Ich hab’s getestet! So arbeitet es sich von zu Hause aus. Ein Erfahrungsbericht von Evelina Wilsker.

 

„Guten Morgen Arbeitsplatz!“ – mein Anywhere-Arbeitstag

Als Mitarbeitende der BAUR-Gruppe können wir von „Anywhere“ arbeiten, also egal ob Zuhause, im Café, am See oder auf Reisen – wenn es unser Aufgabenfeld erlaubt. Um meinen Anywhere-Office-Tag gut vorbereitet zu starten, habe ich mir zuallererst Tipps und Tricks zu dem Thema aus Google angeeignet. Die größte Schwierigkeit beim Arbeiten außerhalb der Arbeitsstätte ist wohl die Trennung von Privat- und Arbeitsleben. Neben vielen möglichen Ablenkungen durch andere Familienmitglieder oder den Haushalt ist vor allem die Verschmelzung von Arbeit und Freizeit gefährlich. Denn wann hat man eigentlich Feierabend, wenn man sich keine klaren Zeitgrenzen setzt? Sicherlich machen sich auch viele „von-Zuhause-Arbeiter“ Sorgen darüber, was denn eigentlich die Kolleginnen und Kollegen sowie die Führungskraft denken, was man den ganzen Tag eigentlich so macht. Vor dem Fernseher faulenzen und nur ab und zu alibimäßig ein paar Mails beantworten? Den Tag genießen als hätte man einen zusätzlichen Urlaubstag?

 

Aber ich habe mir von diesen „schlechten“ Seiten des Anywhere Office‘ nicht die Motivation und die gute Laune verderben lassen. Und damit auch Euer erstes Mal Arbeiten im Irgendwo problemlos verläuft, habe ich Euch den Tag über ein paar persönliche Tipps gesammelt:

  • Vorher Technik testen
  • Gewohnte Arbeits- und Pausenzeiten einhalten bzw. Kolleginnen und Kollegen über abweichende Arbeitszeit informieren
  • Kontakt mit dem Team halten (z. B. per E-Mail)                                                                          …

 

Haben sich meine Erwartungen erfüllt? – Hier ein paar Kommentare dazu:

 

  • Essen und Trinken, wann und was ich will; mittags eventuell etwas Frisches kochen: Auch wenn man daheim ist, hat man keine Lust oft aufzustehen und vor allem nicht, sich etwas Aufwendiges zu Essen zu machen
  • Länger schlafen und früher „daheim“, da keine Fahrtzeit: Sehr entspannend und man hat dadurch mehr Zeit und ist körperlich und geistig fitter
  • Weniger Störungen durch Telefonate und Gespräche von Kolleginnen und Kollegen: Auch ein Faktor, der mal ganz schön war für einen Tag, ich aber nicht auf Dauer missen möchte. 
  • Gemütliche Atmosphäre durch bequemes Outfit und büro-fremde Umgebung: Der Aspekt hat mir am besten gefallen! Wer mich kennt, weiß, dass ich mich eher sportlich kleide und es gemütlich mag.
  • Produktivere Arbeitsleistung, da angenehmeres Umfeld und Alleine sein: Ich habe definitiv mehr geschafft und bin konzentrierter an meine Aufgaben herangegangen, als im Büroalltag. Das liegt wohl daran, dass ich mich wohlgefühlt habe, ausgeschlafener und entspannter war und weniger Störfaktoren hatte.

 

Mein persönliches Fazit

Anywhere Office ist wirklich eine super Sache, kommt aber sicherlich auch auf die Person an. Nur noch Anywhere Office kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, dafür ist der persönliche Austausch im Team oder in Projektgruppen zu schön und wertvoll. Aber da ich auch gemerkt habe, dass u.a. meine Leistungsfähigkeit beim Arbeiten Zuhause steigt, kann ich mir gut vorstellen, dass es für mich persönlich sehr sinnvoll sein könnte, wenn ich einmal pro Woche Anywhere Office mache. Weiterer Vorteil: Umweltschonend und spritsparend. 😉

 

 

 

 

 

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