Gabriele Herold verabschiedet sich in den Ruhestand

In wenigen Tagen wird Customer Service-Teamleiterin Gabriele Herold ihren letzten Arbeitstag vor dem wohlverdienten Ruhestand haben. Sie kann auf 24 Jahre engagierten und leidenschaftlichen Einsatz in der BAUR Kundenbetreuung zurückblicken. In einem letzten Interview haben wir Gabriele zu ihrem Weg in der BAUR-Gruppe befragt.

 

Gabriele, erzähl mal, wie war dein Weg in der BAUR Kundenbetreuung?

„Mein erster Arbeitstag war am 08.09.1997 in der damaligen Abteilung „Datenerfassung“ bei meiner jetzigen Teamleiter-Kollegin Marlies Lindner. In der Hausfrauenschicht habe ich von 16 bis 20 Uhr schriftliche Bestellungen erfasst. Nach wenigen Wochen wechselte ich in die Auftragsprüfung und arbeitete nun in Vollzeit. Dort lernte ich die Bestellbearbeitung bis zur Freigabe von der Pike an und wurde Schichtleiterin. 1999 stand der System-Umstieg auf KUBIS an. Bis dahin hatten wir nur Terminals, nun bekamen alle Mitarbeiter*innen einen PC und ganz neue Programme. Ich wurde im Otto Kundencenter in Koblenz eingewiesen und habe dann die Kolleg*innen in Burgkunstadt geschult. Im nächsten Schritt entwickelte ich mich zur Trainerin weiter und als 2007 die heutige Teamleiter-Struktur eingeführt wurde, bekam ich die Möglichkeit, als Teamleiterin zu arbeiten. Zuerst übernahm ich neben meiner Kollegin Heide Martin ein „Vertrauenspartner“-Team, später dann ein Team der „Kundenbuchhaltung“, mit dem ich heute noch sehr gerne zusammenarbeite. Zusätzlich bedienen wir seit 2016 in unserem Team auch noch die Kund*innen des Auftraggebers Eddie Bauer.“

 

Wenn du auf so viele Jahre zurückblickst und die Arbeit von früher und heute vergleichst, was nimmst du wahr?

„Als ich damals in der Auftragsprüfung anfing, standen die Schreibtische in einer Dreieckkombination und für alle drei Kolleg*innen gab es nur ein gemeinsames Telefon – das ist heute in unseren modernen Service Centern unvorstellbar. Während wir heute im Customer Service alle gemeinsam auf einer Fläche sitzen (vom aktuellen Anywhereoffice mal abgesehen), waren früher so ziemlich alle Tätigkeiten räumlich getrennt und jede Abteilung arbeitete weitestgehend für sich. Das ist heute schon viel schöner, sowohl dass wir uns alle sehen, kurze Wege haben, als auch uns abteilungsübergreifend zu unterstützen.
Leistung und Produktivitäten haben natürlich schon immer eine Rolle gespielt. Früher haben wir „ein paar Zahlen in einer Excel-Datei“ festgehalten, über die Jahre hat die Technik hier natürlich auch Einzug gehalten und es gibt heute weit mehr Möglichkeiten zu monitoren und an Optimierungen zu arbeiten. Doch egal wie, ich wünsche mir, dass wir uns immer wieder bewusst auf den Menschen besinnen und uns nicht zu sehr von den Zahlen treiben lassen.“

 

Und nun, kurz vor deiner wohlverdienten Ruhestand, kam Corona und damit einhergehend das Anywhereoffice – wie hast du das erlebt, dass war doch plötzlich nochmal absolutes Neuland für dich?

„Zunächst wollte ich gar nicht ins Anywhereoffice und lieber im Center bleiben. Doch ich habe mich aufgrund der Situation darauf eingelassen und muss sagen, ich habe mich direkt ab dem ersten Tag sehr wohl gefühlt. Es sind ohnehin 20 meiner 22 Mitarbeiter*innen aktuell ebenfalls im Anywhereoffice. Von Anfang an war es mir wichtig, mit jedem einzelnen regelmäßig zu telefonieren. So halten wir den Kontakt.“

 

Was waren deine persönlichen Highlights in den ganzen Jahren? Woran erinnerst du dich gerne zurück?

„Da fällt mir direkt das gute Verhältnis der Mitarbeiter*innen im Customer Service untereinander ein und natürlich „mein Team“, die beste Truppe der Welt. Ich habe meine Arbeit in all den Jahren immer gerne gemacht und kam mit meinen Vorgesetzten, die überwiegend auch jünger als ich waren, sehr gut aus und wurde von ihnen unterstützt und entwickelt. Und natürlich behalte ich auch die vielen schönen Feste – ob Teamevents, Weihnachtsfeiern des Bereiches oder auch die großen Sommerfeste der BAUR-Gruppe – in Erinnerung.“

 

Was wird denn nun aus deinem Team?

„Ich habe mit Anke Tauber eine sehr kompetente Nachfolgerin gefunden, die auch im Team schon super angekommen ist. Alle freuen sich schon mit ihr zusammen zu arbeiten. Bis zu meinem letzten Arbeitstag werde ich sie noch entsprechend einarbeiten und bin mir sicher, dass sie einen guten Job machen wird.“

 

Was möchtest du deinen Customer Service Kolleg*innen unbedingt noch sagen?

„Liebe Kolleg*innen, mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiede ich mich Ende des Monats in den Ruhestand. Natürlich ist es absolut schade, dass ich meinen Abschied nicht gebührend mit euch feiern kann, das holen wir nach – versprochen! Ich danke euch für die immer gute, ja sogar freundschaftliche Zusammenarbeit und freue mich auf ein Wiedersehen. Ich werde tatsächlich nicht die Arbeit, sondern die Menschen vermissen.“

Danke, Gabriele, für dieses Interview und deinen Einsatz bei uns in der BAUR-Gruppe! Wir wünschen dir alles Gute und viel Gesundheit für deinen neuen Lebensabschnitt!

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.