Es sorgt unter anderem dafür, dass intern und extern die Kommunikation reibungslos funktioniert und jeder zum richtigen Zeitpunkt informiert wird. Es? Gemeint ist das Team der Unternehmenskommunikation. In unserem Fall besteht das Team aus Manfred Gawlas, Pressesprecher der BAUR-Gruppe, und Stefan Gagel, PR-Referent. Unterstützt werden die beiden durch eine Praktikantin bzw. einen Praktikanten, bis Ende August war das Svenja Hörath. In regelmäßigen Abständen bieten Manfred und Stefan Studierenden die Möglichkeit, Einblicke in die Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe zu gewinnen. Doch was genau steckt eigentlich hinter dem Berufsfeld „Unternehmenskommunikation“ und wie wichtig sind Praktika? Fragen wir doch die Profis!

Lieber Manfred, lieber Stefan, liebe Svenja. Stellt euch doch zuerst einmal vor.

Manfred: Ich bin ein Würzburger, der am wunderschönen Obermain seine berufliche Heimat gefunden hat. Im fünften Jahr leite ich nun die Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe Deutschland und bin insgesamt seit über 25 Jahren in diesem faszinierenden Berufsfeld tätig.

Stefan: Hi! Ich bin Stefan und seit über acht Jahre in der BAUR-Gruppe tätig. Bis Dezember 2017 habe ich mich bei BFS Baur Fulfillment Solutions um die Unternehmenskommunikation gekümmert. Seit Januar dieses Jahres mache ich das für die gesamte BAUR-Gruppe.

Svenja: Hallo, ich bin Svenja und war bis vor Kurzem die Unterstützung der beiden. Ich bin 21 Jahre alt, komme aus Oberfranken, habe im Frühjahr mein Bachelorstudium abgeschlossen und beginne im Oktober mit meinem Master. In der Zeit dazwischen war ich für vier Monate als Praktikantin in der Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe tätig, um Praxiserfahrungen in dem Bereich zu sammeln, in dem ich später Fuß fassen möchte. Ihr kennt mich schon aus anderen JobsBlog-Beiträgen 🙂.

Danke ihr drei. Starten wir mit dem Berufsfeld „Unternehmenskommunikation“. Manfred, was sind denn so eure typischen Aufgaben in der Unternehmenskommunikation?

Manfred: Typisch ist: Wir sind wir ständig am Recherchieren und Organisieren, am Telefonieren und Schreiben. Vorrangige Aufgabe und erstes Ziel unserer Stabsstelle sind gut informierte Kolleginnen und Kollegen. Also bieten wir vielfältige Informationen – ansprechend und interessant aufbereitet – zum betrieblichen Geschehen und sind Ansprechpartner für alle kommunikativen Themen innerhalb der Unternehmensgruppe. Wir pflegen und bespielen eine moderne Infrastruktur, allen voran unser Intranet und die unternehmensweit rund 40 Info-Bildschirme. Zudem sind wir verantwortlich für eine fundierte und strategiekonforme Positionierung der BAUR-Gruppe in der Öffentlichkeit und insbesondere in den Medien, um Vertrauen in die unternehmerischen Tätigkeiten zu schaffen und das Image von BAUR und den Tochtergesellschaften zu fördern.

Klingt spannend! Svenja, wie sah denn dein Alltag als Praktikantin aus?

Ein Berg an Naschen! Leider nicht der Alltag im Büro, aber trotzdem eine süße Abwechslung 😉 .

