Meine Zeit als Praktikantin im Hochschulmarketing und in der Personalentwicklung

Schon die Prinzen stellten in ihrem Song „Mein Fahrrad“ aus dem Jahr 1991 fest, dass es mit dem Fahrrad einfach schöner ist. Als ehemalige Münsteranerin und Bremerin musste ich auch in Weismain nicht auf das Hauptverkehrsmittel verzichten, denn während meines Praktikums legte ich insgesamt ca. 230 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Während die meisten mit dem Auto anreisen, kam ich in den Genuss, die Natur und teilweise hügelige Landschaft jeden Tag mitzuerleben. Mein Drahtesel gehörte nach kurzer Zeit schon fest zu mir und brachte mich drei Monate lang täglich an meinen Arbeitsplatz, den Burgkunstadter Bahnhof und vor allem ins Grüne. Nun ist mein Praktikum schon fast wieder vorbei und es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen, dass ich mich als neue Verantwortliche für den JobsBlog vorgestellt habe. „Kannst du schon ein Resümee ziehen?“  fragen mich mittlerweile viele aus meinem Freundeskreis und ich bin vor allem eins: zufrieden.

Nach meinem Bachelorstudium und viel forschungsorientierter Arbeit im Personalbereich, wollte ich durch das Praktikum die Praxis und den Alltag in einer Personalabteilung kennenlernen. Außerdem fielen zeitgleich auch meine Masterbewerbungen in meine Praktikumszeit und so konnte ich nochmals auf die Probe stellen, ob ein reiner Personal-Master die richtige Wahl für mich ist. Aber zurück zum Anfang: Meine ersten Tage in der BAUR-Gruppe waren von einem herzlichen Empfang und der Einarbeitungsphase durch Verena geprägt. Während dieser zwei Tage lernte ich meine zukünftigen Aufgaben direkt von der Pike auf kennen. Eine Aufgabe, die mich täglich begleiten würde, war die Pflege des Bewerbermanagementsystems und allem was dazu gehört. Das heißt: Wie vereinbare ich Vorstellungsgespräche? Wie fordere ich Unterlagen nach? Und wie, es gehört leider dazu, verschicke ich Absagen? Für mich war es eine extrem spannende Situation den Bewerbungsprozess von der anderen Seite zu sehen und zu erleben, wie es nach der Eingangsbestätigung meiner Bewerbung intern eigentlich weiterläuft.

Außerdem arbeiteten wir uns gemeinsam durch den JobsBlog, damit ich in Zukunft problemlos Artikel online stellen konnte und die Arbeitsabläufe dahinter kennenlerne.

Um 12:30 Uhr hieß es ab sofort: Mittagspause. Ich lernte andere Praktikanten und die Kantine kennen und konnte mir mehr und mehr ein Bild von meinen nächsten drei Monaten machen. Nach der Einarbeitungsphase wurde ich natürlich nicht alleine gelassen, denn Monja und Benjamin stehen den Praktikanten stets mit Rat und Tat zur Seite. Bereits nach einigen Tagen nahm ich an dem ersten Vorstellungsgespräch teil und wurde überall miteinbezogen. Dadurch bekam ich schnell ein sehr gutes Gefühl im Team insbesondere dadurch, dass mir mehr und mehr zugetraut und anvertraut wurde. So war ich beispielsweise für die konzeptuelle Erstellung neuer Hochschulmarketing Maßnahmen zuständig, habe 2 Workshops in Bayreuth und Bamberg mitgestaltet und durfte an einem Projekt der Personalentwicklung mit der Tochterfirma empiriecom mitwirken. Außerdem nahm ich auch an Veranstaltungen der Kollegen aus der Ausbildung teil und tauchte immer mehr in die Unternehmenswelt der BAUR-Gruppe ein. Gerade durch den JobsBlog und die verschiedenen Interviewpartner lernte ich das Unternehmen sehr gut kennen und konnte vielen Gesichtern schon bald eine Geschichte zuordnen. Als Praktikantin im Hochschulmarketing kam ich immer wieder aus der eigenen Abteilung raus und konnte dadurch die Fühler in verschiedene Richtungen ausstrecken.

Neben der Arbeit kam auch der Spaß nie zu kurz: Der Bereich „Soziales“ veranstaltete beispielsweise einen Kletterkurs an dem einige andere Praktikanten und ich teilnahmen, an heißen Tagen war immer Zeit für ein kühles Eis und wir hatten ein Teamessen beim besten Indischen Restaurant in der Region. Dank der ausgereiften Bierkultur finden in den Sommermonaten verschiedene Feste statt und so kam ich kurz vor dem Ende meines Praktikums auch in den Genuss der Kulmbacher Bierwoche – all diese Erlebnisse sind nun jede Menge schöne Erinnerungen, die ich wieder in das Ruhrgebiet mitnehmen werde.

Und wie geht es nun für mich weiter? Tatsächlich hat mich das Praktikum in meiner Masterauswahl nochmals bestärkt und ich werde ab Oktober meinen Master in Human Resources Management an der Hochschule Pforzheim beginnen und wer weiß: Für mich steht ja noch eine Abschlussarbeit aus und vielleicht ergibt sich hier erneut eine Zusammenarbeit 🙂 .

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