toppings vorbereiten: Passata mit Salz und Pfeffer würzen und Olivenöl dazu mischen. Mozzarella in Stücke zupfen
  • Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf zu Pizzaböden formen. Die Backbleche ebenfalls mit Mehl bestäuben und die Böden darauf (ohne Backpapier) belegen.
  • Die Böden mit etwas Olivenöl beträufeln und dann von innen nach außen mit einer Kelle Tomaten-Passata darauf verstreichen. Ein wenig geriebenen Parmesan darüber streuen und mit Mozzarella Stückchen und Basilikumblätter belegen
  • Pizzen 7-10 Minuten backen.

Nachspeise Tiramisu

Zutaten:
  • 600 ml Kaffee
  • 2 EL Zucker
  • 6 EL Amaretto
  • 4 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 750 g Mascarpone
  • 100 g Schlagsahne
  • 250 g Löffelbiskuits
  • etwas Kakaopulver zum Bestreuen
Zubereitung:
  • Kaffee kochen, im heißen Zustand Zucker zugeben und verrühren. Etwas abkühlen lassen. Im warmen Zustand den Amaretto zugeben und die Flüssigkeit beiseite stellen.
  • Eigelb mit Zucker und Salz mind. 2 Min schaumig schlagen. Mascarpone und 3 EL der Eigelb-Creme mit einem Schneebesen KURZ glatt rühren. Restliche Creme vorsichtig unterheben. Sahne steif schlagen und zuletzt unter die Creme heben.
  • Löffelbiskuits einzeln kurz in den abgekühlten Kaffee tauchen und dicht an dicht den Boden der Auflaufform (ca.23x33cm) bedecken. Etwas weniger als die Hälfte der Mascarpone-Creme darauf geben und glatt streichen. Erneut eine Schicht getränkter Löffelbiskuits darauf verteilen und leicht andrücken. Restliche Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und die Biskuits mit Tuffs bedecken. Mind. 2 Std. kühl stellen. Kurz vor dem Servieren üppig mit Kakaopulver bestäuben.

 

Schweden 🇸🇪

Vorspeise: Roter Heringssalat

Zutaten:Bild gefunden unter: https://www.lecker.de/roter-heringssalat-36853.html
  • 250 g Bismarckheringe (Abtropfgewicht)
  • ca. 250 g rote Bete gegart
  • 1 säuerlicher Apfel (ca.180g)
  • 5 Gewürzgurken
  • 1 Zwiebel
  • 100 g saure Sahne
  • 200 g Schmand
  • 1 EL Weißweinessig
  • 4 EL Gurkenwasser
  • 1 EL Senf
  • 20 g Dill gehackt
  • 1 EL Rapsöl
  • Salz so nach Gefühl
  • Eine Prise Zucker
Zubereitung:
  • Die Kartoffeln als Pellkartoffeln ungeschält kochen. Die Eier im selben Topf für 10-11 Minuten hart mitkochen. Dann herausfischen und abschrecken. Die Kartoffeln brauchen ca. 40 Minuten. Die ausgedampften Kartoffeln noch warm pellen und beiseitestellen.
  • Den Apfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse herausschneiden. Dann in kleine Würfel schneiden
  • Die rote Bete kann ungeschält und in Alufolie verpackt im Backofen bei 200° Grad für ca. 1 Stunde weich garen und dann geschält werden.
  • Die Gewürzgurken fein hacken und ebenso die Zwiebel fein würfeln.
  • Vom Hering die Haut abziehen, längs halbieren und dann quer in mehrere Stücke schneiden.
  • Alle geschnittenen Zutaten kommen zusammen in eine ausreichend große Schüssel.
  • In einer separaten Schüssel das Gurkenwasser mit Essig, saurer Sahne, Schmand, Öl und Senf verrühren. Auch den Saft der Roten Bete, sofern sich welcher angesammelt hat, kommt hinein für die rote Farbe.
  • Das Dressing mit Salz, Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und ggf. nachwürzen. Erst dann kommt bei mir der fein gehackte Dill dazu. Wer ihn also nicht mag, lässt ihn einfach weg.
  • Den Salat für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  • Zum Anrichten die Kartoffeln noch einmal erwärmen. Das geht am besten in der Mikrowelle oder im Backofen.
  • Die Eier pellen und in Scheiben schneiden.
  • Den Salat mit dem Ei und etwas Dill dekorieren und die warmen Pellkartoffeln dazu reichen.