Svenja: Einen wirklichen Alltag gibt es in der Unternehmenskommunikation nicht. Die meisten Aufgaben ergeben sich im Laufe des Tages, es steht nur wenig tägliche Routine auf dem Programm. Also für wen das die berufliche Voraussetzung ist, der ist hier fehl am Platz 🙂. Ich habe die beiden vor allem bei der internen Kommunikation unterstützt, zum Beispiel habe ich Beiträge fürs Intranet erstellt oder bei Veranstaltungen mitgewirkt und im Nachhinein die Kolleginnen und Kollegen informiert, die nicht teilnehmen konnten. Im Prinzip ist man einfach überall dabei, wo was los ist, verfasst eine Art Bericht und spielt die wichtigsten Infos dann im Intranet, damit möglichst alle Kolleginnen und Kollegen aus der BAUR-Gruppe Bescheid wissen. Eins ist auf jeden Fall klar: Es ist kein Tag wie der andere!

Stefan, weshalb findet ihr es wichtig, Praktikantinnen und Praktikanten im Unternehmen und vor allem auch in eurem Bereich zu haben?

Stefan: Zum einen möchten wir Studierenden natürlich die Möglichkeit bieten, ihr theoretisches Wissen in der Unternehmenspraxis anzuwenden. Das alleine ist schon sehr spannend und vor allem lehrreich. Zum anderen brauchen wir tatkräftige Unterstützung bei unseren Aufgaben.

Und warum hast du, Svenja, dich dazu entschlossen, ein Praktikum zu machen?

Svenja: In der Uni lernt man wahnsinnig viel Theorie und darf sich in Seminaren an die Praxis wagen. Aber da ist klar, dass das Projekt nach einem Semester abgeschlossen ist. Es ist eine gute erste Möglichkeit, in die Berufsfelder reinzuschnuppern, aber um einen detaillierten Einblick zu erhalten, reicht die Zeit ganz einfach nicht. Gerade um abschätzen zu können, ob das Berufsfeld einem gefällt oder nicht, sollte man sich die Zeit für Praktika nehmen und direkt im Berufsalltag mitarbeiten. Das bringt sehr viel! Deshalb habe ich nach meinem Bachelorabschluss ein längeres Praktikum machen wollen und bin hier gelandet 🙂. Es war eine tolle Zeit, ich wurde total mit eingebunden und durfte viel eigenständig arbeiten. Es war eine spannende und vor allem im Hinblick auf meine Zukunft hilfreiche Erfahrung!

Was schätzt ihr an den Praktikantinnen und Praktikanten besonders, Manfred?

Manfred: Alle meine bisherigen jungen Kolleginnen und Kollegen auf Zeit haben schon viel an den Fähigkeiten und Voraussetzungen mitgebracht, die für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Unternehmenskommunikation unbedingt nötig sind: Das sind vor allem fundierte, souveräne Kenntnisse unserer Sprache, hohes Engagement und die notwendige Neugier, die Fähigkeit auf Menschen zuzugehen und – nicht zu vergessen – Freude und Spaß an der Arbeit im Team!

Und im Gegenzug, was schätzt du, Svenja, besonders an den beiden?

Svenja: Dass sie mich mit in den Arbeitsalltag integriert haben. Ich wurde fast überall mit hingenommen und eingebunden. Ich war sofort ein vollwertiges Teammitglied, aber ich durfte auch Fehler machen. Meist hat man davor nicht so viel Praxiserfahrung, da sind Fehler ganz normal. Niemand ist einem böse, aber man lernt dadurch sehr viel und macht es das nächste Mal besser. Außerdem konnte ich die beiden mit sämtlichen Fragen bombardieren.

Stefan, was bietet ihr den Praktikantinnen und Praktikanten?

Stefan: Jede Praktikantin bzw. jeder Praktikant wird bei uns vollwertiges Teammitglied und wird voll und ganz in unsere Aufgaben eingebunden. Sie erledigen bei uns ihre eigenen Projekte und übernehmen dafür auch die Verantwortung – natürlich immer mit uns an ihrer Seite. Niemand wird ins kalte Wasser geworfen, bei Fragen gibt es immer unsere Hilfestellung. Die erledigte Arbeit landet übrigens nicht in der Schublade, sondern die Ergebnisse leben weiter.

