Wie in meinem letzten Beitrag bereits angekündigt, berichtet heute Franziska Kullak von ihrem Praktikum bei empiriecom. Sie studiert derzeit im vierten Mastersemester BWL an der Universität Bayreuth. Seit März ist sie nun Praktikantin bei empiriecom.

Liebe Franziska, wie bist Du denn zu deinem Praktikum im Site Engineering gekommen?

Alles fing damit an, dass ich im dritten Mastersemester das Modul „Forschungsprojekt Innovations – und Dialogmarketing“ belegt habe, in welchem ausgewählte Forschungsfragen des  Online-Textilhandels besprochen wurden. Dieses Praxismodul wurde in Kooperation mit der BAUR-Gruppe und dem Atelier Goldener Schnitt angeboten. Nachdem wir uns in Kleingruppen über mehrere Monate mit unseren Forschungsfragen befasst hatten, präsentierten wir unsere empirischen Ergebnisse Mitte Januar im Sternensaal in Weismain. Während dieser Veranstaltung kam ich mit Mitarbeitern von BAUR und empiriecom ins Gespräch. Da ich den kleinen, bereits gewonnen Einblick in den E-Commerce Bereich gerne erweitern wollte, schickte ich kurze Zeit später meine Praktikumsbewerbung ab und alles nahm seinen Lauf.

 

Nun bist du also im Team User Centered Design, willst Du mir und unseren Leserinnen und Lesern erzählen, um was es dabei genau geht?

Grob gesagt lassen sich die Aufgabenbereiche im Team User Centered Design (UCD) in zwei Bereiche einteilen: Zum einen in den Bereich Usability-Testing, in dem es um die Benutzerfreundlichkeit von Online-Shops beziehungsweise bestimmten Elementen des Online-Shops geht. Solche Tests können beispielsweise mit sogenannten Eye Trackern durchgeführt werden, wobei der Blickweg einer Testperson auf einer Webseite aufgezeichnet und dann ausgewertet wird.

CVR Optimization steht für die Conversion Rate Optimierung, das heißt die Erreichung des Ziels, dass Kunden sich nicht nur auf einem Online-Shop umschauen, sondern auch etwas kaufen. Auswertungen in diesem Bereich können sowohl in Form von Befragungen der Kunden als auch durch multivariate Tests durchgeführt werden. Das UCD Team kann bei seiner Arbeit auf einen großen Methodenpool zurückgreifen und somit für jedes Anliegen eine passende Methode auswählen, was die Arbeit sehr interessant macht!

Das hört sich sehr spannend an! Welche Aufgaben und Projekte kamen auf dich seit Praktikumsbeginn bereits zu?

Zu Beginn meines Praktikums bekam ich die Aufgabe das BAUR Intranet, von dem kurze Zeit vorher eine erste Version gelauncht wurde, auf Usability-Normen hin zu untersuchen. Eine weitere Usability-Analyse führte ich für die Webseite „BAUR Jobs&Karriere“ durch und stellte meine Ergebnisse anschließend vor. Darüber hinaus verbrachte ich in meinem Praktikum einen wesentlichen Teil damit, bei der Entwicklung der BAUR App mitzuwirken. In zweiwöchigen Iterationen wurden verschiedene Elemente der BAUR App wie zum Beispiel die Navigation, die Suchfunktion oder Mehrbildansicht, untersucht. Dazu sind wir regelmäßig nach Nürnberg gefahren und haben in einem Teststudio Testpersonen befragt. Dies geschah mithilfe von Use Cases, also kleinen Aufgaben, die die Probanden unter Nutzung der App durchführen sollten. Im Anschluss wurden die Ergebnisse ausgewertet und entsprechende Anpassungen vorgenommen. Parallel zur App Entwicklung bereitete ich die Thematik „Jobs-To-Be-Done“ auf. Mein Kollege und ich führten dazu Tiefeninterviews durch um herauszufinden, welche „Aufgaben“ der Kunde/die Kundin mit der BAUR App erledigen möchte. Wie zu Beginn meines Praktikums mit meiner Mentorin besprochen, bekam ich einen guten und vielseitigen Einblick in die qualitative Forschung, da ich mit dieser bisher nur theoretisch in der Uni in Berührung gekommen war und gerne mehr darüber erfahren wollte.

 

Was hat Dir während deines Praktikums besonders gut gefallen und warum?

Durch meine Mitarbeit an verschiedenen Projekten habe ich zum Beispiel mit der Abteilung Personalentwicklung und der Abteilung Inhouse Consulting von BAUR zusammengearbeitet. Aufgrund der Schnittstellenarbeit habe ich somit viele bereichsübergreifende Einblicke bekommen und damit meinen Horizont nicht nur auf dem Gebiet des E-Commerce erweitert. Darüber hinaus hat mir sehr gefallen, dass ich als Praktikantin wirklich aktiv sowohl in meine Projekte als auch ins Tagesgeschäft einbezogen wurde. Was mich besonders gefreut hat war, dass man bei empiriecom eigenverantwortlich für seine Aufgaben zuständig ist, dabei aber jederzeit mit dem jeweiligen Ansprechpartner Rücksprache halten kann. Somit wurde mir ein gutes Maß an Verantwortung übertragen, was mir ermöglichte, meine Ideen und Anregungen in einem angenehmen Rahmen einzubringen.

 

Und wie geht es nach dem Praktikum bei Dir weiter?

Mein Praktikum neigt sich nun dem Ende zu, aber höchstwahrscheinlich werde ich schon in Kürze zu empiriecom zurückkehren, um meine Masterarbeit hier im Unternehmen zu schreiben.

 


 

Und, bist Du neugierig geworden? Dann schau auf unserer Karriereseite vorbei und informiere dich über Praktika und Einstiegschance bei empiriecom. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

 

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