Hallo, mein Name ist Eva, ich komme aus der Nähe von Haßfurt und habe Ende 2014 mein Bachelorstudium in Soziologie und Wirtschafswissenschaften abgeschlossen. Durch das sozialwissenschaftliche Studienfach mit dem „Blick über den Tellerrand“ und dem zusätzlichen Wirtschaftswissen stehen mir mehrere berufliche Richtungen offen. Bevor es jedoch richtig los gehen soll mit einem Master und anschließendem Berufseinstieg, wollte ich mehr Lebens- und Berufserfahrungen sammeln. Nach meiner Neuseelandreise habe ich daher durch Praktika in verschiedene Fachbereiche geschnuppert und mein theoretisches Wissen in der Praxis erprobt. Es ist mir wichtig, meine beiden Studienfächer unter einen Hut zu bringen und mich breitgefächert weiterzubilden. Nach dem Erfahrungsbericht von einem befreundeten Praktikanten in der Personalabteilung war ich überzeugt, dass dieser Bereich mir die interdisziplinären Aufgaben und Anforderungen bietet, die ich mir wünsche.

„Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“ (Eugène Ionesco)

Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich habe mit Personalstatistiken zu tun, Unternehmenskennzahlen und vor allem auch konzeptionellen Themen, denen eine Erfassung und Diagnose der bestehenden Strukturen und des Ablaufs der Arbeitsprozesse vorrausgehen. So kommt auch das wissenschaftliche Arbeiten nicht zu kurz. Von der Personalentwicklung über arbeitsrechtliche Themen bis hin zu Recruitingfragen, komme ich im Personalreferat BFS mit der gesamten Palette des Personalwesens in Berührung. Lange habe ich mich mit dem Thema Führungskräfteentwicklung, Fluktuation, Mitarbeiterbindung sowie deren Zufriedenheit beschäftigt. Die Ausarbeitung dieser Themenfelder diente unter anderem zur Konzeption eines systematischen Vorgehens für Austrittsgespräche und deren Auswertung, um aus den Kündigungsgründen Vorschläge für zukünftige HR-Strategien hervorzubringen. Da die Personalabteilung in der BFS sehr überschaubar ist, werden Sorgfalt und eigenständiges Arbeiten sehr groß geschrieben.

Was ich als Praktikantin genau mache? Eigentlich ärgere ich mich immer über Praktikanten, die mir nicht erzählen können, welche Ihre Tagesaufgaben sind. Heute könnte ich die Frage jedoch auch nicht beantworten. Es gibt viele verschiedene Projekte, bei denen ich vielfältige Aufgaben bzw. Teilprojekte übernehme, wöchentliche Routineaufgaben hingegen gibt es kaum. Nachdem ich in früheren Praktika hauptsächlich Marktforschungsprojekte übernommen habe, sind die Projekte in der Personalabteilung etwas ganz neues für mich – besonders die Einbindung des Betriebsrats und das Beachten der bestehenden Betriebsvereinbarungen.

Es interessiert mich sehr, wie eine Organisation funktioniert, die formale und informale Unternehmenskultur aussehen und die einzelnen Teile miteinander verknüpft sind. Vor allem ist es spannend, geeignete Optimierungsmaßnahmen zu erarbeiten sowie die daraus resultierenden Veränderungsprozesse bis zu den Auswirkungen auf den Einzelnen begleiten zu dürfen. Die flache Hierarchie mit den kurzen Kommunikationswegen und die freundlichen und hilfsbereiten Kollegen machen das bei der BFS möglich.

Was erwartet also einen Praktikanten im Personalreferat BFS? Spannende tagesaktuelle Aufgaben, ein intensiver Einblick in die Personalarbeit mit eigenständigen Projekten, Zusammenarbeit mit Führungskräfte und Betriebsrat sowie die Möglichkeit, eigene Ideen und Kreativität einzubringen. Nicht zu vergessen: Der kostenfreie Getränkeautomat, Personalrabatt, günstiges Fitnesscenter und lustige Studentenstammtischabende :).

Ich freue mich sehr auf die nächsten Wochen, vielfältige Aufgaben und die neuen Herausforderungen, die auf mich warten.

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