Heute erzählt euch Michelle etwas über ihre Bachelorarbeit. Vielleicht überlegst du ja auch in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen zu schreiben. Hier erfährst du einmal, wie es ist und welche Vorteile das bietet. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

 


Bachelorarbeit Hallöchen Michelle, du schreibst ja im Moment deine Bachelorarbeit in der BAUR-Gruppe. Erzählst du uns ein bisschen darüber?

Na klar gerne! Ich stell‘ mich einfach mal vor: Ich bin Michelle, studiere aktuell noch Medienmanagement an der Hochschule in Würzburg und schreibe nebenbei meine Bachelorarbeit im Online-Marketing bei BAUR – genauer gesagt im Retargeting. Das sind die Anzeigen, die euch im Internet verfolgen, wenn ihr gerade bestimmte Artikel angeschaut habt oder einen Shop besucht habt. Meine Aufgabe ist es jetzt zwei dieser Anzeigentypen zu vergleichen und zu schauen was bei unseren Nutzern besser ankommt. Denn unsere Werbung soll ja nicht nerven, sondern unsere Kunden ansprechen.

 

 Das klingt auf jeden Fall spannend! Du warst ja schon als Praktikantin in der BAUR-Gruppe. Was hat dich dazu bewegt, auch deine Abschlussarbeit hier zu schreiben?

Kurz gesagt: Die Verbindung von Theorie und Praxis. Mein Thema hat automatisch eine Relevanz für das Unternehmen und „bringt auch was“. Ich muss mich nicht nur mit der grauen Theorie beschäftigen, sondern kann ganz normal im Unternehmen arbeiten und bekomme auch was vom Alltagsgeschäft mit. Nachdem ich vor meinem Studium schon eine Ausbildung gemacht habe, ist es mir sehr wichtig den Bezug zur Praxis nicht zu verlieren. Und klar, die BAUR-Gruppe bietet natürlich für Bacheloranden gute Konditionen und ein super Arbeitsumfeld.

 

Was hast du während deines Praktikums bei der BAUR-Gruppe gemacht?

Ich war im SEO-Team. Dort kümmert man sich um die Suchmaschinenoptimierung, man schaut also, dass BAUR in den Suchergebnissen bei allen einschlägigen Suchmaschinen gut rankt und möglichst weit oben steht. Ich habe dabei Off-Page gearbeitet und beispielsweise Links aufgebaut, aber auch On-Page unseren Content für Suchmaschinen aufbereitet und Keywords analysiert. Aber falls ihr mehr über diesen Bereich wissen wollt, solltet ihr mal Lennarts Interview lesen. 😉

 

Hattest du eine eigene Vorstellung des Themas oder hast du dich dazu mit deinem Betreuer abgesprochen?

Ich habe mich im Team und der gesamten Abteilung sehr wohl gefühlt und mir war klar, dass ich den Kontakt nach dem Praktikum halten möchte. Ich bin deswegen mit möglichen Themen erstmal auf meinen Abteilungsleiter Knut zugegangen. Leider waren viele SEO-Themen schon abgehandelt oder nicht mehr relevant. Aber zum Glück wurde mir dann ein potentielles Thema aus dem Display-Marketing vorgeschlagen. Damit bin ich dann zu meinem Dozenten und auch der war sofort begeistert. Deswegen war das gar kein Stress.

 

 Wie läuft denn dann so ein Arbeitsalltag für dich ab? Bist du jeden Tag im Unternehmen?

Leider gehöre ich zu denen, die neben der Bachelorarbeit noch an die Uni müssen. Dienstags und mittwochs bin ich also in Würzburg, sonst aber im Unternehmen. Wenn man seine Abschlussarbeit schreibt, ist man aber sehr flexibel. D. h. man hat eigentlich gar keine festen Arbeitszeiten, sollte aber natürlich darauf achten, dass man mit der Arbeit vorankommt. Da ich aber eher ein „Streber“ bin und auch was mitbekommen will, was in der Abteilung so passiert, arbeite ich lieber in Weismain als zu Hause. Ich wohne in Burgkunstadt, mein Weg zur Arbeit ist also recht kurz.

Mein Arbeitstag beginnt meistens so um 8 Uhr, dann lese ich Newsletter, um eventuell tagesaktuelle Inhalte in die Arbeit ein zu bauen. Das sind z. B. aktuelle Zahlen und Fakten aus dem Onlinehandel oder Neuigkeiten zur aktuellen Cookie-Diskussion. Danach lese ich mir immer kurz mein zuletzt geschriebenes Kapitel durch und dann geht es weiter. Aktuell arbeite ich noch an der Theorie, später werde ich dann aber auch eigene Auswertungen machen und diese interpretieren.

 

 Was reizt dich denn an dem Thema?

Meine Ausbildung habe ich ja eigentlich bei einem Zeitungsverlag gemacht, dort werden die Anzeigen noch ganz klassisch zu bestimmten Formaten in bestimmten Ausgaben gebucht und verkauft. Online sieht das natürlich ganz anders aus, ich finde es mega spannend wie automatisiert die Anzeigenbuchung abläuft und wir damit genau die Kunden erreichen, die wir auch erreichen wollen. Außerdem sind die Anzeigen personalisiert d. h. man hat keine Streuverluste. Ich hoffe ich kann mit meiner Arbeit der BAUR-Gruppe dabei helfen genau die Anzeigentypen zu finden, die für den Kunden letztlich am interessantesten sind und auch wirklich zum Kauf anregen.

 

Wie war denn die Betreuung während deiner Arbeit?

Wie auch im Praktikum habe ich mich während der Bachelorarbeit sehr wohl gefühlt und wurde sehr gut aufgenommen. Von daher war alles super. Auch bei Fragen konnte ich jeder Zeit auf meine Kolleginnen und Kollegen zu gehen. Außerdem wurde ich immer auf den neuesten Stand gebracht und habe bei unserer wöchentlichen Besprechung immer die aktuellsten Zahlen mitbekommen.

 

 Wenn du nochmal die Wahl zwischen Bachelorarbeit im Unternehmen und einer Theoriearbeit an der Uni hättest, würdest du dich wieder so entscheiden?

Auf jeden Fall! Neben der Bachelorarbeit, die ich ja sowieso schreiben muss, verdiene ich mir was dazu und sammle Berufserfahrung. Klar muss man auch die Meinung des Dozenten berücksichtigen, aber letztlich geht es ja auch darum, dass auch das Unternehmen einen Mehrwert davon hat. Ich konnte meine Arbeit in Theorie und Praxis gliedern und konnte sofort starten, als ich ins Unternehmen gekommen bin. Außerdem wird man durch die anderen Mitarbeiter motiviert sich hinzusetzen und weiterzuschreiben. Es gibt also keine faulen Ausreden!

 

 Was wird dir besonders in Erinnerung bleiben?

Der entspannte und kollegiale Umgang miteinander und die angenehme Arbeitsatmosphäre. Neben der reinen Arbeit hat man sich auch mal bei einem Prakti-Stammtisch getroffen oder ist zusammen essen gegangen. Das wird mir fehlen!

 

 Gibt es schon Zukunftspläne?

Ich bin ab März dann fertig mit dem Studium und es geht an die Jobsuche. Am liebsten würde ich in der Region bleiben – wo und was aber genau ist zurzeit noch offen. Aber vielleicht ergibt sich ja eine Stelle in der BAUR-Gruppe. Ich wäre in jedem Fall dabei!

 


Vielen Dank liebe Michelle! Wir drücken dir die Daumen, dass du deine Bachelorarbeit erfolgreich abschließt und danach einen tollen Job findest!

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