Nach den erfolgreichen Einführungstagen der neuen Azubis arbeitet unsere Ausbildungs-Abteilung nun schon wieder auf Hochtouren, um neue BewerberInnen für die verschiedenen Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge der BAUR-Gruppe für das Ausbildungsjahr 2018 zu rekrutieren. Wie ein solcher Auswahlprozess abläuft und was man dabei beachten sollte, habe ich Elisabeth Liebschwager und ihre Auszubildende Anna aus dem Ausbildungs-Team gefragt.

Das Ausbildungsteam.

Hallo ihr beiden. Ihr seid zusammen mit Max-Josef Weismeier die Ansprechpartner für alle Auszubildenden der BAUR-Gruppe. Ich kenne mich da gar nicht so gut aus – wie wird man denn eigentlich Azubi?

Anna: Zunächst fängt alles damit an, dass die BewerberInnen sich für einen bestimmten Ausbildungsberuf entscheiden. Wir bilden viele Berufe aus und freuen uns über Bewerbungen. Das heißt, Interessierte verfassen ein Anschreiben sowie einen Lebenslauf und fügen dann noch weitere Anlagen wie Praktikumsbestätigungen, Zeugnisse und sonstige Zertifikate bei. Und fertig ist die Bewerbung, die bei uns eingeht und der erste Schritt ist geschafft.

Elisabeth: Genau. Die BewerberInnen erhalten dann eine Bestätigung von uns, dass die Unterlagen bei uns eingegangen sind und wir prüfen, ob die Person generell für den Beruf passt. Seit Juli sind bei uns schon viele Bewerbungen für den Ausbildungsstart im September 2018 eingegangen. Damit wir alle passenden BewerberInnen kennenlernen können, werden diese dann zum Vorstellungsgespräch bzw. Assessment Center eingeladen.

Anna, du sagst dass die BAUR-Gruppe viele Berufe ausbildet. Welche Berufsgruppen werden denn gesucht?

Anna:  Bei den Ausbildungsberufen ist die BAUR-Gruppe breit aufgestellt. So bieten wir im kaufmännischen Bereich die Ausbildung zur/zum Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation und ganz neu ab September 2018 auch zur/zum Kauffrau /-mann im E-Commerce an. Daneben werden auch sämtliche IT-Berufe, wie z.B. die Ausbildung zur/zum Informatikkauffrau /-mann und zur/zum Fachinformatiker /-in Anwendungsentwicklung oder Systemintegration ausgebildet. Aber auch kreative Köpfe finden bei uns eine passende Ausbildung – beispielsweise als Mediengestalter /-in oder Fotograf /-in. Natürlich gibt es in der BAUR-Gruppe auch die Möglichkeit zur Ausbildung zur/zum Fachlagerist /-in.

Neben der klassischen Ausbildung gibt es in der BAUR-Gruppe auch die Möglichkeit zu einem dualen Studium im Bereich BWL oder Wirtschaftsinformatik mit Bachelor-Abschluss. Dabei ist das Hochschulstudium zum Teil mit einer innerbetrieblichen Ausbildung gekoppelt, sodass man innerhalb von 4,5 Jahren zwei Abschlüsse erwirbt.

Allen interessierten Bewerbern kann ich nur raten, einmal auf unserer Karriere-Website vorbeizuschauen. Dort findet Ihr alle Infos rund um unsere Ausbildungsberufe und Dualen Studiengänge!

Elisabeth, du hast gesagt, dass ihr geeignete BewerberInnen zu einem Assessment Center einladet. Warum eigentlich ein Assessment Center?

Ja, das ist eine gute Frage. Also zum einen ist es so, dass wir die BewerberInnen sehr gut kennenlernen wollen. Im Gegensatz zu einem Bewerbungsgespräch erhalten wir durch das Assessment Center einen ganzheitlichen Eindruck von der Person. Wir sammeln viele Informationen, zum Beispiel, wie sich die Bewerber präsentieren können oder wie gut das logische Denkvermögen ist. Außerdem werden hierzu auch die entsprechenden Fachbereiche eingeladen – damit auch die Experten direkt abklären können: Passt die Person in unser Team. Zum anderen ist das ja auch eine Chance für die BewerberInnen. Die TeilnehmerInnen des Assessment Centers werden ja nicht nur nach ihren Noten bewertet, sondern erhalten die Möglichkeit, verschiedene Facetten von sich zu zeigen.

Oh – das hört sich so an, als würde der Tag des Assessment Center schon sehr stressig werden.

Ja, das stimmt. Wir fordern viel von unseren Bewerbern, aber wir möchten wirklich ganz sicher sein, dass die Personen richtig sind für die entsprechende Stelle. Unsere Auszubildenden werden später in den Abteilungen wirklich als vollwertiges Teammitglied anerkannt und arbeiten aktiv an Projekten mit. Dafür braucht es aber auch die entsprechende Qualifikation. Aber das heißt nicht, dass unsere Auszubildenden Angst vor dem Auswahlprozess haben brauchen. Viele BewerberInnen spiegeln uns nach dem Auswahlprozess wieder, dass es wirklich eine tolle Erfahrung war und an dem Tag viel gelacht wurde und der Spaß nicht zu kurz gekommen ist. Unser Ausbildungsmotto lautet ja auch „Mit Spaß zum Erfolg“ und unsere Auszubildenden fühlen sich sehr wohl bei uns in der BAUR-Gruppe.

Anna, du bist ja selbst Auszubildende. Du hast das Assessment Center ja selbst durchlaufen. Wie war das für dich?

Oh ja. Daran erinnere ich mich noch sehr gut. Das war wirklich eine Stresssituation für mich und ich bin richtig ins Schwitzen gekommen. Einige Aufgaben waren auch hart. Aber ich habe einfach versucht, mein Bestes zu geben und am Ende ist ja auch alles gut gegangen und ich konnte mein Duales Studium der Betriebswirtschaftslehre mit integrierter Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel starten.

Im Oktober ist es ja auch wieder soweit und das nächste Assessment Center beginnt. Habt ihr Tipps für die BewerberInnen?

Elisabeth: Ja – die BewerberInnen sollen auf jeden Fall authentisch sein. Das heißt, es geht nicht darum, sich zu „verstellen“, sondern die TeilnehmerInnen sollen sich so präsentieren, wie sie sind. Das sollte man auch schon bei der Kleiderwahl beachten. Natürlich sollte man einen positiven Gesamteindruck hinterlassen, aber die BewerberInnen sollen sich auch nicht „verkleiden“. Wenn man sich schon nicht in seinen Klamotten wohl fühlt, empfindet man die Prüfungssituation im Assessment Center umso stressiger.

Anna: Genau – da hat Elli ja schon die wichtigsten Punkte genannt. Die BewerberInnen sollten einfach locker an das Assessment Center rangehen und Spaß dabei haben!

Vielen Dank für die Einblicke in den Bewerberauswahlprozess und die hilfreichen Tipps zur Vorbereitung!

Wir drücken allen BewerberInnen kräftig die Daumen!

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