Auch dieses Jahr fand wieder ein Forschungsprojekt in Kooperation mit der Universität Bayreuth statt. 22 Studierende besuchten das Seminar „Innovations- und Dialogmarketing (Online-Textilhandel)“ von Prof. Dr. Baier. Im Januar stellten sie ihre Ergebnisse an unserem Wissenschaftscampus in Burgkunstadt vor. Einige unserer Mitarbeiter entdeckten gleich ein bekanntes Gesicht unter den Studierenden – unsere Werkstudentin Bianca. Deshalb habe ich mich im Nachgang mit ihr zu einem Interview getroffen, um von ihr einen genaueren Einblick in das Projekt zu bekommen.

 

Liebe Bianca, du bist ja bei uns Werkstudentin. Seit wann bist du denn bei der BAUR-Gruppe und in welchem Bereich bist du tätig?

Ich bin seit 2017 bei der BAUR-Gruppe. Angefangen habe ich mit einem viermonatigen Praktikum im Bereich der Profilierungsmarken. In dieser Abteilung bin ich immer noch Werkstudentin. Zwischenzeitlich habe ich auch für vier Monate in das Customer Experience Management geschnuppert.

 

Wieso hast du dich für das Seminar an der Universität entschieden?

Man muss im Rahmen des Masterstudiums ein Forschungsseminar wählen. Ich habe mich vor allem für das Seminar „Innovations- und Dialogmarketing (Online-Textilhandel)“ entschieden, da es gut zu meiner Marketing-Spezialisierung passt. Außerdem hat mich das Thema interessiert und der Professor ist auch sehr gut. Dass das Seminar  in Zusammenarbeit mit BAUR stattfindet, war für mich das i-Tüpfelchen.

 

Welches Thema wurde denn dieses Semester untersucht?

Wir haben uns mit verschiedenen Ansätzen zur Reduzierung der Retourenquote und (Gründungs-)Potenzialen im Retourenmanagement beschäftigt. Einige meiner Kommilitonen haben sich mit Maßnahmen wie zum Beispiel virtueller Anprobe oder Online-Kaufberatung auseinandergesetzt. Ich war in der Gruppe, die verschiedene Belohnungs- und Anreizsysteme aus der Kundenperspektive untersuchen sollte. Insgesamt wurden im Rahmen dieses Projekts auch mehr als 12.000 BAUR-KundInnen befragt.

 

Wie lief das Seminar dann so im Allgemeinen ab, Bianca? Wir BAUR-Mitarbeiter haben ja nur eure finale Präsentation miterlebt.

Wir haben uns zunächst in Zweier-Teams mit dem Thema beschäftigt und dann die Sekundäranalyse in der Uni vorgestellt. Bei der Vorstellung waren auch unsere beiden Ansprechpartner von BAUR (Stefanie Wening und Björn Stöcker) dabei. An die beiden konnten wir uns immer wenden, auch während der kompletten Analyse, falls wir Fragen hatten. Danach ging es in der Großgruppe an die Fragenbogenerstellung. Diesen und die Methodik haben wir dann noch einmal im Seminar präsentiert. Am 14.12.2018 wurde dann der Fragebogen an die KundInnen verschickt und hatte eine ca. 10-tägige Laufzeit. Und im Januar war dann die Präsentation der gesamten Forschungsergebnisse bei BAUR.

 

Wow. Das hört sich einerseits echt super interessant an, aber auch sehr zeitintensiv und aufwendig.

Da hast du Recht. Das Seminar war definitiv mein zeitaufwändigstes. Man hat aber aufgrund der Praxisanwendung viel mitgenommen und konnte viel daraus ziehen. Ich würde es wieder belegen :).

 

Vielen Dank Bianca für deine Zeit!
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