Durch seinen Professor ist Michael auf das Praktikum im Online-Marketing der BAUR-Gruppe aufmerksam geworden. Die BAUR-Gruppe arbeitet schon seit einiger Zeit mit der Universität Bayreuth bei Forschungsprojekten zusammen. Auch die Vorlesungen sind geprägt von Beispielen aus der BAUR-Gruppe. Im Vorstellungsgespräch stellte Michael dann bereits sein Geschick für Zahlen unter Beweis. Mehr über sein Praktikum erfährst du jetzt.

 

Zahlen

Ein paar Fakten zu Michael

Michael ist 24 Jahre alt und kommt ursprünglich aus der schönen Oberpfalz. Seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften hat er in Würzburg absolviert. Seit 2019 studiert er im Master mit dem Schwerpunkt Marketing und Dienstleistungsmanagement in Bayreuth. Durch das Praktikum bei der BAUR-Gruppe wollte er Berufserfahrung sammeln.

 

 

 

Wieso passt der Bereich Online-Marketing so gut zu dir?

Bereits durch die Vorlesungen wurde mein Interesse für Online-Marketing geweckt. Allerdings bekommt man in der Uni nur einen oberflächlichen Einblick und weiß gar nicht, was alles möglich ist. Ich wollte wissen, ob der Bereich auch fürs spätere Berufsleben passt. Die Stellenanzeige hat mich dann hauptsächlich wegen dem analytischen Verständnis überzeugt. Das Arbeiten mit Zahlen hat mir schon immer Spaß gemacht. Andere können das vielleicht eher weniger verstehen. Aber bis zu einem bestimmten Level war ich schon immer ein Fan der Mathematik. Auch im Bewerbungsgespräch wurde mir ein Blatt mit Diagrammen und Zahlen vorlegt. Ich sollte mir dann erklären, was zu sehen ist und wie ich vorgehen würde, um die Diagramme zu verstehen. Meine Zeit als Praktikant im Online-Marketing hat mir gezeigt, dass der Bereich definitiv zu mir passt.

Welche Erwartungen hattest du an das Praktikum? Und wurden sie erfüllt?

Zu Beginn dachte ich, dass ich ähnlich wie in der Uni oberflächlich etwas über die verschiedenen Themen des Online-Marketings hören werde. Doch das Praktikum ging um einiges tiefer in die Thematik des Online-Marketings und hat mir gezeigt, wie abwechslungsreich Online-Marketing ist. Ich dachte, ich wäre nur für einen Bereich zuständig, aber am Ende waren es dann doch fünf Kanäle, die ich betreute. Das war natürlich super cool, denn dadurch kam noch mehr Abwechslung mit rein. Man sieht von verschiedenen Themengebieten etwas und kann sich einfach die Bereiche besser vorstellen. Darüber hinaus waren auch einfach die Kolleg*innen super nett. Sie haben dir immer geholfen und alle Fragen beantwortet, die aufgetaucht sind.

Wie war für dich ein Praktikum in Zeiten von Corona?

Bei den ersten Meldungen zum Thema Corona habe ich nie damit gerechnet, dass es sich so entwickeln würde. Nach Beginn meines Praktikums war ich noch ca. 2,5 Wochen im Büro. Als es dann hieß, wir sollen ins Anywhere Office, ging zu Beginn erstmal gar nichts bei mir. Doch nach kurzer Zeit war auch für mich die Arbeit im Home Office möglich. Das war natürlich für mich, aber auch für alle Kolleg*innen eine komplett neue Situation. Es war am Anfang schon etwas beängstigend sich vorzustellen, dass man den ganzen Tag alleine Zuhause sitzt. Aber trotz der schwierigen Situation wurde viel getan. Beispielsweise fanden die Einführungstage digital statt oder auch die Mittagspause würde über Teams gemeinsam verbracht. Auch vom Anywhere Office aus hat man sich immer gut um mich gekümmert. So hat man auch ein Gespürr dafür bekommen, wie die BAUR-Gruppe eigentlich funktioniert und gemeinsam arbeitet.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

Ich würde es nicht als typischen Arbeitsalltag beschreiben. Ich habe nur zwei bis drei Aufgaben, die wirklich im regelmäßigen Rhythmus wiederkehren. Aber zusammenfassend sieht ein Tag bei mir wie folgt aus. Ich schalte früh meinen Laptop an und die erste Aufgabe, die danach folgt ist – Excel öffnen. Anschließend sammle ich die verschiedenen Daten und Zahlen der letzten Tage. Ich verschaffe mir einen Überblick, was alles passiert ist, um es danach zu bewerten. Auch Veränderungen werden aus den Zahlen abgeleitet. Beispielsweise wo kann man mehr Geld ausgeben, wo muss eventuell gespart werden. Das sind Aufgaben, die öfters wiederkommen. Durch die Corona-Krise haben sich auch tägliche Video-Calls eingebürgert. Man tauscht sich im Team kurz darüber aus, was bei wem auf dem Plan steht. Danach vertreibe ich mir die Zeit mit verschiedenen Aufgaben – Analysen durchführen, Reporte erstellen, Verweise auf Webseiten verfolgen oder aber auch auf Facebook versuchen, die Trackingrate möglichst zu erhöhen. Also von wegen ich würde den ganzen Tag nur Zahlen analysieren. Wie bereits erwähnt, es ist wirklich abwechslungsreich. Meine Kolleg*innen lernte ich noch persönlich kennen, doch einen Praktikanten im Home Office zu betreuen, war auch für meine Betreuer etwas Neues. Deshalb dachte ich mir, ich mache auf mich aufmerksam, wenn ich neue Aufgaben benötige und versuche so gut es geht mein Team zu unterstützen. Das hat auch echt super geklappt und ich hatte immer gut zu tun. Wir haben uns gut in die neue Situation reingefunden.

Was war für dich die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war wirklich die richtige Struktur für meinen Arbeitsalltag zu finden. Aber auch das habe ich gemeistert. Ich habe es mir schwierig vorgestellt am Anfang meinen Tagesablauf selbst einzuteilen. Da kenne ich mich einfach zu gut, wenn ich kein Ziel habe, dann wird das nichts. Ich musste für mich aber auch die richtige Reihenfolge finden, da mich im Laufe des Tages die Konzentration nach und nach verlässt. Deshalb startete ich immer mit Aufgaben in den Tag, die meine vollste Konzentration verlangten. Somit erledigte ich immer zuerst alle analytischen Themen, die etwas mit Zahlen zu tun hatten.

 

Michael hat durch sein Praktikum gemerkt, dass Zahlen weiterhin sein Ding sind und er sich es in Kombination mit Online-Marketing sehr gut für sein berufliches Leben vorstellen kann. Trotz Corona gestaltete sich sein Praktikum abwechslungsreich und er blickt auf eine spannende und lehrreiche Zeit zurück. Wir wünschen ihm natürlich für seinen weiteren Lebensweg alles Gute. 🙂

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