Ein Interview mit Leonie Bechtoldt über ihren Start bei BAUR und natürlich ihre Teilnahme bei Shopping Queen.

Die Kandidatinnen in ihren Outfits zum Motto: Waghalsig, stelle mit deinem tiefen V-Neck alles auf den Kopf.

Leonie Bechtoldt ist seit sechs Wochen Leiterin für Social Media und Consumer PR bei BAUR. Die gebürtige Schwäbin studierte 1992 in Berlin BWL und lernte so die Stadt kennen und lieben. Von 2000 bis 2015 arbeitete sie bei eBay als PR-Leiterin, zudem kümmerte sie sich um die Positionierung von eBay-Fashion. Leonie war zwei Jahre selbstständig, bevor sie zu BAUR wechselte, „das war nicht so mein Ding. Ich habe festgestellt, dass ich ein Team brauche, mit dem ich Dinge bewegen kann.“

 

Herzlich Willkommen bei BAUR Leonie! Schön, dass Du Zeit für unser Interview gefunden hast. Was verschlägt denn eine Großstädterin nach Weismain zu BAUR?

Patrick Boos, BAUR-Geschäftsführer für Marke &Vertrieb (Anm. Red.), und ich kennen uns noch von eBay und als er mir von der Stelle hier erzählte, war ich begeistert, weil ich schon seit längerem wieder zum Online-Handel zurückwollte, denn ich bin digital. Zudem betreibe ich seit über einem Jahr mit meiner Schwägerin zusammen den Blog FOURhang auf, auf dem wir über Mode, Food und Lifestyle schreiben. Natürlich sind wir auf Instagram und Facebook vertreten. Man könnte also sagen, dass ich selbst eine Mikro-Influencerin bin 😉

Berlin ist ganz klar meine Heimat, die werde ich nicht gegen Weismain eintauschen, aber ich habe kein Problem damit, zu pendeln. 😉 Der Standort war mir bei der Entscheidung für die Stelle egal. Mir gefällt die Firma, mit ihrer Tradition und weil ich durchaus weiter Entwicklungspotenzial gerade im Bereich Content, Social-Media und Consumer PR sehe.

 

Wie war Dein Start bei BAUR?

Von der ersten Sekunde an, war es super angenehm. Ich bin begeistert von der schönen Willkommenskultur – und natürlich von dem tollen Team.

Hast Du Dir Ziele für die Arbeit bei BAUR gesteckt?

Von links: Leonie, Susi, Johanna & Eli in Leonies Wohnung an ihrem Shopping-Tag. Photocredit VOX

Unser Ziel als Team ist es, integrierter zu arbeiten und Silostrukturen aufzubrechen, um BAUR noch besser als digitale Modeplattform in unserer Zielgruppe auf allen Social Media-Kanälen platzieren zu können. Mir ist es auch wichtig, hinter der Sache zu stehen, für die ich arbeite. Wie man sieht, bin ich keine 08/15-Klamottenträgerin, aber auch ich finde bei BAUR Klamotten, die zu mir und meinem Stil passen. Ich klicke mich regelmäßig durch den Shop, um mir auch selbst zu beweisen, dass man auf BAUR gute Looks zusammenstellen kann.

Wichtig ist mir auch, dass die Mitarbeiter digital leben. Denn BAUR findet man nicht nur bei baur.de sondern auch auf Instagram, Facebook, Twitter, Pinterest, YouTube, dem JobsBlog und dem BAUR & ME-Blog.  Jeder sollte auch dort unser Fan sein. Denn nur so können wir zusammen authentisch sein und nicht nur von der Theorie sprechen!

 

Deine persönliche Shopping-Vorliebe – Kaufst Du lieber im Laden oder online?

Ich muss sagen, dass ich eine große Online-Shopperin bin. Auf den Laden, in dem ich bei meinem Shopping Queen-Tag den rosa Pullover gefunden habe, bin ich lustigerweise durch Instagram aufmerksam geworden – dabei ist er direkt um die Ecke bei mir.

Hast Du einen Shopping-Tipp?

Tanja Bülter stand als Shopping-Begleitung den ganzen Tag beratend an Leonies Seite.

Wir kennen das alle: Wenn man eine Hose sucht, findet man sie nicht. Deshalb bin ich Inspirations-Käuferin und vertraue auf den Zufall – wenn ich eigentlich etwas anderes suche und dann eine schöne Hose finde, kaufe ich sie direkt, denn der Tag wird kommen, an dem ich genau so eine Hose dringend suche und dann natürlich keine finde. Also immer gleich zuschlagen! 😉

Mein zweiter Tipp: Verkleide dich nicht! Steh zu dem was du trägst und sei selbstbewusst.

Beschreibe Deinen Style in drei Worten:

Unverbogen, authentisch, farbenfroh.

Jetzt aber zu Deiner Teilnahme bei Shopping Queen, Du warst am 04.04.2018 in der Sendung mit Guido Maria Kretschmer zu sehen. Wie war Dein Shopping-Tag?

Leider konnte ich mit dem Motto – Waghalsig, stelle mit deinem tiefen V-Neck alles auf den Kopf – nicht so viel anfangen. Ich mag es lieber angezogen und trage gerne Schal oder Stehkragen. Im Nachhinein hätte mir der Tüllrock, den ich im ersten Laden gefunden habe, doch ganz gut gefallen –mit hohen Schuhen, hätte ich mich vielleicht dafür entschieden. Leider habe ich dann auch keine passende Kette gefunden und hatte zu kleine Ohrringen – deshalb auch die Sue-Ellen-Gedächtnisfrisur (lacht). Am Ende musste ich mich dann zwischen den zwei Paar Schuhen entscheiden, die ich gekauft hatte: hoher oder flacher Absatz. Ich habe mich dann für die sportliche Variante entschieden. Die Idee zu dem Look ist, dass ich lässig am Samstagnachmittag mit einer Freundin im Café sitze.

 

Hat Dich irgendetwas überrascht beim Dreh?

Tanja und Leonie stellten sich der Herausvorderung „V-Neck“. Photocredit VOX

Die Zeit geht unglaublich schnell rum! Was viele nicht wissen: effektiv hat man eigentlich nur zwei bis zweieinhalb Stunden reine Shopping-Zeit, weil beispielsweise das Ein- und Aussteigen immer zweimal aus verschiedenen Perspektiven gedreht wird. Auch das Umziehen und Herausnehmen von Kleidungsstücken wird aus mehreren Perspektiven von nur einem Kameramann gedreht.

 

Wie waren die anderen Kandidatinnen?

Ich war sehr angenehm überrascht. Es sind alles tolle Mädels und wir sind auch immer noch in Kontakt. Wir haben sogar eine eigene Shopping Queen-Gruppe bei WhatsApp.

 

Würdest Du die Teilnahme weiterempfehlen?

Ja, warum nicht. Aber man muss wissen, dass es schon auch anstrengend ist. Gedreht wird von 9 Uhr morgens bis teilweise 22:30 Uhr nachts. Natürlich muss man sich dann Urlaub nehmen und die Wohnung herrichten, damit die Mädels auch stöbern können.

 

Neugierig geworden?

Die Shopping Queen-Folge mit Leonie könnt ihr hier sehen – oder Ihr lest ihren ausführlicheren Erfahrungsbericht auf ihrem Blog.

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