Hauptspeise: Schwedische Köttbullar

Zutaten:
  • 1 Ei
  • 600g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • 300ml Rinderfond
  • 1 Brötchen
  • 100ml Milch
  • 1 TL Piment (gemahlen)
  • 60ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 2 TL Sojasoße
  • 1 EL Mehl
  • Pfeffer
  • Preiselbeermarmelade zum Servieren
  • Kartoffelpüree zum Servieren
Zubereitung:
  • Brötchen in kleine Stücke reißen und ca. 5 Min. in der Milch einweichen lassen.
  • In der Zwischenzeit Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl glasig anschwitzen.
  • Angebratene Zwiebel mit Rinderhack, Ei, Piment, Salz und Pfeffer zur Schüssel mit dem eingeweichten Brötchen geben und alles gut vermengen.
  • Die Hackmasse zu Bällchen formen, auf einen Teller legen, abdecken und für ca. 20 – 30 Minuten kalt stellen.
  • Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Köttbullar darin bei mittlerer Hitze rundherum ca. 15 Minuten anbraten. Darauf achten, dass die Pfanne nicht zu voll ist. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  • Für die Soße Mehl im verbliebenen Bratfett unterrühren und anschwitzen. Danach mit Rinderfond auffüllen.
  • Zum Schluss die Sahne unterrühren. Die Soße bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. einkochen lassen.
  • Mit Sojasoße und Pfeffer abschmecken. Fleischbällchen zurück in die Pfanne geben, in der Soße schwenken und mit Preiselbeermarmelade und Kartoffelpüree servieren.

Nachspeise: Zimtschnecken

Zutaten:
  • 200ml lauwarme Milch
  • 30g frische Hefe
  • 450g Mehl
  • 1 Ei
  • 310g Butter
  • 50g Zucker
  • 170g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5g Kardamom
  • 15g Zimt
  • 150g Frischkäse
  • 130g Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker
Zubereitung:
  • Lauwarme Milch auf 30g Hefe geben und langsam verrühren, bis sich die Hefe auflöst.
  • Mehl, Ei, 100g Butter, weißen und 50g braunen Zucker, Salz und Kardamom vermischen.
  • Milch über den Teig geben und ca. 5 Minuten kneten.
  • 45 Minuten unter einem Küchentuch zugedeckt lassen.
  • In der Zwischenzeit: Ofen auf 180g Ober/Unterhitze vorheizen,
  • 150g Butter, 120g braunen Zucker und 15g Zimt mixen.
  • Arbeitsplatte mit viel Mehl bestäuben und Teig ausrollen.
  • Mit der Füllung bestreichen, Teig einrollen und in große Stücke schneiden.
  • In einer Auflaufform ca. für eine Stunde backen.
  • Nach einer Stunde die Form rausholen, die Zimtschnecken mit einem Ei bestreichen und im Ofen 26 Minuten schön braun werden lassen.
  • 60g Butter, 150g Frischkäse, 130g Puderzucker und 1 TL Vanillezucker zusammen mixen und die Zimtschnecken bestreichen.

 

Spanien 🇪🇸

Vorspeise: Tortilla

Zutaten:
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 6 Eier
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
Zubereitung:
  • Kartoffeln schälen, vierteln und in sehr feine Scheiben schneiden. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Eier aufschlagen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und in einer großen Schüssel gut verquirlen.
  • Die Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne in Öl anschwitzen.
  • Nach kurzer Zeit die Kartoffelscheiben dazugeben und ca. 10 Minuten unter Rühren garen.
  • Bevor die Kartoffeln braun werden, Pfanne vom Herd (bitte anlassen) nehmen und etwas auskühlen lassen. Anschließend Kartoffel in die Schüssel zu den Eiern geben und unterrühren.
  • Nun die Pfanne wieder auf den Herd stellen, die Kartoffel-Ei-Masse hineingeben und je nach Pfannengröße und somit Höhe der Tortilla ca. 5-8 Minuten auf mittlere Stufe braten.
  • Sobald das Ei anfängt zu stocken und die Masse fest wird, Tortilla auf einen Teller Stürzen, anschließend mit der “rohen” Seite wieder in die Pfanne gleiten lassen und weitere ca. 3 Minuten garen lassen.

