Organisationsentwicklung

Heute lernt ihr unser Doppelpack Leonie und David kennen. Die beiden unterstützen im Personalbereich die Organisationsentwicklung. Sie geben euch einen kleinen Einblick in ihre spannenden Tätigkeitsfelder.

 

 

Hallo ihr beiden würdet ihr euch einfach mal kurz vorstellen? 🙂

David: Hi, mein Name ist David, ich bin 24 Jahre alt und studiere Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. In meiner Freizeit spiele ich gern E-Gitarre und höre Musik. Aus Gründen der Selbstvermarktung: Ich spiele auch in einer Band (Fading Aeon), kauft unser Zeug!!! Ich bin der aktuelle Praktikant in der Organisationsentwicklung.

Leonie: Hey, ich bin Leonie, 24 Jahre alt und komme aus der fränkischen Schweiz in der Nähe von Erlangen. Gerade befinde ich mich in meinem letzten Mastersemester im Studiengang Erwachsenenbildung / Weiterbildung an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. 

 

In welchen Bereich seid ihr denn tätig und wie ist die Zusammenarbeit?

David: Ich bin seit September 2019 Praktikant im Bereich Organisationsentwicklung und Changemanagement und gehöre damit zur Personalabteilung. Die Zusammenarbeit in der OE ist echt genial! Auf Sophia, die Leiterin der OE, kann man jederzeit mit jedem Thema zugehen und kann sicher sein, dass sie hilft, wo sie kann. Gleichzeitig gibt sie einem als Praktikant extrem viele Freiheiten und Möglichkeiten zur selbstständigen Arbeit. Dass Leonie noch als Werksstudentin hier ist, hat mir den Einstieg natürlich auch sehr erleichtert, weil ich so von ihren Erfahrungen als Prakti profitieren konnte. In dieser Dreierkombo fühlt man sich nicht auch mal ansatzweise wie der kleine Praktikant, der Kleinstarbeiten erledigen muss, sondern als gleichberechtigter Teil eines Teams!

Leonie: Da kann ich David nur zustimmen! Ich bin seit Ende März im Bereich Organisationsentwicklung und Change Management. Unsere Zusammenarbeit hier ist wirklich super, das ist auch ein Grund warum ich nach meinen ersten 6 Monaten Praktikum gerne noch als Werkstudentin geblieben bin. Wir haben ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis untereinander und der Spaß kommt bei uns auch nie zu kurz. Wir unterstützen uns gegenseitig, wo wir können und teilen uns die Themen je nach Interesse auf, sodass jeder sich da einbringen kann, wo seine Stärken liegen. Sophia lässt uns dabei sehr eigenständig arbeiten, ist aber auch immer für uns erreichbar und zur Stelle, wenn wir Unterstützung brauchen.

 

Was macht man denn allgemein so in der Organisationsentwicklung und im Changemanagement?

David: Die wichtigsten Themen in der OE sind die Begleitung von Veränderungsprozessen jeglicher Art und gegebenenfalls der Widerstandsabbau in dem Zusammenhang, Coaching und auch Mediation. Wird z.B. eine große neue Software unternehmensweit ausgerollt, in unserem Fall ist das Office365, dann verändert das die Arbeitsweise der Leute, stellt sie vor neue Aufgaben und erfordert Anpassungsfähigkeit. Um solche Adoptionprozesse für die Mitarbeiter möglichst unkompliziert und angenehm zu gestalten, planen wir dann verschiedene Veranstaltungen, um den nötigen Mindshift bei den Leuten anzustoßen und ihnen auch die Vorteile der neuen Verfahren gegenüber den alten aufzuzeigen.

Beim Coaching wird wiederum versucht, einer oder mehreren Personen beim Umgang mit einer Herausforderung zu helfen z.B. wenn ein neues Mitglied ins Team kommt und eingearbeitet werden muss. Wenn erforderlich, werden im Rahmen des Coachings auch verschiedene Formate in Workshops genutzt, um zu einem Ergebnis zu kommen. Bei der Mediation geht es im Wesentlichen um das Bearbeiten von Konflikten, bei denen mehrere Parteien beteiligt sind. Müssen beispielsweise zwei Mitarbeiter an vielen Themen miteinander arbeiten, haben aber Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit, so könnten sie oder auch eine Führungskraft sich an uns wenden, um die bestmögliche Umgangsweise mit der Situation gemeinsam mit den Betroffenen zu erarbeiten.

 

Arbeitet ihr viel zusammen oder hat jeder seine eigenen Projekte?

David: Sowohl als auch. Jeder von uns verfolgt zwar hauptverantwortlich eigene Themen aber wir beraten uns da in regelmäßigen Routinen gegenseitig und sehen, wie wir einander unterstützen können. Grundsätzlich haben wir verschiedene Themen, die an die OE herangetragen werden und wir versuchen diese gemeinsam zu bearbeiten. Es gibt zwar für jedes Thema jemanden, der mehr oder weniger “den Hut aufhat” aber letztlich sprechen wir uns immer ab, bevor wir größere Schritte unternehmen, stellen uns gegenseitig Konzepte vor und versuchen die dann umzusetzen.