Svenja, du als Praktikantin, kannst du das bestätigen?

Svenja: Definitiv! Man darf sich ausprobieren, man darf sofort voll und ganz mitarbeiten und man bekommt eigene Projekte und Aufgaben übertragen. Ich durfte beispielsweise bei den Organisationen der Brown Bag Lunches und auch beim Sommerfest helfen. Vertrauen steht hier an oberster Stelle! Bei Fragen oder Problemen hat man immer mindestens einen Ansprechpartner, auch außerhalb der eigenen Abteilung. Zudem liegt der BAUR-Gruppe am Herzen, dass sich die Praktikantinnen und Praktikanten während ihrer Zeit hier weiterentwickeln. So wurde mir zum Beispiel eine Hospitation bei Hermes in Hamburg ermöglicht – eine wahnsinnig tolle Erfahrung! Außerdem ist man ein Mitglied der BAUR-Gruppe, das heißt, alle Vorteile können und sollen genutzt werden und man ist herzlich zu allen Mitarbeiter-Veranstaltungen eingeladen.

 

Manfred, was erwartet ihr von euren Praktikantinnen und Praktikanten?

Manfred: Offene Augen und Ohren. Ein hohes Maß an Eigeninitiative, Selbstständigkeit und Kontaktfreude. Wer mit der deutschen Sprache souverän und stilsicher umgehen kann, hat in mir einen Verbündeten. Außerdem sollten sie sich auf das Geschehen und die vielfältigen Themen einfach einlassen können. Viel Wert lege ich darauf, dass übertragene Aufgaben qualitäts- und termingerecht erfüllt werden. Der Rest ergibt sich von selbst – nämlich eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel Verantwortung für eigene Projekte.

 

Svenja, was waren deine Anforderungen an das Praktikum?

Svenja: Ich wollte mir sicher sein, dass das Berufsfeld „Public Relations“ geeignet für mich ist. Mir machte das Schreiben schon immer Spaß, aber PR und gerade Unternehmenskommunikation ist noch so viel mehr! Das kann man natürlich nur herausfinden, wenn einem auch die Möglichkeit hierfür gegeben wird. Dazu gehören selbstständiges Arbeiten, Verantwortung übernehmen und „geführtes“ Lernen. Das (und noch vieles mehr!) wurde mir in der BAUR-Gruppe geboten. Ich durfte eigenständig arbeiten, aber hatte gleichzeitig immer die Sicherheit, dass mir Manfred und Stefan zur Seite stehen. Das Team macht dabei natürlich auch sehr viel aus, das gibt einem Rückhalt. Die beiden haben mich immer ermutigt und von Anfang an auf meine Fähigkeiten vertraut – obwohl wir uns noch gar nicht kannten. Es hat mir unheimlich viel gebracht, dass ich all das hier erleben durfte und es hat mich im Entschluss meiner zukünftigen Berufswahl gestärkt.

 

Lieber Manfred, lieber Stefan. Habt ihr abschließend noch irgendwelche Tipps für zukünftige Praktikantinnen und Praktikanten oder für zukünftige Berufseinsteiger?

Manfred: Orientiere Dich an erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, hör‘ zu, lass Dich inspirieren und entwickle Deinen eigenen Stil. Und ganz wichtig, wahre eine gewisse Gelassenheit, handle kollegial, konstruktiv und pragmatisch!

Stefan: Manfred hat natürlich recht. Ich würde noch hinzufügen: Sei neugierig und offen für Neues! Wenn Du diese Charaktereigenschaften mitbringst, bist Du in der Unternehmenskommunikation am richtigen Platz.

 

Wir danken euch für eure Zeit und die Einblicke in das Berufsfeld! Das Team der Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe sucht ab März wieder eine Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger für die Praktikumsstelle. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann bewirb Dich über unsere Karriereseite für das Praktikum Unternehmenskommunikation. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

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