Hallo Sebastian. Du bist I.C.S.-Förderstudent der BAUR-Gruppe. Wie kam es dazu?

Ich studiere E-Commerce an der FH Würzburg und von dem Förderprogramm habe ich mit Beginn des vierten Semesters erfahren. Studierende, die bis zu diesem Zeitpunkt besondere Leistungen erzielt haben wurden sozusagen nominiert und zu einem Meeting mit verschiedenen Unternehmensvertretern eingeladen. Hier habe ich das Team von empiriecom und Benjamin Bressem aus dem Hochschulmarketing kennengelernt. Da ich mich parallel auch bereits nach einem Praktikum in der BAUR-Gruppe umgeschaut habe war für mich klar, dass mein Weg nach Weismain führt.

 

Kannst du uns mehr über das Förderprogramm der BAUR-Gruppe erzählen?

Das I.C.S. ist eine Art duales Studium, das leistungsstarke Studierende und engagierte Unternehmen zusammenbringt. Als Praxispartner beteiligt sich auch die BAUR-Gruppe mit empiriecom. Wir Studierenden haben die Möglichkeit, einen guten Einblick in die Praxis zu bekommen und werden in den Studienphasen auch weiterhin finanziell unterstützt. Das ist eine großartige Chance, die sich mir bietet.

 

Welcher Mehrwert hat sich für dich dadurch ergeben, Sebastian?

Ich habe bisher viele interessante Leute kennengelernt und einen riesen Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsfelder erhalten. Das ist ein großer Erfahrungsschatz, den ich neben meinem Studium sammeln durfte. Letztlich hat sich auch ein tolles Projekt für meine Abschlussarbeit ergeben. Und durch die finanzielle Unabhängigkeit kann ich mich voll und ganz auf das Studium konzentrieren. Das ist wirklich sehr viel wert.

 

Das hört sich so an, als hättest du in den vergangenen Monaten viel erlebt. In welchen Abteilungen warst du im Einsatz?

Ja, wirklich. Ich war zunächst bei octobo und habe die Mitarbeiter dort beim Linkabbau sowie bei der Onpage-Optimierung (Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung) geholfen. Anschließend habe ich die Abteilungen UCD (= User Centered Design), PDD (= Product Development & Devices) und Business Engineering durchlaufen und dadurch einen großen Rundblick über die verschiedenen Aufgaben in den einzelnen Teams erhalten. Ich hatte die Möglichkeit, ein Schnittstellenprojekt aus unterschiedlichen Perspektiven zu bearbeiten:

Zunächst habe ich untersucht, wie sich die verschiedenen Produktdetailseiten des Online-Shops je nach Sortiment (z.B. Technik vs. Wohnen) unterscheiden. Im Team PDD hatte ich die Aufgabe, ein Konzept für ein Dashboard der Produktdetailseite zu erstellen. Ein wichtiger Bestandteil jedes Dashboards sind die Kennzahlen, die uns dabei helfen, eine Aussage über den Erfolg und den Status einer Website zu treffen. In meinem Fall habe ich zunächst darüber nachgedacht, welche Ziele wir auf der Produktdetailseite verfolgen und durch welche Kennzahlen diese gemessen werden können. Im Team Business Engineering habe ich dieses Konzept dann in Form eines Prototyps des Dashboards umgesetzt. Das war eine tolle Sache.

 

Und worüber schreibst du nun deine Bachelorarbeit?

Hier befasse ich mich mit der Verbesserung der Suchergebnis-Qualität. Das Ziel ist einen Indikator auf der Grundlage eines statistischen Modells zu entwickeln, mit dem die Qualität von Suchergebnissen im Onlineshop gemessen werden kann. Damit ich dieses Modell aufstellen kann und überhaupt weiß, was die Kunden und Besucher von baur.de überhaupt als hohe bzw. niedrige Qualität einschätzen, möchte ich eine Befragung durchführen. Daher bin ich gerade dabei, das Studiendesign für diese Umfrage zu erstellen.

 

Das klingt sehr spannend. Nun bist du ja schon am Ende deiner Studienzeit angekommen… Wenn du die Zeit bisher Revue passieren lässt… was waren Herausforderungen für dich?

Hmm… ich denke ich bin mit meinen Aufgaben gewachsen. Die erste professionelle Präsentation zu erstellen, die ich dem Team vorstellte war schon eine Herausforderung für mich. Oder mich mit den Funktionen der verschiedenen Tools und Programmen (z.B. Webanalyse-Tool und Tableau) auseinanderzusetzen, diese zu verstehen und anzuwenden. Aber das ist ja auch völlig normal, dass man auf Anhieb nicht gleich alles perfekt beherrscht.  Da musste ich mich erstmal hinsetzen und mich in Ruhe damit beschäftigen. Und dann hat es immer besser geklappt :-).

 

Was war dein AHA-Moment?

Das war der Moment, als ich gemerkt habe, dass bei empiriecom der Name auch Programm ist. Bereits im Namen ist ja das Wort „Empirie“ enthalten und wissenschaftliches Arbeiten wird in allen Teams großgeschrieben. Meine KollegInnen haben hier einen hohen Anspruch und Erforschen durch Befragungen, Webanalysen oder Tiefeninterviews, wie die Bestandteile und Funktionen des Online-Shops bei Kunden ankommen.

 

Und meine letzte Frage an dich: Was hat dir besonders gut gefallen?

Was ich toll finde ist die persönliche Atmosphäre und die Du-Kultur. Man kommt dadurch total schnell mit Kollegen in Kontakt und kann über alles reden. Außerdem wurde ich wirklich in allen Abteilungen freundlich und offen aufgenommen und hatte immer einen Ansprechpartner bei offenen Fragen oder Unklarheiten. Das hat es mir sehr leicht gemacht, mich immer wieder auf neue Ansprechpartner einzustellen und so macht auch das Arbeiten Spaß!

 

Vielen Dank Sebastian! Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner Abschlussarbeit und noch eine tolle Zeit in der BAUR-Gruppe!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.