Zunächst einmal zu meiner Person:

Mein Name ist Alexander, ich bin ein waschechter Oberfranke und befinde mich gerade im Endspurt meines Praktikums bei empiriecom im Site Engineering. Ich habe vor einiger Zeit meinen Bachelor in der wunderschönen Wagnerstadt Bayreuth in internationaler Wirtschaft und Entwicklung absolviert. Dem folgte ein nahtlos anschließendes Masterstudium im Fach Economics mit Schwerpunkt Innovations- & Dialogmarketing. Da ich bereits während meines Studiums die enge Verzahnung der Informatik mit meinen Studienschwerpunkten erkannte, entschied ich mich nach dieser Ausbildung für ein Aufbaustudium in Informatik. In diesem widme ich mich hauptsächlich Datenbanken- & Informationssystemen sowie künstlicher Intelligenz.

 

Mein Weg zu Empiriecom:

Bereits in der ein oder anderen Vorlesung in Bachelor und Master stellte man BAUR als regionalen Vorreiter in Sachen E-Commerce heraus. Daher blieb mir die BAUR-Gruppe stets als potentielle Anlaufstelle für Praktika, Abschlussarbeit und Weiterführendes im Hinterkopf. Schlussendlich war es dann ein äußerst nettes Gespräch am Karriereforum der Uni Bayreuth das mich dazu bewegte, mich für ein Praktikum zu bewerben.

 

Nach einer recht raschen Einladung zu einem Vorstellungstermin mit auch fachlichen Vertretern stellten beide Parteien während des Gesprächs schnell fest: das passt wie die Faust aufs Auge.

 

Nach kurzem organisatorischem Hin und Her saß ich auch schon ein paar Wochen später an meinem neuen Arbeitsplatz mit brandneuem eigenem Laptop und gespannt wie ein Flitzebogen, mit was für Aufgaben mich meine Kollegen wohl konfrontieren würden.

 

PACE – Dem Kunden auf der Spur

Konkret absolviere ich mein Praktikum im Team PACE (Personalization & Analytics for Customer Experience). Diese setzt sich mit der Optimierung des Kundenerlebnisses entlang der Customer Journey durch Personalisierungsmaßnahmen auseinander. Dabei geht es aber nicht etwa um die Anpassung der Produkte an den Kunden, sondern vielmehr um die Individualisierung seines Einkaufserlebnisses um mehr Interaktion zu erzielen. Dabei bedient man sich bspw. an gesammelten Daten des Users um ihm die relevantesten Produktoptionen anzuzeigen. Dies können in einfachster Form Profildaten (Alter, Geschlecht, Wohnort) oder Daten über sein Verhalten (letzte Klicks, Suchen, Transaktionen) sein.

Um eine 360-Grad-Ansicht des Kunden zu bekommen, könnten noch komplexere Ausprägungen wie Neigungen oder seine Einstellung dazu kommen. In diesem Sinne beschäftigt sich das Team auch stets mit den Fragen: Wie viel Personalisierung ist möglich, auf welcher Logik sollte diese basieren und wie viel davon ist sinnvoll?

 

Ich als Supporter meines Teams

Einen geregelten Arbeitsalltag gibt es bei mir selten, ich arbeite stets projektabhängig. Um bspw. Aussagen über die Effizienz und Effektivität von Maßnahmen treffen zu können, bedarf es vieler Monitorings und Reportings – und genau dies ist eine meiner Aufgaben. Es beinhaltet zum einen relevante Daten aus der Datenbank über einfache bis recht komplexe SQL-Abfragen zusammenzusuchen und zum anderen diese dann bspw. mit dem Programm Tableau zu visualisieren. Natürlich ist auch Inhalt der Aufgabe, die Daten sinnvoll zu interpretieren und sie auch verschiedenen Stakeholdern präsentieren zu können. Weiterhin helfe ich bei der Implementierung und Umsetzung von A/B-Tests in unserer RDE (Realtime Decision Engine) für unsere Empfehlungsflächen. Bevor wir Neuerungen livestellen, müssen diese zuerst durch das Team in den Testumgebungen auf Fehler überprüft werden. Dabei bin ich dafür zuständig die Zuverlässigkeit der Änderungen sicherzustellen.

 

Meine Benefits

Zurückblickend auf das letzte halbe Jahr, kann ich sagen, dass ich doch recht stark von diesem Praktikum profitiert habe. Die Atmosphäre in meinem Team war stets sehr ausgeglichen und freundlich. Jedes Mitglied war zu nahezu jederzeit bereit, mir Rede und Antwort zu stehen sowie mir bei meinen Aufgaben weiterzuhelfen. Insofern waren meine ersten Erfahrungen in agilen Teams daher schon einmal durchgehend positiv. Bereits nach den ersten Tagen fühlte ich mich als vollwertiges Mitglied der Truppe. Schnell wurden mir kleinere eigenverantwortliche Aufgaben zugewiesen. Dementsprechend flott konnte man sich über die ersten Früchte der eigenen Arbeit freuen und diese stolz dem Team präsentieren. Es war mir sogar möglich an diversen Schulungen und Workshops mit meinen Kollegen teilzunehmen, um mein Wissen zu vertiefen.

 

Gerne werde ich mich an meine Praktikumszeit hier zurückerinnern und natürlich weiterhin in Kontakt bleiben für zukünftige Projekte meinerseits.

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