Unsere duale Studentin Nina war in ihren letzten Semesterferien bei uns im Personalmarketing. In dem folgenden Interview berichtet sie über den Ablauf des dualen Verbundstudiums und dem Wechsel zum Anywhere-Office während ihrer Zeit in der BAUR-Gruppe.

 

Hallo Nina, stell dich doch mal kurz vor:

Mein Name ist Nina Hoffmann, ich bin 22 Jahre alt, komme aus Bayreuth und bin seit September 2017 als duale Studentin Teil der BAUR-Gruppe. Seit 2020 bin ich außerdem Mitglied der JAV (Jugend- und Auszubildenden Vertretung).

Mittlerweile befinde ich mich im 7. Semester und bin somit aktuell mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Das Thema der Arbeit befasst sich mit der betrieblichen Gesundheitsförderung, insbesondere mit der psychischen Gefährdungsbeurteilung bezüglich hybrider Arbeitsweisen. Da ich mich in meinem BWL Studium für den Schwerpunkt Personal entschieden habe, bin ich seit meinem Praxissemester und in den Semesterferien regelmäßig im Personalbereich des Unternehmens tätig. Ich hatte die Möglichkeit innerhalb dieses Bereiches häufig die Abteilung zu wechseln, sodass ich einen möglichst breiten Einblick in das Tagesgeschäft und die Prozesse erhalten habe. Aus diesem Grund bin ich umso motivierter und freue mich meine Abschlussarbeit im HR-Bereich schreiben zu dürfen.

 

Wie läuft das Verbundstudium in der BAUR-Gruppe ab?

Beim dualen Modell des Verbundstudiums wird eine Ausbildung mit einem Studium gekoppelt, sodass man in 4 ½ Jahren zwei Abschlüsse erwirbt: Den IHK-Abschluss für einen Ausbildungsberuf, sowie einen Bachelor-Abschluss. Das Modell mag im ersten Moment vielleicht etwas stressig klingen, ist aber durch das perfekt durchdachte Konzept sehr gut machbar.

 

Im 1. Ausbildungsjahr geht es neben dem Arbeitsalltag zunächst nur in die Berufsschule, sodass man die Möglichkeit hat, sich auf den praktischen Einblick in verschiedene Abteilungen des Unternehmens zu konzentrieren. Ab dem 2. Ausbildungsjahr studiert man für 7 Semester an der Hochschule Hof, wofür man dann von der Arbeit freigestellt wird. In den Semesterferien hat man erneut die Möglichkeit verschiedene Abteilungen zu durchlaufen, sodass man sowohl im theoretischen, als auch im praktischen Bereich seine Stärken entdecken kann. Im 3. Ausbildungsjahr, sozusagen zur „Halbzeit“, steht dann während dem 4. Semester die Abschlussprüfung zur/zum Kauffrau/-mann für E-Commerce an. Dieses Semester wird parallel als Praxissemester genutzt, sodass man sich komplett auf das Ausbildungsende fokussieren kann.Der Ablauf des Verbundstudiums in der BAUR-Gruppe

 

Welche Erfahrungen konntest du bereits in der BAUR-Gruppe sammeln?

Im Rahmen meiner Ausbildung konnte ich die Bereiche Categorymanagement, Marketing, Logistik und Personal durchlaufen. In den jeweiligen Abteilungen habe ich tiefe Einblicke in das Tagesgeschäft bekommen und durfte von Anfang an diverse Aufgaben übernehmen, womit ich mich aktiv in verschiedenste Prozesse und Projekte beteiligen konnte. Ich hatte häufig die Möglichkeit, bei strategischen Meetings teilzunehmen und bei aufkommenden Unklarheiten immer nachzufragen.

Außerdem hatte ich neben meinen aufgeschlossenen Kolleg*innen in jeder Abteilung meinen persönlichen Ansprechpartner bzw. meine persönliche Ansprechpartnerin, die sogenannten Ausbildungsbeauftragten. Der wertschätzende Umgang mit Azubis und Dualis hat mich dazu inspiriert, nach meiner abgeschlossenen Berufsausbildung direkt die IHK Ausbildereignungsprüfung abzulegen.

