Eine Shopmanagerin stellt sich vor – Lisa Schütz

 

Welche Bedeutung hat das Shopmanagement? Wie hat sich dieser Bereich im Laufe der Jahre entwickelt?

Angefangen hat alles 2014, als damals alle Sortimentsmanager aus allen Einkaufsbereichen zu einem Team zusammengewürfelt wurden. Aus den klassischen Sortimentierungsarbeiten wie z.B. Bestücken der Newsletter und Shopflächen wurden seitdem übergeordnete Shopmanagement-Aufgaben, wie z.B. ertragsoptimale Angebots- und Traffic-Steuerung, Sicherstellung der täglichen Produktexporte und damit verbunden die Datenlivestellung, Pflege & Optimierung der Shop-Navigation mit Kategorien, Filtern, Navigationsflyout. Dazu kommen Suchbegriffoptimierungen und Unterstützung für die Livestellung SEO-relevanter Shopknoten, Bug-Analyse und -Koordination – wir nennen es ironisch manchmal „Feuerwehr spielen“ – und vielem mehr.

Das Shopmanagement hat in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Anfang 2018 übernahm das Shopmanagement auch die businessseitige Betreuung von insgesamt 4 von 12 Domänen –  was schon eine Aussage für sich ist! Sowohl fachlich und als auch menschlich sind wir als Team in den letzten Jahren sehr zusammengewachsen. Es macht riesig Spaß in diesem Team zu arbeiten. 🙂

Was waren deine bisherigen Highlights im Job?

Meine persönlichen Highlights waren bisher mein Abschluss zum Handelsfachwirt 2017. Anfang 2018 habe ich dazu meinen Ausbilderschein abgeschlossen. Des Weiteren werde ich nächstes Jahr eine Hospitation in Angriff nehmen, bei der ich hoffentlich viele neue Erfahrungen machen kann und mit Sicherheit auch einiges an Know-How mitnehmen werde.

Was sind deine jetzigen Aufgaben? Haben sich deine Tätigkeiten verändert?

 

Meine Aufgaben haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Jeder Shopmanager bei BAUR ist für ein anderes Sortiment verantwortlich. Die Sortimentszuteilung hat sich bei mir von bisher Schuhen & Lederwaren zu Schmuck & Uhren, Kosmetik & Parfüm und Kinderoberbekleidung verändert. Nach meinem Ausbilder-Abschluss habe ich die Aufgabe als Ausbildungsbeauftragte übernommen, die mir sehr viel Spaß macht. Des Weiteren bin ich stellvertretender Business-Owner für die Domäne Inform/Engage, wobei ich das Thema Engage intensiv betreue. Zudem arbeiten wir auch mit unseren SEO-Kollegen eng zusammen und wenn es SEO-Themen für uns gibt, fungiere ich als Haupt-Ansprechpartner für unser Team.

 

 

 

Welche täglichen Herausforderungen gibt es in deinem Job?

Es gibt ein paar tägliche Routinen, aber trotzdem stellt uns jeder Tag vor neue Herausforderungen und so weiß man nie genau was Morgen auf uns Shopmanager zu kommt. Hier ein kurioser Bug und dort eine technische Anforderung aus einem anderen Fachbereich. Das macht meine Arbeit wirklich spannend und auch sehr abwechslungsreich. In meinem Job wird viel analytisches Denkvermögen und auch eine Affinität für Zahlen verlangt. Es gibt viele datengetriebene Themen und wir müssen über den Tellerrand hinaus denken – Stichwort: Fachliche Tiefe, aber auch fachliche Breite. Das heißt Verständnis für bereichsübergreifende Zusammenhänge und Prozesse – in denen wir natürlich den höchstmöglichen Kundennutzen erreichen wollen. Durch die Einführung der agilen Arbeitsweise versuchen wir schnell und flexibel auf den Wunsch unserer Kunden einzugehen.

Was machst du gerne Abseits vom Job?

Highlight des Jahres 2018: Fallschirmsprung mit den besten Freunden – trotz Höhenangst

Abseits vom Job bin ich sehr gerne mit meiner Familie und Freunden unterwegs. Hier kann ich einfach am besten abschalten.  Ansonsten sieht man mich eigentlich jedes Wochenende neben einem Fußballplatz stehen – Wobei „Stehen“ das falsche Wort ist, Schreien und Mitfiebern beschreibt es besser. Verletzungsbedingt stehe ich leider nicht mehr auf dem Platz – aber, wie gesagt: Ich bin immer noch sehr fußballbegeistert am Spielfeldrand. Ich habe dieses Jahr auch das Wandern für mich entdeckt. Es macht einfach mega viel Spaß in der freien Natur die Seele baumeln zu lassen. Vor allem hier in Franken gibt es sehr schöne Wanderwege zu entdecken – da lernt man seine Heimat nochmal richtig kennen.

 

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