Die BAUR-Gruppe ist Ilyana bereits aus ihrer Schulzeit bekannt. Während eines Assessment-Trainings lernte sie die Mentalität der BAUR-Gruppe kennen. Im Vorstellungsgespräch hat sie dann die „Du“-Kultur und der positive Umgang überzeugt.

 

Ilyana ist 26 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Frankfurt am Main. Als Kind ist sie mit ihren Eltern in das kleine Coburg gezogen. Bereits während ihres Bachelorstudiums BWL in Bamberg hat die Logistik und der Einkauf Ilyana’s Interesse geweckt. Deshalb macht sie aktuell ihren Master in Logistik in Hof. Aktuell absolviert Ilyana ihr Pflichtpraktikum bei der BAUR-Gruppe und ist im Bereich Einkauf Spielwaren und Reisegepäck tätig. Über ihre Zeit bei der BAUR-Gruppe und wie es ist, während Corona ein Praktikum zu machen, erzählt sie dir jetzt. 🙂

Erzähl uns doch kurz, weshalb du dich für diesen Bereich entschieden hast?

Das Praktikum passt gut zu meinem Studiengang und mich interessiert der Einkauf, da er mit der Logistik eng zusammenhängt. Außerdem war der Einkauf schon immer spannend für mich. Abgesehen davon, dass ich selbst gerne einkaufe, interessieren mich die Abläufe, die Auswahl der Produkte, die Zusammenarbeit und Umgang mit Lieferanten, aber auch der Ablauf wie ein Produkt in den Onlineshop gelangt und anschließend zum Kunden.  Und wer kennt Spielwaren nicht zu gut aus seiner eigenen Kindheit.

Im März startete dein Praktikum und dann kam Corona. Wie hast du das empfunden?

Nach Beginn meines Praktikums war ich ca. 3 Wochen im Büro. Meine Kolleg*innen, aber auch Kolleg*innen aus anderen Abteilungen, lernte ich persönlich kennen. In den ersten Wochen lernte ich dann auch in den Mittagspausen die anderen Studierenden der BAUR-Gruppe kennen. Doch dann kam Corona. Unsere gesamte Abteilung zog ins Home Office. Ich selbst hatte noch nie so viel von Zuhause aus gearbeitet. Plötzlich war mein Wohnzimmer ein ganzer Terminal an Monitoren. Meine Kolleg*innen sehe ich mindestens einmal die Woche virtuell. Wir erzählen uns, wie es aktuell läuft. Das kann schon mal 1-2 Stunden dauern. Mittlerweile habe ich mich an das Arbeiten von Zuhause gewöhnt.

IlyanaWie sieht denn ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

Bevor ich morgens mit der Arbeit beginnen kann, brauche ich erstmal eine große Tasse Kaffee. Ich starte meinen Laptop und richte mir alles für den Tag ein. Als Erstes kümmere ich mich um Kundenanfragen. In Corona-Zeiten ist die Nachfrage nach Spielsachen stark gestiegen. Da mussten morgens teilweise über 50 Anfragen bearbeitet werden. Nebenbei wurden dann auch noch Lieferanten neue Liefertermine vereinbart. Auch für Lieferanten war es teilweise schwierig dieser Nachfrage gerecht zu werden, vor allem wenn es um die Nachfrage nach Puzzles ging.

Das Texten von Produktinformationen gehört zu meiner Hauptaufgabe. Beispielsweise verfasse ich die Beschreibungen von Babylätzchen. Auch Kritieren wie Alter, Farbe, Motiv, Material, usw. werden eingegeben. Ich bin nun bestens informiert über die neusten Trends im Bereich Spielwaren. Aber auch für den Bereich Reisegepäck habe ich Texte verfasst. Es war natürlich spannend nach einigen Tagen meine eigenen Texte im Onlineshop zu sehen.

Was war für dich die größte Herausforderung?

Den Stil der Texte für den Onlineshop zu treffen, war definitiv eine Herausforderung. Ich musste gewisse Vorgaben und rechtliche Bedingungen beachten, aber gleichzeitig sollten die Texten natürlich auch kreativ umgesetzt werden. In meinem Masterstudium Logistik hatte ich bis jetzt noch keine Berührungspunkte mit Texten. Für mich war es aber auch eine Herausforderung den gesamten Prozess erstmal zu verstehen bis das Produkt im Onlineshop ankommt. Ich bin der Meinung ich hab alle Herausforderungen gut gemeistert und konnte neue Dinge lernen.

Wurden deine Erwartungen an das Praktikum erfüllt?

Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt, wenn auch auf eine andere Weise. Ich hatte nicht erwartet 5 Tage in der Woche im Home Office zu arbeiten. Den Kontakt zu Lieferanten und persönliche Lieferantengespräche habe ich natürlich vermisst. Sie konnten aufgrund von Corona nicht stattfinden. Ansonsten habe ich es mir wirklich so vorgestellt und bin begeistert, wie der Umgang mit den Kolleg*innen untereinander ist. Meine Fragen wurden immer direkt beantwortet und es wurde sehr darauf geachtet, dass ich alles verstehe. Meine Kolleg*innen haben immer zu mir gesagt, ich soll sofort über Teams anrufen, wenn etwas unklar ist. Das klappt sehr gut.

Siehst du die Welt jetzt wieder mit Kinderaugen?

Ich achte viel mehr auf Babyartikel und Spielsachen. Meinen beiden Schwestern, die bereits Kinder haben, kann ich jetzt die neusten Babyartikel empfehlen. Auch bei werdenden Eltern habe ich super Smalltalk Themen. Meinen kleinen Neffen kann ich damit begeistern, dass ich weiß wer Feuerwehrmann Sam ist. Da hat sich mein Blick schon verändert.

Ilyana wird nach ihrem Praktikum im Bereich Spielwaren ihre Abschlussarbeit in der Logistik der BAUR-Gruppe schreiben. Wir wünschen ihr auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute und drücken ihr für ihre Abschlussarbeit die Daumen.

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