Zusätzlich gibt es ein umfangreiches internes Schulungs- und Seminarangebot in der BAUR-Gruppe. Neben MS-Office Schulungen durfte ich auch bei Soft Skills und Methodenkompetenz Seminaren wie z.B. Präsentationstechniken teilnehmen. Ein Highlight meiner Ausbildung war definitiv eine zweitägige SAP Schulung für unser HR Bewerbermanagement System bei Otto in Hamburg, an welcher ich mit zwei Kolleginnen teilnehmen durfte.

 

Hier bekommst du mehr Eindrücke über die Ausbildung und das duale Studium in der BAUR-Gruppe.

 

 

Wie hat sich dein Arbeitsalltag durch die Corona Pandemie geändert?

Da Anywhere-Office für Auszubildende und duale Student*innen in Zeiten vor der Corona Pandemie eher nicht vorgesehen war, hat sich mein Arbeitsalltag stark geändert. Glücklicherweise bekommen wir zu Beginn unserer Ausbildung einen eigenen Laptop, sodass es aus technischer Sicht keine Probleme bei der Umsetzung gab. Durch Microsoft Teams waren wir auch jederzeit mit allen Kolleg*innen vernetzt und konnten uns weiterhin in Meetings remote austauschen.

Da ich grundsätzlich ein großer Fan vom Anywhere Office bin, war es für mich persönlich anfangs keine große Herausforderung, meine Arbeitsweise anzupassen. Der persönliche Kontakt mit anderen Kolleg*innen fehlte dann trotzdem mit zunehmender Zeit immer stärker. Insbesondere Events wie unser jährlicher BAUR Weihnachtsmarkt oder unsere Azubi-Stammtische konnten durch das „remote Feierabendbier“ nicht ersetzt werden. Mittlerweile sind wir – abhängig von unseren Aufgabenbereich – wieder ca. ein bis zwei Tage in der Woche im Büro, was meiner Meinung nach ein ganz guter Mittelweg ist.

 

Die Vorlesungen an der Hochschule fanden seit dem Sommersemester 2020 ebenso komplett online statt. Aus Sicherheitsgründen hat das auch absolut Sinn gemacht. Trotzdem fühlte sich die ungewohnte Struktur während des Corona bedingten Online-Semesters zunächst weniger nach einem offiziellen Studium an.

Ich hatte immerhin den Vorteil, dass ich bereits drei „normale“ Semester hatte und somit viele Profs, meine Kommiliton*innen und zumindest auch die Räumlichkeiten der Hochschule kannte. Besonders gut hat mir während des digitalen Semesters jedoch die örtliche und zeitliche Flexibilität gefallen. Dadurch, dass wir nicht vor Ort sein mussten, habe ich mir viel Zeit zum Pendeln zur Hochschule gespart, die ich umso intensiver ins Selbststudium investieren konnte. Eine gute Selbstorganisation und Disziplin war in dieser Zeit besonders gefragt, da diese den Lernfortschritt besonders prägten.

 

Was willst du noch loswerden?

Wenn ich mit meinem heutigen Wissen – was mich in den kommenden 4 ½ Jahren genau erwartet – nochmal an dem Entscheidungspunkt, wie es nach dem Abitur weitergeht, stehen würde… Ich würde mich definitiv wieder für ein duales Studium in der BAUR-Gruppe entscheiden. Auch wenn sich 4 ½ Jahre im ersten Moment schockierend lange anhören, vergeht die Zeit rückblickend wie im Flug. Man kann nicht leugnen, dass es sicherlich auch mal stressigere Zeiten gab, vor allem wenn es Richtung Klausurenphase ging.

Zusammengefasst hat aber immer das Positive überwogen. Ich konnte in der Zeit sowohl für meine berufliche, als auch für meine persönliche Entwicklung sehr viel mitnehmen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Max und Elli, die sich immer für uns einsetzen und jederzeit ein offenes Ohr für uns Auszubildende und duale Student*innen haben.

 

Neugierig geworden? Könnte eine Ausbildung oder ein  duales Studium in der Baur-Gruppe auch zu dir passen? Dann bewirb dich jetzt für den nächsten Ausbildungsstart.

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