Teamsmeeting

Unsere Azubis Luna Forkel (Fotografin) und Leonie Forkel (Kauffrau im E-Commerce) sind Zwillinge und starteten beide im September vergangenen Jahres ihre Ausbildungen in der BAUR-Gruppe. Aufgrund der aktuellen Lage arbeiten sie momentan auch im  Home Office und teilen sich trotz unterschiedlicher Ausbildungswege ein Gemeinschaftsbüro in den eigenen vier Wänden. Wie ein üblicher Arbeitstag bei den Zwillingen abläuft, das berichten uns beide im folgenden Beitrag.

 

Ein Tag im Home Office mit Luna

Luna

06:20 Das penetrante Klingeln meines Smartphone-Weckers reißt mich aus dem Schlaf. Aufstehen und ab ins Bad. Die Haare zusammen gebunden (sieht ja eh keiner), Zähne geputzt, Gesicht gewaschen und Angezogen. Keine Sekunde später kommt mir auch schon meine Schwester Leonie, sichtlich müde, entgegen. „Ich mach schon mal Kaffee!“ erzähle ich ihr. „Bitte nicht so viel Milch wie bei dir…“ ruft sie mir hinterher (Als ob ich nicht wüsste, wie sie ihre Kaffeemischung mag). Joghurt, Apfelmus und Haferflocken bilden mein heutiges Frühstück. Anschließend geht es die Treppen hoch in unser Gemeinschaftsbüro.

08:00 Erste Aufnahme fertig! Ab an die Zweite!

08:30 Nun stehen die weiteren Aufgaben auf meiner Prioritätsliste an. Ich muss noch einen Bericht für den bevorstehenden Fotowettbewerb des B.Our Shops schreiben und meine finalen Aufnahmen auswählen. Außerdem muss eine Aufgabe von gestern nochmals überarbeitet werden. Zwischendrin mal Lüften, da es hier oben ganz schön warm und stickig werden kann.

12:00 Mittagspause!

12:30 Nach einem kurzen Telefonat mit meinem Ausbilder, der mich auf den neusten Stand gebracht hat und mir Feedback zu meinen Aufgaben gegeben hat, kümmere ich mich um organisatorische Sachen. Muss ja auch mal gemacht werden. Da das Wetter heute sehr schön ist, zieht es mich hierfür allerdings nach draußen auf die Terrasse.

15:30 Wieder im stickigen „Büro“ angekommen, widme ich mich den Schulsachen, die von letzter Woche liegen geblieben sind. Währenddessen empfange ich eine E-Mail meines Ausbilders. Die Themen für den morgigen Tag sind ausgewählt worden, weshalb es nun wieder heißt: Büro unordentlich machen und fotografieren!

16:00 Die heutigen Aufgaben auf meiner To-Do-Liste sind erledigt und der Arbeitstag ist beendet.

16:15 Zum Abschluss gibt es nochmal einen Kaffee und ich setze mich in die Sonne. Nach zwei Folgen unserer Lieblingsserie „Supergirl“ mache ich mir Abendbrot, bestehend aus selbstgebackenem Brot und Frischkäse.

20:00 Es klingelt! Skypen mit der Mädelstruppe steht nun an. Nach zwei Stunden Lachen beenden wir das Telefonat und ich verabschiede mich in mein Zimmer

22:30 Gute Nacht!

 

Ein Tag im Home Office mit Leonie

Leonie

Mein Tag im Home Office sollte wie jeden Morgen entspannt um 6:30 Uhr mit dem leisen Klingeln meines Weckers starten. Doch schon zehn Minuten vorher höre ich die volle Dröhnung an Lautstärke nebenan. Der Wecker meiner Schwester klingelt – lautstark, hörbar, durch die Wand! Und das nicht nur einmal am Morgen, gleich fünfmal darf ich mir das anhören, da sie mehrere Wecker braucht, um wach zu werden. Was ein Start in den Tag!

Nach dem Frühstück und dem täglichen Abwechseln, wer den Kaffee heute kocht, gehen wir beide in unser Home Office eine Etage nach oben. Dort haben wir unsere Schreibtische und viel Fläche zum Arbeiten. Mit entspannter und musikalischer Begleitung der Van-Life-Playlist fängt unser Arbeitstag also an. In der E-Commerce- und der Fotografenausbildung gibt es nicht viele Tätigkeitsbereiche und Aufgabenfelder, die sich überschneiden, weshalb jeder erst einmal seiner eigenen Arbeit nachgeht. Doch da Luna unser „Büro“ jeden Tag aufs Neue in ein Fotostudio verwandelt, benötigt sie doch ab und zu mal meine Hilfe. Ob Lampen halten, Obst ins Wasser werfen, Seile durch Heuboden spannen oder mal als „Model“ fungieren, es gibt nichts, was ich nicht machen muss.

Skurrile Ideen hat sie außerdem auch noch: „Für meine neue Aufgabe muss ich ein Foto von dir nehmen, den Kopf aufschneiden und Planeten rausfliegen lassen!“ Was das wohl wird, frage ich mich! Anschließend gibt es auch schon Mittagessen. Da wir beide noch den Luxus genießen im „Hotel Mama“ zu wohnen, verbringen wir die Pause ganz entspannt und genießen Mamas Kochkünste. Am Nachmittag stehen des Öfteren noch Video-Anrufe an. Hier setzen wir uns gemeinsam mit einem Laptop auf die Couch und sprechen als „Wir“ in die Kamera.

Langsam aber sicher nähern wir uns dann auch schon dem wohlverdienten Feierabend, den wir erst einmal mit zwei Folgen unserer Lieblingsserie „Supergirl“ beginnen. Danach genießt Luna lieber die Nachmittagssonne im Garten, ich hingegen bevorzuge weiterhin die Couch. Zum Kaffee am Nachmittag lasse ich mich dann aber dennoch mal draußen blicken. Während Luna öfters zu Hause verschiedene Workouts macht, da leider auch unser Tanz-Training ausfällt, genieße ich lieber die Zeit mit entspannten Spaziergängen durch den Wald. Unsere Abende verbringen wir momentan häufig mit Skype-Telefonaten mit unseren gemeinsamen Freunden. Anschließend trennen sich unsere Wege und jeder verschwindet in sein Zimmer. Hier schaue ich zum Einschlafen noch zwei weitere Folgen meiner Lieblingsserie. Luna wiederum bevorzugt zum Einschlafen Videos ihrer Lieblingssportarten Formel 1, Biathlon und Handball.

Auch wenn die beiden unterschiedliche Ausbildungsberufe gewählt haben, ergänzen sie sich in ihrem Gemeinschaftsbüro perfekt. Während Team-Calls sprechen sie als „Wir“.

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