Hauptspeise: Paella

Zutaten:
  • 4 EL natives Olivenöl extra
  • 4 kleine gelbe Zwiebeln, klein gehackt
  • 4 knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 rote Spitzpaprika, klein gehackt
  • 1 x 400 g Dose Bio-Tomatenstücke
  • Meersalz, nach Geschmack
  • 2 TL geräucherte Paprika (mild)
  • 1 großzügige Prise Safran
  • 400 g spanischer Paella-Reis (alternativ Risotto-Reis wie Arborio oder Carnaroli)
  • 250 ml trockener Weißwein
  • 750 ml Hühnerbrühe, erwärmt (oder mehr falls gewünscht)
  • 1 x 400 g Dose Artischockenherzen, die Flüssigkeit abgeschüttet und geviertelt
  • 150g gefrorene Erbsen
  • 300 g Chorizo, in Scheiben geschnitten (4 kleine Würstchen)
  • 10 black Tiger Riesengarnelen, roh, ohne Kopf, entdarmt, aber in Schale
  • 3 EL glatte Petersilie, zum Garnieren
  • 1 Zitrone, in Viertel geschnitten, zum Servieren
Zubereitung:
  • Den Knoblauch und die Spitzpaprika . Bevor der Knoblauch goldbraun wird die Gewürze (Meersalz, geräucherte Paprika, Safran) dazu geben und unter Umrühren kochen (2 Minuten).
  • Den Reis dazu geben und gut umrühren. Kochen bis alles gut vermischt und glänzend ist (1 Minute).
  • Den Wein dazu rühren und den Herd auf mittlere bis hohe Stufe stellen bis der Wein verdampft ist.
  • Die Tomaten und die Brühe dazu geben und mit Salz würzen.
  • Die Artischockenherzen und die Erbsen dazu rühren. Alles zum Köcheln bringen. Weiter umrühren und den Reis gleichmäßig in der Pfanne verteilen. Durch die warme Brühe wird die Paella sehr schnell anfangen zu kochen. Dann den Herd auf mittlere Stufe stellen und alles leicht köcheln lassen. Der Reis sollte vollständig in der Brühe liegen. Ab jetzt nicht mehr Rühren! Die Paella muss vollständig in Ruhe vor sich hin kochen.
  • Auf mittlerer Stufe köcheln lassen (20 Minuten). Gegebenenfalls noch etwas Brühe dazu geben, damit der Reis vollständig unter Wasser ist.
  • In der Zwischenzeit eine andere Pfanne langsam erhitzen damit die Chorizo und die Garnelen darauf gegrillt werden können.
  • Chorizo ca. 5-6 Minuten braten, bis beide Seiten goldbraun sind. Danach die Garnelen auf die gleiche Pfanne legen.
  • Die Würste und die Garnelen auf die Paella legen und alles 5 Minuten zugedeckt (mit Deckel oder Folie) stehen lassen bevor Ihr alles serviert.
  • Mit Petersilie garnieren und mit Meersalz nachwürzen. Zum Servieren Zitronenschnitten darauf legen.