Organisationsnetwicklung

 

 

 

 

Könnt ihr uns ein bisschen von eurem Arbeitsalltag erzählen?

David: Einen klassischen Arbeitsalltag haben wir, wegen der verschiedenen Projekte, glaube ich gar nicht. Was wiederkehrt, sind wöchentliche Routinen, in denen wir uns einerseits im Team, andererseits auch mit anderen Teilbereichen und Projektteams treffen, um gemeinsam die nächsten Schritte zu planen. Ansonsten kann dir in der Organisationsentwicklung jeden Tag etwas Neues oder Unerwartetes passieren aber genau das macht es ja auch spannend.

Leonie: Stimmt, bei uns ist eigentlich kein Arbeitstag wie der andere. Unsere Routinen helfen uns dabei, immer gut abgestimmt zu sein und über alle Themen einen groben Überblick zu haben. Ansonsten arbeiten wir teils zusammen an Projekten, aber jeder hat auch seine eigenen Aufgaben. Zur Zeit ist ein Großprojekt auf jeden Fall Office365 und die vielen unterschiedlichen Formate, die wir für unsere Kollegen und Kolleginnen dafür konzipieren. Aber auch Teamentwicklungsmaßnahmen und Workshops zu unterschiedlichen Themen gehören zu unseren Aufgaben.

 

Leonie, du bist ja doch schon recht lange da, was gefällt dir hier denn besonders gut?

Leonie: Du meinst außer kostenlosen Kaffee, unsere Candy Bar, Mitarbeiterrabatte und Home Office? 😀 -Spaß- Natürlich meine tollen Kolleginnen und Kollegen. Wir sind ein super Team und man fühlt sich im ganzen Personalbereich einfach richtig gut aufgenommen und als vollständiges Teammitglied integriert. Genauso ist es auch bei Sophia im Team. Die Zusammenarbeit mit ihr ist immer auf Augenhöhe und macht echt Spaß. Meine Aufgaben sind durchgehend spannend und abwechslungsreich, von einem langweiligem Praktikanten- bzw. Werkstudentenjob ist hier nichts zu sehen.

 

Das klingt super interessant! David, wie lief eigentlich deine Einarbeitung ab?

David: Wie oben schon gesagt, dadurch, dass Leonie als meine Vorgängerin ja weiterhin da ist, wurde mir der Einstieg recht leicht gemacht. Sie hat mich in den ersten Wochen sehr gut in die ganzen typischen Prozesse eingewiesen und steht mir auch nach wie vor bei Fragen zur Verfügung, wie auch Sophia. Aber auch die anderen Teams im Personal, wie z.B. die Personalentwicklung, haben mir sofort mit Rat und Tat zur Seite gestanden, wenn ich Fragen hatte. Besser hätte die Einarbeitung also gar nicht laufen können.

 

Habt ihr denn viel Eigenverantwortung und eigene Projekte?

Leonie: Ja auf jeden Fall! Und das von Beginn an. Sophia achtet dabei darauf, dass wir weder über-, noch unterfordert sind. Sollten wir mal nicht weiterkommen, gibt sie uns natürlich auch Tipps aber ansonsten gibt sie uns da recht freie Hand.

 

David, hast du dir dein Praktikum hier so vorgestellt?

David: Im positivsten Sinne: Nein. Ich habe nun nicht erwartet, dass ich den ganzen Tag am Drucker stehen oder Kaffee kochen würde aber, dass ich so viel Selbstbestimmung und Eigenverantwortung haben würde, habe ich wirklich nicht erwartet. Auch, dass sich der Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen im Personal so freundschaftlich und fast schon familiär gestalten würde, habe ich nicht erahnen können, aber ich bin sehr froh darüber.

 

Wie geht es nach der Zeit in der BAUR-Gruppe für euch weiter?

David: Das Praktikum hat mich absolut in meinem Plan bekräftigt, im Bereich Personal-/Organisationsentwicklung tätig werden zu wollen. Entsprechend werde ich nach dem Bachelor auch versuchen, eine Stelle in diesem Bereich zu finden. Wo das dann genau sein wird, werde ich wohl noch erfahren.

Leonie: Das gilt für mich ganz genauso. In den nächsten Wochen werde ich mich auf meine Masterarbeit konzentrieren und darauf meinen Fokus setzen. Nach meinem Studium startet dann richtig das Berufsleben, optimalerweise genau in diesem Bereich.

 

 

Vielen dank euch beiden an das super Interview, es macht immer wieder sehr viel Spaß mit euch! 🙂

 

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