Corporate Responsibility (kurz: CR) ist in aller Munde und hat sich auch in Deutschland zu einer zentralen Herausforderung für Unternehmen entwickelt. Doch was bedeutet dieser, aus dem angloamerikanischen Raum importierte, Begriff eigentlich? Die Idee hinter CR ist einfach: Unternehmen sollen für ihr Handeln und Tun gesellschaftliche Verantwortung übernehmen – auf freiwilliger Basis versteht sich. CR wird bei der BAUR-Gruppe schon längst großgeschrieben. Nicht umsonst ließ die Führung der BAUR-Gruppe eine, für das gesamte Unternehmen, maßgeschneiderte CR-Strategie entwickeln. Und genau an diesem Punkt setzt Cornelia an – mit ihrer Abschlussarbeit unterstützt sie die Realisierung der aktuellen Visionen des Nachhaltigkeitsmanagements.

Liebe Cornelia, du schreibst gerade eine Abschlussarbeit im Fachbereich Nachhaltigkeitsmanagement bei BAUR. Welches Thema bearbeitest du genau und was ist das Ziel deiner Arbeit?

In meiner Abschlussarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema Kommunikation von Corporate Responsibility Maßnahmen bei BAUR. Im Grunde geht es darum, die CR-Kommunikation zu systematisieren, Verantwortlichkeiten festzulegen und einen Zeitplan zu erstellen. Einfach ausgedrückt: Wer soll was, wann kommunizieren.

 

Der Kommunikationsprozess erfolgt dabei in fünf Schritten:

  1. Situationsanalyse: Auf welchem Stand ist die CR-Kommunikation des Unternehmens aktuell?
  2. Bestimmung der CR-Kommunikationsbasis: Ziele, Zielgruppen und Inhalte der CR-Kommunikation werden festgelegt
  3. Auswahl und Kategorisierung der CR-Kommunikationsinstrumente: Welche Maßnahmen eigenen sich am besten um bestimmte Ziele zu erreichen
  4. Integration der Maßnahmen: Inhaltlich, formal und zeitlich
  5. Kontrolle der CR-Kommunikationswirkung: Zum Beispiel durch regelmäßige Befragungen

 

Meine Arbeit baut dabei auf mein direkt zuvor absolviertes, zwei monatiges Praktikum bei BAUR auf. In dieser Zeit befasste ich mich insbesondere mit der Aktualisierung der Corporate Website von BAUR für den Bereich Nachhaltigkeit. Ziel war es hier, ein konsistentes Bild zu schaffen, was für die Corporate Identity – also das Erscheinungsbild eines Unternehmens in der Öffentlichkeit – wichtig ist.

 

Was war die Motivation deine Arbeit bei BAUR zu schreiben?

Ein bisschen Zufall war schon mit im Spiel (grinst). Nach meinem Auslandssemester an der „Universidad de Guadalajara“ in Mexiko, habe ich bei einem Professor der Uni Bayreuth eine Ausschreibung, über eine Abschlussarbeit im Nachhaltigkeitsmanagement bei BAUR, gesehen. Das hat erstes Interesse bei mir geweckt. Völlig überzeugen konnte mich dann ein tolles Gespräch mit Herrn Ströhl von BAUR, den ich auf dem Bayreuther Ökonomiekongress kennen gelernt habe. Den Aspekt, dass BAUR mit ihrer CR-Strategie die eigene Region stärken möchte, fand ich dabei besonders interessant, da ein solches Engagement den üblichen CR-Standard übertrifft.

 

Warum hast du dir gerade BAUR als Partner ausgesucht?

Ich kannte einen Werkstudenten, der bei BAUR im Bereich Finanzen tätig war. Er war von seiner Zeit bei BAUR sehr begeistert und hat mir das Unternehmen wärmstens empfohlen. Außerdem habe ich mir gedacht, dass ich mich bei BAUR – aufgrund der Unternehmensgröße – besser einbringen kann, als bei einem anderen Unternehmen.

 

Wenn du nach deiner Abgabe an einem X-beliebigen Ort aufwachen könntest, welcher wäre es?

Sayulita, Puerto Escondido oder Tulum. Eigentlich egal – Hauptsache einer dieser Orte in Mexiko (lacht).

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