Nachspeise: Crema Catalana

Zutaten:
  • 700 g flüssige Sahne
  • 125 ml Milch
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote, der Länge nach aufgeschnitten und das Mark herausgekratzt
  • 3 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 8 Eigelb
  • 125 g extrafeiner Zucker
  • Für das Karamell: 75 g extrafeinen Zucker
Zubereitung:
  • Den Backofen auf 140 °C vorheizen und zwei ofenfeste Formen in eine mit einem Geschirrtuch ausgelegte Auflaufform stellen. Die Sahne mit der Milch, der Zimtstange, der Vanilleschote und dem Vanillemark, der Zitronen- und Orangenschale in einem Topf zum Kochen bringen. Den Topf danach sofort vom Herd nehmen und die Mischung 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend durch ein Haarsieb in einen sauberen Topf streichen.
  • In einer großen hitzebeständigen Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker cremig aufschlagen. Die Sahnemischung erneut zum Kochen bringen und nach und nach über die Eigelbe gießen, dabei laufend mit dem Schneebesen rühren. Diese Mischung danach durch ein feinmaschiges Sieb in einen Krug passieren.
  • Die Formen zu zwei Dritteln mit der Mischung füllen, die Auflaufform auf den Backofenrost stellen und die Formen bis knapp unter dem Rand mit Creme auffüllen. So viel heißes Wasser in die Auflaufform gießen, dass es bis zur halben Höhe der Formen reicht. Die Creme etwa 30 Minuten im Backofen garen, bis sie gestockt und in der Mitte noch leicht schwabbelig ist.
  • Die Formen aus dem Wasserbad nehmen, die Creme 20 Minuten abkühlen lassen und danach für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Die Cremes gleichmäßig mit dem Zucker bestreuen, unter dem heißen Backofengrill oder mit einem Crème-brûlée-Brenner goldbraun karamellisieren und sofort servieren.

 

Österreich 🇦🇹

Vorspeise: Fritattensuppe

Zutaten für die Fleischbrühe:

  • 2 kg Rinderbeinscheibe oder Suppenfleisch
  • 1/3 Sellerieknolle
  • 2 Karotten
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Stange Lauch
  • 3 Knoblauchzehen
  • Schnittlauch
  • Petersilienstängel
  • 3 Lorbeerblätter
  • 10 Pimentkörner
  • 10 Pfefferkörner
  • Salz und Zucker
Zutaten für die Frittaten:
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl (Vollkorn oder Weißmehl)
  • 160 ml Milch
  • Petersilie
  • Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Butter
Zubereitung für die Fleischbrühe:
  • Die Zwiebeln je nach Größe halbieren oder in grobe Würfel schneiden.
  • Bei geringer Hitze die Zwiebeln von der Schnittseite in einem großen Topf leicht anbraten und Farbe nehmen lassen.
  • Gemüse waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Knoblauch mit Schale leicht andrücken und alles in den Topf mit den Zwiebeln geben.
  • Das Fleisch auf das Gemüse setzen und mit kaltem Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist und anschließend aufkochen lassen. Dabei schonmal ein wenig salzen.
  • Damit die Brühe nicht trüb wird, mit einem flachen Löffel, den sich bildenden Schaum abschöpfen, bis kein neuer mehr entsteht und bei mittlerer Hitze eine Stunde köcheln lassen.
  • Nach einer Stunde die Pfeffer- und Pimentkörner, sowie die Lorbeerblätter in einer Pfanne leicht anrösten und mit Petersilienstängeln in die Brühe geben. Nochmal eine weitere Stunde köcheln lassen.
  • Anschließend das Fleisch aus dem Topf nehmen, auskühlen lassen und in kleine Würfel schneiden. Dabei überschüssiges Fett entfernen.
  • Die Brühe durch ein Sieb von dem verkochten Gemüse trennen und bei Bedarf noch mit Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Zubereitung für die Frittaten:
  • Die Eier mit dem Mehl und der Milch verquirlen.
  • Petersilienblätter waschen, klein hacken und dem Teig unterrühren.
  • Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss den Teig würzen.
  • Ein wenig Butter in einer großen Pfanne schmelzen lassen und darin die Pfannkuchen von beiden Seiten ausbacken. Falls du dir unsicher bist ob der Teig genug gewürzt ist, dann mache zunächst eine Bratprobe. Ggf. nachwürzen.
  • Nach dem Backen die Pfannkuchen auskühlen lassen und in die gewünscht großen Streifen schneiden.

