Mein Praktikum im Team Hochschulmarketing in der BAUR-Gruppe neigt sich langsam dem Ende entgegen. Doch bevor tatsächlich meine letzten Tage anbrechen, bekam ich die Chance eine weitere Facette des Bereichs Personal, das Personalcontrolling, genauer kennen zu lernen. Gesagt – getan machte ich mich auf den Weg zu Christina Rieß und traf in ihr ein bekanntes Gesicht. Im Vorfeld meiner Bewerbung für das Praktikum schmökerte ich im Jobs Blog, las so einige Artikel und verschaffte mir auf diese Weise einen ersten Eindruck vom Unternehmen und den in der BAUR-Gruppe beschäftigten Personen. Darunter entdeckte ich auch den Beitrag über Christina Rieß und ihre Masterarbeit zum Thema „HR-Controlling 2.0 – Entwicklung einer Controlling-Strategie für das Personalmarketing am Beispiel BAUR Versand GmbH & Co. KG“. Wie es nach ihrer Abschlussarbeit weitergegangen ist und was genau hinter dem Personalcontrolling steckt, erfahrt Ihr im Interview:

Christina, was ist aus deiner Masterarbeit geworden und wie ging es anschließend bei dir weiter?

Mit dem Ergebnis meiner Masterarbeit bin ich rundum zufrieden. Nicht nur, dass ich damit mein Masterstudium erfolgreich abschließen konnte, sondern weil sie mir gleichzeitig meinen Berufseinstieg ermöglicht hat. Zum Ende meiner Zeit als Masterandin in der BAUR-Gruppe, wurde zufälligerweise eine Stelle im Personalcontrolling frei. So kam eines zum anderen und ich bin seit September 2015 fester Bestandteil des Personalbereichs der BAUR-Gruppe.

Wie würdest du „Personalcontrolling“ kurz und einfach für Außenstehende beschreiben?

In jedem Fall wichtig zu sagen ist, dass „Controlling“ nicht mit „Kontrolle“ gleichgesetzt werden darf. Vielmehr geht es darum das Management bei der Planung und Steuerung zu unterstützen. Wir im Personalcontrolling liefern dafür die nötigen Kennzahlen und Analysen, damit die Bereichsleitungen und die Geschäftsführung entsprechende Maßnahmen ableiten können. Dabei geht es, wie der Name schon sagt, immer um personalrelevante Informationen und Entscheidungen.

Was sind deine täglichen Aufgaben im Personalcontrolling?

In erster Linie arbeite ich natürlich sehr viel mit Excel und erstelle unterschiedliche Auswertungen, um die Mitarbeiter in den anderen Bereichen und Abteilungen mit Informationen zu versorgen und sie so bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Ein Beispiel sind die Personalbilanzen, die in regelmäßigen Abständen erarbeitet werden und die Mitarbeiterstruktur in den einzelnen Bereichen widerspiegeln. Daneben gibt es beispielsweise auch eine Schnittstelle zur Personalentwicklung. Auch diese Abteilung erhält von uns aus dem Personalcontrolling wichtige Informationen, die sie für ihre eigene Arbeit weiterverwenden.

Abschließend würde mich noch interessieren, was du besonders gerne machst bzw. was du am spannendsten am Personalcontrolling findest?

Mir gefällt die Abwechslung und die immer wieder unterschiedlichen Fragestellungen und Anforderungen, mit denen ich tagtäglich zu tun habe. Neben regelmäßig wiederkehrenden Auswertungen und Analysen wie den Personalbilanzen, bekomme ich auch immer wieder Anfragen mit der Bitte ganz individuelle Auswertungen zu erstellen.

Vielen Dank für deine Zeit und den Einblick in das Personalcontrolling!

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