Hauptspeise: Spinatknödel

Zutaten für die Spinatknödel:
  • 250 g Weißbrot Baguette oder Brötchen
  • 700 g Spinat TK
  • 100 ml Wasser lauwarm
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch mittelgroß
  • 20 g Margarine
  • 100 g Sojaquark
  • 25 g Speisestärke
  • 25 g Semmelbrösel
  • 1,5 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Muskat frisch gerieben
Zutaten für die Meerrettich-Soße:
  • 30 g Margarine
  • 30 g Mehl
  • 150 ml vegane Sahne
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Meerrettich aus dem Glas oder mehr
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
Zubereitung für die Spinatknödel:
  • Spinat auftauen und in einem Sieb gut ausdrücken (Er sollte etwa 200 ml Wasser los werden).
  • Zwiebeln und Knoblauch würfeln.
  • Margarine in einer Pfanne zerlassen und Zwiebeln darin für 4-5 Minuten anschwitzen. Knoblauch hinzugeben und nur für eine knappe Minute bei niedriger Hitze anbraten.
  • Brötchen/Weißbrot in feine Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben.
  • Spinat, Zwiebeln und Knoblauch sowie die restlichen Knödel-Zutaten zum Weißbrot in die Schüssel geben und alles gut vermischen und durchkneten, allerdings nicht komplett „zermatschen“. Die Masse bei Bedarf mit zusätzlichen Semmelbröseln etwas trockener machen.
  • 10 Knödel (Ø ca. 6 cm) daraus formen. Die Oberfläche mit feuchten Händen glätten.
  • Entweder für 20 Minuten in einem großen Topf mit siedendem Wasser garen oder die Knödel für 20 Minuten über kochendem Wasser dämpfen.
Zubereitung für die Meerrettich-Soße:
  • Für die Soße die Margarine in einem Topf zerlassen. Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen gut verrühren.
  • Nach und nach Gemüsebrühe hinzugeben. Mit wenig Flüssigkeit starten und diese zunächst mit dem Schneebesen komplett einrühren, bevor der nächste Schuss Gemüsebrühe hinzugeben wird – das vermeidet Klümpchen. Wiederholen, bis die gesamte Flüssigkeit eingerührt wurde.
  • Unter Rühren aufkochen lassen, Hitze reduzieren und Sahne, Meerrettich, Zitronensaft und Gewürze hinzugeben. Nun nochmal wenige Minuten köcheln lassen und abschließend abschmecken.

Nachspeise: Kaiserschmarrn

Zutaten:
  • 4 Eier, Größe M – Größe M ist für die Konsistenz entscheidend,
  • 125 g Mehl,
  • 60 g Zucker,
  • 1 Prise Salz,
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker,
  • 300 ml Vollmilch
  • 75 ml Kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 40 g Butter
  • 40 g Rosinen – falls gewünscht
  • 2 EL Obstsaft – wenn Du Rosinen verwendest – z.B. Apfelsaft, Orangensaft
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
  • Wenn Ihr Rosinen in Eurem Kaiserschmarrn möchtet, dann weicht Ihr die 40g ca. 15 Minuten in einem Obstsaft Eurer Wahl ein.
  • Dann trennt Ihr die 4 Eier (Größe M!) und das Eiweiß, schlagt das Eiweiß steif und stellt es kurz zur Seite.
  • Jetzt schlagt Ihr 4 Eigelbe, mit 60 g Zucker, einer Prise Salz und dem Päckchen Vanillezucker bis es eine cremige Konsistenz ergibt.
  • Im Anschluss rührt Ihr nach und nach die 125 g Mehl und die 300 ml Milch unter und zum Schluss die 75 ml Mineralwasser (dann wird der Teig etwas lockerer).
  • Jetzt könnt Ihr die Rosinen (ohne die Restflüssigkeit bzw. den Saft) untermischen und den Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Die 40 g Butter erhitzt Ihr in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe und gebt den kompletten Teig in die Pfanne- für ca. 5 Minuten goldbraun backen. Dabei regelmäßig überprüfen (seitlich etwas anheben), ob die Unterseite schon gebräunt ist.
  • Dann den Kaiserschmarrn mit einem Pfannenwender vierteln, wenden und auf der anderen Seite ebenfalls goldbraun backen.
  • Im Anschluss zerreißt Ihr dann den Schmarrn in mundgerechte Stücke (am besten mit zwei Pfannenwendern) und lasst diese noch kurz weiter braten.
  • Zum Servieren könnt Ihr den Kaiserschmarrn mit Puderzucker bestäuben.

Wir wünschen euch guten Appetit beim Ausprobieren dieser leckeren Rezepte und eine tolle Urlaubszeit! 🙂

 

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